Freitag, 28. Februar 2014
Veränderung ist wichtig
Stillstand, Laufen auf immer der selben Linie ist langweilig und wird langsam ohne Leben, ohne Pepp.
Wir alle mögen keine Traditionen, die irgendwann als Ersatz für das wahre Leben dient. Der Heilige Geist lehrt uns, dass Veränderungen wichtig sind, damit Gott zum Ziel mit uns kommen kann. Jesus gibt uns "lebendiges Wasser". Früher hatte ich das falsch verstanden, bzw. einseitig. Ich sah darin nur im geistlichen Sinne das Leben, das Jesus uns gibt. Später wurde mir klar, dass es auch eine ganz natürliche Bedeutung hat: Lebendiges Wasser ist Wasser in Bewegung - es verändert sich ständig. Wenn ich auf das fließende Wasser blicke, dann sehe ich an meinem Blickpunkt ständig neues, also lebendiges Wasser. Wie anders ist es doch mit dem stehenden Wasser - es ist immer das selbe, gleichbleibend und irgendwann ist es gänzlich abgestanden und hat keinen Sauerstoff mehr in sich, Fische und Pflanzen können darin nicht mehr leben und zum Trinken wird es dann ungenießbar. Zwar vermittelt uns das "stille" Wasser eine gewisse Stabilität, denn wer möchte sich schon gerne dauernd auf Neues einstellen, aber es bringt uns nicht mehr in die Nähe Gottes, der lebendig und immer in Bewegung ist.

Im Laufe meiner Nachfolge habe ich gelernt, mich auf die Veränderungen einzulassen, die der Heilige Geist in mein Leben brachte. Manchmal war es schmerzhaft, wenn es damit zusammenhing andere Menschen an ihrem Platz stehen zu lassen und alleine weiterzugehen, wie mich der Heilige Geist führte, doch nie habe ich es bereut, denn das Neue, was kam, war viel besser als das Alte, es waren Erweiterungen und Verbesserungen, die ich heute nicht mehr missen möchte.
John Harvey-Jones eine Trainer aus USA sagte einmal:
"Die Aufgabe der Leitung ist es, den Status quo als weit gefährlicher darzustellen, als das Hineingehen in das Unbekannte".
Und genau darum geht es: Wir müssen verstehen, dass das Halten des Status Quo allein uns nicht weiter bringt. Um in Gottes Plan und Seine Werke hineinzukommen sind immer neu Veränderungen nötig.

In diesem Sinne habe ich das Gefühl, dass es gut war mit dem Blog Oikosthemen, dass es aber auch an der Zeit ist, etwas Neues zu kreieren. Dieses Neue besteht schon, ich hab damit schon angefangen, es ist ein Blog auf meiner neu erstellten Wordpress Website www.taube-ev.net. Dort werde ich unter "Blog" regelmäßige Lehrtexte veröffentlichen, zur Stärkung und Zurüstung der Heiligen, so, wie mich der Geist führt. Schaut mal rein, der erste Artikel von "Stärkung für den Weg" ist schon drin - hier draufklicken bitte:



Der Blog Oikosthemen wird als Ressourcenpool weiter bestehen bleiben.

Euer Ric

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Samstag, 28. Dezember 2013
Hebräisches vs. Griechisches Denken
Wie wir heute christliche Kirche und Gemeinde erleben ist das Ergebnis einer Entwicklung, die vor fast zweitausend Jahren begann. Immer hat das Denken der Zeit auch die Praxis des Gemeinde-lebens und vor allem das Denken der Christen beeinflusst . Die christliche Urgemeinde wurde in das damalige Judentum hineingeboren und war in den ersten Jahrzehnten noch von diesem beeinflusst. Wie wir im Neuen Testament lesen können, sorgte der Heilige Geist dafür, daß die Gemeinde nach und nach den engen und gesetzlichen Rahmen des Judentums verlassen konnte. Auf der einen Seite war das notwendig und gut, auf der anderen Seite kamen damit aber auch neue und gefährliche Einflüsse aus dem Heidentum dazu. Es begann ein unerbitterlicher Kampf um die Ausrichtung der jungen Gemeinde, der schon im dritten Jahrhundert vom damaligen Zeitgeist gewonnen wurde. Die künftige Richtung der frühen Kirche wurde nun maßgeblich von der griechischen Philosophie und von der römischen Staatstheorie bestimmt.

