Mittwoch, 13. Juni 2012
Der Bischof war schockiert
by NovumTestamentum
von "Martin" aus England


Unsere Gemeinschaft ist selbstzufrieden und bequem, nicht wahr?

Reformation? Wozu? Wohin? Dasselbe wie zuvor? Nein, das haben wir bereits hinter uns. Jetzt haben wir den Blick auf das Originalmodell verloren, und haben unsere Türen weitgehend verschlossen vor dem Heiligen Geist. Beweise dafür? ....
hier weiterlesen: "Der Bischof war schockiert"

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Dienstag, 12. Juni 2012
Zusammenarbeit mit den Icebreakers
Vortrag von Wolfgang Simson:
Ric

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Montag, 14. November 2011
Prophetisches Bulletin: "Der große Tsunami"
von Rick Joyner, Morning Star Ministries, 29. September 2011
Deutsche Übersetzung: Rosa Wigert

1987 erlebte ich eine zweieinhalbtägige prophetische Erfahrung, in welcher mir ein Panorama kommender Ereignisse gezeigt wurde, die ich in meinem Buch mit dem Titel „The Harvest“ (Die Ernte) niedergeschrieben habe. Das meiste dessen, was ich damals kommen sah, hat inzwischen stattgefunden, aber das größte Ereignis von allen, nämlich die Ernte am Ende des Zeitalters, noch nicht. Jetzt rückt es näher.
Jesus sagte: „Die Ernte ist die Vollendung des Zeitalters“ (siehe Matthäus 13, 39). Das wird die größte Ernte-Einbringung neuer Glaubender in der Geschichte werden, größer als alle vorherigen zusammengenommen. In meiner Vision kam sie in zwei großen Wellen. Die erste war die größte, die bis heute stattgefunden hat, aber es war nur das Einsammeln derjenigen, welche dazu berufen sind, Arbeiter zu werden in der noch größeren Welle, die nachfolgen
wird. Die erste Welle begann kurz nachdem mir die Vision gegeben worden war und dauerte mindestens zwanzig Jahre. Während dieser Zeit kamen rund um die Welt mehr Leute zu Christus als vorher in der ganzen Geschichte bis heute. Schätzungen gemäß kamen in den Spitzenzeiten im Durchschnitt etwa vierhunderttausend Menschen pro Tag zu Christus. Es gab Länder, in denen die Menschen schneller wiedergeboren wurden, als natürliche Menschen ......

hier weiterlesen: "Der große Tsunami"

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Donnerstag, 24. Februar 2011
Die Zeit der Denominationen ist vorbei I
Was ist eine religiöse Denomination?

Eine religiöse Denomination ist eine Untergruppe innerhalb einer Religion, die unter einem gemeinsamen Namen und unter einer gemeinsamen Tradition und Identität operiert. (s. engl. Wikipedia). Es ist eine religiöse Organisation, deren Angehörige geeint sind in ihren gemeinsamen Glaubensaussagen und Praktiken. (s. Webster)

Im Unterschied zur Konfession steht bei der Denomination die Benennung im Vordergrund. Der gemeinsame Name der Denomination steht für die gemeinsame Identität und für die typischen Glaubensaussagen der Gruppe. Damit soll bewusst eine Abgrenzung zu anderen Gruppierungen entstehen und die Besonderheit der eigenen Erkenntnis und Praxis herausgestellt werden.

Das Entstehen einer Denomination

Denominationen entwickeln sich meist langsam, manchmal auch plötzlich unter dem dauerhaften Einwirken bestimmter Einflüsse. Das können besondere historische Ereignisse sein, oder spezifische geografische und sozio- kulturelle Besonderheiten. Neue Denominationen werden meist unter dem Einfluss einer oder mehrerer, herausragender Persönlichkeiten geprägt die den Anstoß zum Entstehen einer Sondergruppe innerhalb der religiösen Gemeinschaft geben. Anlass sind einzelne Glaubensinhalte, die stärker hervorgehoben werden, neue Überzeugungen oder Erfahrungen die mit Begeisterung verbreitet werden, oder es sind veränderte Ansichten zu Glaubensaussagen, die in den Vordergrund treten. Oft geht es bei der angestrebten Veränderung auch um die Erneuerung ursprünglicher Glaubensinhalte, bzw. um eine religiöse Reformation.
Die entstandene Untergruppe gibt sich einen neuen Namen, um sich von der Herkunftsgemeinschaft und von anderen Denominationen abzugrenzen. Bei der Namensgebung orientiert sie sich meist an den Gründer der neuen Gemeinschaft oder an die besonderen Inhalte, die erneuert oder entdeckt wurden. Die neue Denomination wird in ihren Anfängen von der ursprünglichen religiösen Gemeinschaft meist als Abspaltung bezeichnet.