Hier ganzen Artikel lesen...

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Hebäisches vs. Griechisches Denken
Wie wir heute christliche Kirche und Gemeinde erleben ist das Ergebnis einer Entwicklung, die vor fast zweitausend Jahren begann. Immer hat das Denken der Zeit auch die Praxis des Gemeinde-lebens und vor allem das Denken der Christen beeinflusst . Die christliche Urgemeinde wurde in das damalige Judentum hineingeboren und war in den ersten Jahrzehnten noch von diesem beeinflusst. Wie wir im Neuen Testament lesen können, sorgte der Heilige Geist dafür, daß die Gemeinde nach und nach den engen und gesetzlichen Rahmen des Judentums verlassen konnte. Auf der einen Seite war das notwendig und gut, auf der anderen Seite kamen damit aber auch neue und gefährliche Einflüsse aus dem Heidentum dazu. Es begann ein unerbitterlicher Kampf um die Ausrichtung der jungen Gemeinde, der schon im dritten Jahrhundert vom damaligen Zeitgeist gewonnen wurde. Die künftige Richtung der frühen Kirche wurde nun maßgeblich von der griechischen Philosophie und von der römischen Staatstheorie bestimmt.

Wenn wir heute die Erweckung und Reformation der Gemeinde suchen, dann müssen wir zu diesen Wurzeln zurückgehen, um den „verlorenen Faden wieder aufzuehmen“. Den ursprünglichen Anfang zu verstehen, kann es uns helfen, die verlorene Orientierung neu zu finden. In gleicher Weise scheint es wichtig zu sein, die ursprüngliche Beziehung zwischen Gott und dem hebräischen Volk Gottes zu verstehen. Als Christen hat für uns nicht nur das Neue Testament eine Bedeutung, sondern auch das Alte, in dem Gott mit seinem Volk, den Hebräern, handelt. Wenn wir uns mit dem „Hebräischen“ beschäftigen, dann muss es unser Ziel sein, eine Verbindung zwischen dem Alten und dem Neuen Testament herzustellen. Dazu ist es hilfreich, sich ein paar Grundlagen anzueignen.

1. Das hebräische Wort „Tora“ bezeichnet die ersten 5 Bücher der Bibel. Tora bedeutet Gebot, Weisung ‚ Belehrung, es passt in den Bezugsrahmen der Erziehung. Gott wollte sein hebräisches Volk erziehen und belehren. Die 10 Gebote hatten einen erzieherischen Charakter - sie waren eine Vorbereitung auf die Vater- Kind- Beziehung zwischen Gott und seinem Volk. Dies ist nicht vergleichbar mit der Gesetzgebung eines heutigen Staates.
Die Tora ist auch eingebettet in den Beziehungs- und Rechtsrahmen einer Ehe. Sein Volk ist wie seine Braut. Viele Bibelstellen weisen darauf hin. Es ging also letztlich um die Entwicklung und Entfaltung der Beziehung zwischen Gott und seinem Volk, wie zwischen dem Bräutigam und der Braut. In vielen Büchern des Alten Testamensts wird diese Art der Beziehung angesprochen, besonders in dem Buch Hosea.

Es gibt einen Unterschied zwischen Tora und Gesetz. Das Gesetz ist das „Ziel“ der Tora, denn es heißt dort im Hebräischen nicht „du sollst“ bzw. du „mußt“, sondern „du wirst“. Die Worte des Gesetzes weisen also auf die Zukunft hin, was geschehen wird, wenn der Mensch auf Dauer in der Beziehung zu Gott bleibt. Wir Christen wissen, daß Jesus Christus das Gesetz und die Gebote erfüllt hat. Gott ordnete für sein Volk die Feier des Wochenfest (Schawuoth) an, das am 50. Tag nach dem Passahfest stattfinden sollte. Bei diesem Fest erinnert sich das Volk Gottes an den Tag der Gesetzgebung. Die christliche Entsprechung ist das Pfingstfest, das auch 50 Tage nach Ostern stattfindet. Wir denken dabei an das Kommen des Heiligen Geistes, mit dem die Jünger damals erfüllt wurden. Die Aussage ist klar: Gott gießt seinen Geist in die Herzen all derer, die das Opfer seines Sohnes annehmen, damit das Gesetz in ihnen erfüllt werden kann. Was im Alten Testament auf steinerne Tafeln geschrieben wurde, kann jetzt in fleischerne Herzen geschrieben werden.

2. Das heutige Judentum hat seine Wurzeln im Babylonischen Exil im vorchristlichen 6. Jahrhundert. Jerusalem und der Salomonische Tempel waren zerstört, die Juden wurden von Nebukadnezar gefangen nach Babylon geführt . In den Jahren der Gefangenschaft enstand der Talmud das Rabbinertum und die Synagoge, was heute noch der Kern des Jüdischen Gottglaubens ist. Auch nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft unter Nehemia, Esra und Serubabel, wurden diese Traditionen beibehalten und noch weiter ausgebildet. Heute gibt es keinen Tempel und keinen Opferaltar mehr, doch das babylonische Judentum hat überlebt und wurde weiter gepflegt. Die Juden glauben allerdings, daß man ohne Tempel und ohne Opfer in den wesentichen Dingen nicht nach der Tora leben kann. Wir Christen wissen nun, daß in Jesus der Tempel durch seinen Leib die neutestamentliche Erfüllung gefunden hat und Er wurde selbst als das wahre und letzte Opfer für uns geschlachtet. Es braucht also keine Tempel aus Stein mehr und auch kein Opfer von Tieren, um Gott wegen unserer Sünden gnädig zu stimmen. Jesus hat als reines Opferlamm ein für alle Mal unsere Sünde getragen.

3. Das hebräische Denken hat viel weniger mit der jüdischen Kultur und dem jüdischen Gottglauben zu tun als allgemein angenommen wird. Man könnte sagen, daß das wahre Hebräische eigentlich nur von Abraham bis David gereicht hat und sich auf alle 12 Stämme Israels bezog. Das Juden-tum, das wir heute kennen entwickelte sich erst später in der Gefangenschaft des Stammes Juda in Babylon. Eine Vermischung mit dem babylonischen Denken dieser Zeit ist ebenso vorstellbar. Der Turmbau zu Babel gibt uns da einige Hinweise, wie das typisch babylonische Denken dieser Zeit war. Hier einige Punkte, die wir auch heute noch bedenken müssen:

- Die Menschen wollten sammeln und festhalten, sie hatten Angst for Zerstreung.
- Der hierarchische Machtapparat des babylonischen Reiches bringt Kontrolle statt Freiheit.
- Beim Bau des Turmes zu Babel wurden Ziegelsteine verwendet, diese sind ein Symbol für das menschliche Bauen in Starrheit und Uniformität.

Nicht nur das jüdisch- babylonische Denken von damals wurde dadurch geprägt, sondern auch heute haben viele christliche Gemeinden dieses Gedankensystem als Grundlage übernommen. Mit diesem Denken hielt auch das jüdische Königtum und Priestertum, vergleichbar mit dem heidnischen, Einzug in unsere Gemeinden und prägte die Struktur durch mehr als 1500 Jahre. Der Hebräische Urgedanke war anders – Gott allein wollte als König seines Volkes anerkannt sein.

4. Die Urgemeinde wurde in ihren Anfängen als eine Art Ableger oder Sekte aus dem Judentum angesehen und stand auch dementsprechend immer noch unter dem starken Einfluss des jüdischen Denkens. Die neuen jüdischen Christen mussten lernen wieder auf ihren hebräischen Ursprung zurückzublicken, wie wir es gut im Hebräerbrief , Römerbrief und im Epheserbrief lesen können. In den ersten Jahrzehnten hielten die Judenchristen auch die jüdischen Traditionen und gingen in die Synagoge, wie es Jesus selbst auch tat. Manche aus der Jerusalemer Gemeinde verstanden sich sogar als Wächter über das jüdische Erbe und unternahmen Versuche den Heidenchristen die jüdischen Traditionen aufzuzwingen. Schließlich wurde beim ersten Konzil in Antiochien (55 n. Chr.) eine neue Ausgangssitution geschaffen, indem man den Heiden nicht mehr abverlangte, die jüdischen Traditionen zu halten.