Beispiele für das Entstehen einer neuen Denomination

Um den anglikanischen Pfarrer John Wesley sammeln sich begeisterte Nachfolger, weil dieser Buße und Wiedergeburt predigt und die Neubekehrten in Klassen unterrichtet. Seine Anhänger stellen diese Methode in den Mittelpunkt christlichen Lebens, daraus entsteht später die Denomination der Methodisten.
Der Methodist William Booth predigt den Armen und Alkoholabhängigen auf der Straße. Seine Kirche will diese Leute nicht, deshalb gründet er die Heilsarmee.
Um 1900 kommen einzelne Christen aus der Heiligungsbewegung und aus Methodistengemeinden mit der Erfahrung der Taufe im Heiligen Geist und der Lehre von den Geistesgaben in Berührung und gründen die ersten Pfingstgemeinden. Und so weiter …

Blick in die Zukunft

Im eigentlichen Sinne ist jede neu gegründete institutionelle Gemeinde/ Kirche, die keine Anbindung an eine bestehende Denomination sucht, eine weitere neue Denomination. Die Zahl der christlichen Denominationen weltweit geht in die Tausende. In den letzten Jahrzehnten haben sich allerdings in Deutschland die Bestrebungen verstärkt, über die denominationellen Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten und die gemeinsamen Glaubensaussagen in den Mittelpunkt zu stellen.

Ric

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Sonntag, 31. Oktober 2010
NBC News berichtete kürzlich über die Hauskirchenbewegung in Amerika
… 9% der amerikanischen Protestanten besuchen jetzt Hauskirchen. Das entspricht einer geschätzen Zahl von ungefähr 6-12 Millionen Menschen in den USA.

Noch vor 10 Jahren hat kaum jemand ernsthaft über Hauskirchen im Land gesprochen. Der druchschnittliche Besuch von Hauskirchen lag bei weniger als 1 %.

Hinter dieser Bewegung steht keine bestimmte Person und keine bestimmte Organisation, sie ist nicht geplant oder organisiert. Sie ist einfach ein spontane Bewegung des Heiligen Geistes, der kommt, um die Gemeinde zurückzubringen zur Praxis des Neuen Testaments.

Die Lukas 10 - Community ist eine Möglichkeit einzusteigen, in das was Gott unter den Hauskirchen in Amerika tut. Ihre Mission ist es Hauskirchen- Leiter zu vernetzen und zuzurüsten zur Gründung von Hausgemeinden. Ihre Vision ist, eine lebendige Familie Jesu in jedem Wohnblock, in jeder Nachbarschaft in jeder Stadt, in jeder Region zu sehen. http://lk10.com/

aus Simple Church Journal Artikel vom 23.10.2010

Ric

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Montag, 20. September 2010
Ein Erdbeben erschüttert die Gemeinde Christi!
Von NovumTestamentum

Per e-mail erhielt ich die untenstehenden Berichte und prophetischen Eindrücke. Sie scheinen mir sehr treffend zu sein für die gegenwärtige Situation. Ich habe sie deshalb auf Deutsch übersetzt und veröffentliche sie hier. Jeder, der sich zu den Nachfolgern Jesu rechnet, sollte sie zur Kenntnis nehmen.

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Erdbeben in der Kirche – Von Phil Buck.

27.Januar 2010 – Gebetszeit für die Gemeinde, bei uns zuhause.

Ich hörte in meinem Geist folgendes Wort:
„Es kommt ein Erdbeben der Stärke 7.0 auf uns zu, so wie es in Haiti geschah; aber es kommt auf die Kirche zu. Ich habe die ganze Zeit viele Warnungen gesandt, dass dieser Tag kommen würde, und jetzt steht er vor der Tür. Dieses Erdbeben wird ausserhalb der Kirche beginnen, und dann wird es die Kirche von innen her durchdringen. Bereitet euch vor, bereitet euch vor, denn es wird eine unvorstellbare Zerstörung geben.

den ganzen Artikel lesen...



Ric

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Freitag, 2. Juli 2010
Einfache Gemeinden in Moldawien und in der Ukraine
Vor ein paar Tagen kam ich zurück von einer interessanten Reise nach Moldawien und in die Südukraine. In Kischinov, der Hauptstadt von Moldawien war ich zu Gast in einem Netzwerk von mehreren kleinen Hausgemeinden. Ich war überrascht, dort in dieser Stadt viele Christen anzutreffen, die sehr offen für einfache Gemeindestrukturen sind und diese auch in die Praxis umsetzen wollen. Dieses Netzwerk ist nicht das einzige -es gibt noch ein Netzwerk und eine kleine Gemeinde, die auf dem Weg ist, auf simple church umzustellen. Preis dem Herrn, ich kam gerade richtig, alle waren offen in zwei Seminaren, die neuen Gedanken über die einfache Gemeinde aufzunehemen. Ich traf auf vorbereiteten Boden, es war gerade der Anschluss, den sie benötigten. Ich wurde mit Fragen gelöchert, der Hauptinitiator, der mich eingeladen hatte, meinte, dass vielen "mehrere Lichter" während dieser Zeit aufgegangen waren, was das Leben in einfachen Gemeindestrukturen betrifft. Ein neuer hoffnungsvoller Kontakt, wir haben geplant, im nächsten Jahr dort eine größere Konferenz zu machen, um die vielen interessierten Leute mal zusammenzubringen und neue Akzente für die Stadt zu setzten. Bitte betet, dass es gut weitergeht.



Ein paar Tage war ich auch in der Südukraine, in Chernovtsi, der größen Stadt in der südlichsten Ukraine. Im 19 Jhdt. war diese Stadt, in der damals viele Deutsche und Juden wohnten, bekannt als das Paris des Ostens, weltoffen, elegant und mit vielen Künstlern.
Ich hatte dort eine Kontaktperson, die ich im Internet auf cross.tv kennengelernt hatte. Ich war ganz schön überrascht, als ich den jungen Mann an der Universität traf, er arbeitet dort. Wir sahen, dass er nicht nur ausserhalb institutioneller Gemeinde lebte, sondern mit seinen Geschwistern, seiner Mutter und anderen Freunden seit einigen Jahren auch eigene Treffen begonnen hatte. Auch hier kam ich genau richitg, denn seit einiger Zeit sind sie in einer Krise und stehen vor wichtigen Entscheidungen, wie das Gemeinschaftsleben weitergehen soll. Einig sind sie, dass sie nicht mehr in die Form institutioneller Gemeinden zurück wollen und von ihrer Ausrichtung sind sie voll auf dem Weg zu einfacher Gemeinde. Preis dem Herrn, wir hatten nicht viel Zeit, kein Seminar war geplant, also lief alles informell im Cafe, auf der Strasse, während eines Spaziergangs durch die Stadt ab. Ich konnte ihnen die Vision der einfachen Gemeinden in einem Netzwerk in der Stadt schmackhaft machen. Sie waren sehr interessiert und löcherten mich auch mit vielen Fragen. Angedacht haben wir, möglicherweise in nächster Zeit zusammen ein Seminar zu machen. Auch hier bitte betet, dass es in diesem Sinne weitergeht.

Der Herr hat Neues vor, der Osten und die Ukraine haben in den Neunziger eine kleine Erweckung erlebt, aber das neue Leben versickerte vieleorts leider in institutionellen Gemeindestrukturen nach amerikanischem Vorbild. Jetzt ist die Zeit, so denke ich, dass Gott das Prinzip der einfachen Gemeindestrukuren auch hier platzieren will. Es ist schön, wenn ich, wenn wir, hier helfen dürfen.

Ric

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Sonntag, 23. Mai 2010
Wie sich einfache Gemeinden in Norwegen ausbreiten
Entnommen aus JoelNews, Ausgabe 18 | 21. MAI 2010

Es begann Anfang der 1980er-Jahre mit einer Hausgemeinde in Bergen – inzwischen wurde daraus ein ganzes Netzwerk von Gruppen in 20 Städten und Ortschaften Norwegens. Ein zwölfköpfiges apostolisches Team trifft sich regelmäßig, um auf Gott zu hören, einander zu ermutigen und über Strategien zur Gründung neuer Hausgemeinden im Land zu beraten. Erling Thu ist einer der Pioniere von Kristent Nettverk. Hier ist seine Geschichte:

Wie begann Kristent Nettverk?
„Ich gehörte zu einer Pfingstgemeinde. Ab und zu bekehrte sich jemand und kam dann auch zu unseren Gottesdiensten. Aber um wirklich wachsen zu können und den Glauben auch im Alltag umzusetzen, hätten diese jungen Christen mehr gemeinsames Leben und enge Beziehungen innerhalb der Gemeinde gebraucht. Das konnten wir ihnen leider nicht bieten.
In dieser Zeit lernte ich einige Hauskirchenleute aus England kennen. Von ihnen erfuhr ich sehr viel über Dienstgaben und Hausgemeinden und beschloss, auch so etwas zu starten. 1981 begannen wir dann gemeinsam mit Noralv Askeland in ganz Norwegen neue Hauskirchen zu gründen. Neue Gruppen entstanden, weil wir Freunde gewannen und ihnen mitteilten, was uns am Herzen lag – so wurde Kristent Nettverk geboren. Inzwischen gibt es einfache Hausgemeinden (simple church) in über 20 Orten in Norwegen.“

Wie habt ihr das gemacht?
„Ganz unterschiedlich. Oft gab uns Gott ein prophetisches Wort. Zum Beispiel sagte er mir, ich solle in den Norden des Landes gehen: ‚Du wirst dort Freunde finden.‘ Gehorsam ging ich los und suchte nach einem ‚Menschen des Friedens‘, gerade so wie es Jesus in Lukas 10 seine Jünger gelehrt hatte. Und ich fand jemanden, den Gott bereits vorbereitet hatte – er nahm Jesus auf und so entstand dort die neue Arbeit.
Wir senden auch Leute aus. Eines Tages bekamen wir ein prophetisches Wort: ‚Geht nach Tromsö.‘ Wir gehorchten und sendeten vier Familien aus. Jetzt haben wir dort ein Netz kleiner Gemeinden mit 70 Erwachsenen und vielen Kindern.
Unser Netz wuchs auch durch unsere Konferenzen; die Teilnehmer kommen aus ganz Norwegen. Manche baten uns, zu ihnen zu kommen und ihnen bei der Gründung neuer Hauskirchen zu helfen. Unser apostolisches Team unterstützt sie und hilft ihnen zu wachsen.“

Apostolisches Team – was bedeutet das?
„Unser apostolisches Team – das sind zwölf Freunde, die den 'simple church'-Netzwerken im ganzen Land dienen. Wir treffen uns alle zwei Monate zum Gebet und Bibelstudium, wir tauschen uns darüber aus, was Gott getan hat, wir entwickeln Strategien für Gemeindegründungen in neuen Städten, wir trainieren neue Leiter und senden sie aus. Das alles geschieht in großer Einheit.
Wir wollen, dass überall in Norwegen Jünger Jesu andere Menschen zu Jüngern Jesu machen. Dabei achten wir darauf, dass wir bodenständig bleiben – nicht ein starker Leiter, sondern die Basis soll diese Bewegung in Gang halten.
Das apostolische Team entstand aus im Laufe der Jahre gewachsenen Beziehungen. Wir erkannten die Gnadengaben, die Gott den anderen gegeben hatte und begannen zusammenzuarbeiten. Der eine ist eher apostolisch, der andere eher prophetisch; wir haben Pastoren, Evangelisten und Lehrer. In unserem Team sind alle fünf Dienstgaben vertreten.“

Wie erreichen Sie Nichtchristen?
„Eine Zeitlang legten wir großen Wert auf gute Beziehungen zu Ungläubigen, aber so kamen nur wenige Menschen zu Jesus Christus. Eines Tages sprach Gott zu uns: ‚Beziehungen erretten nicht; Gott rettet durch die Kraft des Evangeliums.‘ Daraufhin entschieden wir uns, vorrangig das Evangelium zu verkündigen.
Zurzeit ermutigen wir die Leute, jede Woche jemand anderem das Evangelium weiterzusagen. Wir lehren sie, gleichzeitig im Geist und im Natürlichen zu sehen und zu hören. In dieser Sensibilität für den Heiligen Geist halten wir Ausschau, wo wir das Evangelium weitergeben können. Wir nennen das ‚geistgeleitete Evangelisation‘. Das ist entspanntes Evangelisieren – nicht Anstrengung oder gesetzliche Pflichterfüllung, sondern einfach hören und tun, was der Heilige Geist zeigt.
Einige unserer Leute gehen auf ‚Schatzsuche‘: Sie bitten Gott, ihnen Menschen zu zeigen, die sie dann auf der Straße treffen, zum Beispiel jemanden mit einem blauen Hemd, weißem Haar und einem Hund. Dabei geschieht großes. Sie beten auch für Kranke – und viele Menschen werden geheilt und kommen zum Glauben an Jesus.“

„Schatzsuche“ konkret – was kann man dabei erleben?
„Zu einem unserer Treffen kam eine Frau. Der Evangelist in unserem Team hatte eine Vision von einem halben Garderobenständer. Später sagte er zu der Besucherin: ‚Es ist sonderbar, aber ich sah einen halben Garderobenständer, und alles fiel herunter. Sie brauchen Jesus, Er macht den Ständer ganz.‘ Sie begann zu weinen. Gerade hatte sie zu ihrer Schwester gesagt: ‚Mein Leben ist wie ein halber Garderobenständer, alles bricht zusammen.‘ An Ort und Stelle übergab sie ihr Leben Jesus Christus.
Eine andere junge Frau arbeitete in der Cafeteria im Krankenhaus. Ihr fiel ein sehr trauriger Mann auf. Sie sprach ihn an und er erzählte ihr von seiner schwerkranken Enkeltochter. Er hatte Angst, sie könnte sterben. Die junge Frau erzählte ihm, wie sie selbst geheilt und errettet wurde und fragte ihn, ob sie für das Kind beten dürfe. Ja, sie durfte. Nur zehn Minuten nach dem Gebet kam die Benachrichtigung des Krankenhauses, dass es seiner Enkelin plötzlich viel besser gehe! Das Mädchen wurde sehr schnell gesund und der Mann übergab sein Leben Jesus Christus.“

Quelle: Erling Thu, Kristent Nettverk

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Sonntag, 9. Mai 2010
250er Todestag von Nikolaus Graf von Zinzendorf
Er verband Christen: Nikolaus von Zinzendorf

Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf mit den Losungen von 1761.

Als die Mauern zwischen den Kirchen noch sehr hoch waren, übersprang sie Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf. Der gläubige Graf, Gründer und genialer Förderer der Herrnhuter Brüdergemeine, starb am 9. Mai 1760. 250 Jahre später sind seine Visionen unvermindert aktuell.
Nikolaus Ludwig von Zinzendorf, 1700 in Dresden geboren, wuchs bei seiner Grossmutter in Grosshennersdorf in der sächsischen Oberlausitz auf. Die fromme Frau lebte ihm ihren einfachen und direkten Glauben vor. Später prägte ihn die Schule des berühmten pietistischen Pädagogen August Hermann Francke in Halle. Nach seiner Heirat mit Erdmuth Dorothea von Reuss 1722 arbeitete der Graf zuerst als Jurist am Dresdner Hof. Doch er wollte der Ausbreitung des Evangeliums mehr Zeit widmen. Wie andere Zeitgenossen sammelte Zinzendorf in seinem Haus Gäste zu Bibellektüre, Gesang und Gebet.

1722 hatte sich eine Gruppe von Protestanten aus Mähren auf dem Gut Berthelsdorf unweit von Grosshennersdorf, das der Graf erworben hatte, angesiedelt. Sie gaben dem neuen Ort den Namen Herrnhut. Bewusst wollten sie unter der Hut ihres himmlischen Herrn und Gottes leben. 1727 zog Zinzendorf mit seiner Frau nach Berthelsdorf, um sich ganz der neuen Gemeinschaft zu widmen.

Durchbruch zur Einheit
In einem handfesten Streit ereignete sich ein Durchbruch, als die Gemeinschaft am 13. August wieder zusammenkam, um das Abendmahl zu feiern: Menschen, die sich vorher ganz gegeneinander verhärtet hatten, öffneten sich voreinander und vor Gott und gestanden einander Fehler ein. In der Folge entwickelte sich eine dynamische Gemeinschaft. 1728 zog eine Gruppe unverheirateter Brüder im «Brüderhaus» zusammen, mit dem Verlangen, der Berufung von Jesus verbindlicher zu folgen. Im selben Jahr wurden die Losungen zum erstenmal gezogen - sie werden bis heute weltweit gelesen.

Mission der Herzen
1731 lernte Zinzendorf den schwarzen Sklaven Anton von der dänischen Karibik-Insel St. Thomas kennen. Die Gemeinde in Herrnhut wurde berührt vom Schicksal der Sklaven. Zwei Herrnhuter brachen nach St. Thomas auf, um mit ihnen zu leben. In den folgenden Jahren verliessen viele junge Männer und Frauen ihre Heimat, um von Grönland und Labrador bis nach Südafrika und Südamerika das Evangelium zu verbreiten. Das Ziel der Mission war dabei nie die Christianisierung ganzer Landstriche, sondern man ging den einzelnen Menschen nach, um ihnen Gottes Liebe nahezubringen.

Bei Wilden und Sklaven
Als souveräner Organisator, origineller Theologe und unermüdlicher Prediger und Seelsorger gab Zinzendorf der Brüdergemeine das Gepräge. Er besuchte die Missionare, weilte bei Indianern in Nordamerika, bei Sklaven in der Karibik, bei Leibeigenen in Estland und Lettland. In Europa knüpfte er zahlreiche Kontakte zu frommen Persönlichkeiten - Vorreiter einer Ökumene brüderlicher Beziehungen.

International erfolgreich
In England bemühte sich Zinzendorf um die Anerkennung der Herrnhuter durch die anglikanische Staatskirche. In Deutschland legte er eine theologische Prüfung ab, um als rechtgläubiger Lutheraner anerkannt zu werden. Zinzendorf schwebte das Zusammenführen der unterschiedlichen christlichen Konfessionen vor - ohne dass er sie auflösen wollte. Entscheidend war für ihn die persönliche Beziehung zu Jesus Christus.
Am 9. Mai 1760 starb Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf in Herrnhut.

Webseite der Evangelischen Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine: http://www.ebu.de/

Quelle: Livenet / Evangelische Brüder-Unität
Autor: Peter Schmid
Datum: 08.05.2010

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Freitag, 20. November 2009
Wie Gemeinde geschieht, wenn der Heilige Geist wirkt
„Wir hatten keinen Papst und keine Hierarchie. Wir waren alle Brüder. Wir hatten kein menschliches Programm. Gott selber leitete uns. Wir hatten keine Priesterklasse und keine priesterlichen Dienste. Diese Dinge kamen später, mit dem Abfall der Bewegung. Anfangs hatten wir nicht einmal eine Bühne oder Kanzel. Alle befanden sich auf derselben Höhe. Die Diener Gottes waren Diener im wahrsten Sinne des Wortes…
Die Themen der Predigten oder Beiträge wurden nicht zum voraus angekündigt, auch nicht die Namen derer, die predigten. Niemand wusste jeweils, was geschehen würde und was Gott tun würde. Alles war spontan, geordnet vom Geist. Wir wollten hören, was Gott für uns bereit hätte, wen auch immer er auswählen würde, um durch ihn zu sprechen. Es gab kein Ansehen der Person…
Es konnte vorkommen, während jemand sprach, dass plötzlich der Heilige Geist auf die Versammlung fiel. Gott selber machte den ‘Aufruf’. Die Leute fielen überall zu Boden, wie Verletzte in einer Schlacht, oder rannten gemeinsam nach vorne, um Gott zu suchen… Nie sah ich in jener Zeit, dass ein evangelistischer Aufruf gemacht worden wäre. Gott selber rief die Menschen. Und wer predigte, wusste, wann er zu gehen hatte…“

(Aus Frank Bartleman, „Azusa Street“. – Man beachte, dass Bartleman das Aufkommen eines Pastorentums – einer „Priesterklasse“ – wörtlich als „Abfall“ bezeichnet!!)

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