Die Auseinandersetzung der frühen Gemeinde mit dem griechischen Denken began schon früh. Der Apostel Paulus war unterweisen im Griechischen und doch war er ein echter Pharisäer mit der bekannten jüdischen Tradition. Gott hatte ihn als Apostel für die Heiden berufen, was damals in Hauptsache die römische Welt war, die vom griechischen Denken stark beeinflusst war. Fast alle Autoren der Bücher des Neuen Testaments waren jüdischen Ursprungs, trotzdem schrieben sie ihre biblischen Schriften in der griechischen Sprache, da es die Umgangssprache des Reiches war.

5. Schon im 2. Jahrhundert war der Einfluss des griechischen Denkens auf die Gemeinden im Römischen Reich so groß, daß es zu erheblichen Problemen kam. In manchen Briefen des Neuen Testaments und in den Sendschreiben lesen wir darüber. Paulus sagte, „die Griechen suchen Weisheit …“ (1.Kor. 1,22). Nach Jesus hatte der Philosoph Platon den groessten Einfluss auf die Entwicklung der damaligen Welt. Es gab schon vor jeder Zivilisation in den Sternen und in der ganzen Schöpfung Hinweise auf den Plan Gottes mit den Menschen und über die Dreieinigkeit. Deshalb lassen sich auch in anderen Religionen viele Hinweise dazu finden. So hatte Platon während eines philosophischen Kurses eine Art Urerlebnis, bei dem er drei Tage „geistlich tot war und wiederauferstand“. Als er in seine Heimatstadt zurückkam, war er nicht mehr der selbe. Eine geistige Kraft ging von ihm aus und seine Worte waren stark und gelehrsam. In dieser Zeit gründete er seine Philosopenschule „Akademia“auf einem Feld, das er von dem Griechen Akademos geschenkt bekommen hatte.
Die griechische Philosophie kreierte insgesamt eine „alternative Denkstruktur“ zu dem bisherigen Götterglauben. Als der christliche Glaube auf der Weltbühne erschien hatte das philosophische Denken einen neuen Höhepunkt erreicht, in dem nicht mehr Gott, sondern der Mensch im Mittelpunkt stand. Im Gegensatz zu den Philosophen vorher, die sich einfach den Göttern als höchste Autorität unterordneten, wollte man jetzt durch das Denken mehr über Gott und die Götter erfahren. Die griechische Philosophie war noch im 6. Jhdt. mehr Theologie, welche die Gottheit erklären und begreiflich machen wollte. Im Zuge der neuen Einsichten durch Sokrates, Platon und anderer erhob sie sich dann über die Gottheiten und wurde zur reinen Philosphie und zur Metaphysik.
Ein Grundlegendes Element dieser Philosophie ist der Skeptizismus und die kritische Betrachtung. Im 2. und 3. Jhdt. entstanden die christlichen Hochchulen in Alexandria und in Antiochia, die nach dem Vorbild der Philophenschulen ihrer Zeit entwickelt wurden. Viele der sogenannten Kirchen-väter arbeiteten dort mit den Werkzeugen und den Modellen der damaligen Philosphie. Das betraf die Wortauslegung, die Rhetorik und die anderen Disziplinen, die in der Theologie bekannt sind. Die Bibelkritik und Bibelauslegung der Theologie, wie wir sie heute noch kennen, hat dort ihre Wurzeln .

Der Bruch mit dem Judentum schritt stetig fort und erreichte seinen Höhepunkt mit dem Konzil in Nicäa (325), wo Kaiser Konstantin zusammen mit einigen Bischöfen in Mehrheit den Beschluss fasste, den jüdisch- hebräischen Einfluss auf die Gemeinde auszumerzen. Das zeigte sich unter anderem in der Einführung des Sonntags als offiziellen Tag für die Gottesdienste der Christen und dem Verbot der Passahfeier. Auch wurde der christliche Feiertag für Tod und Auferstehung Jesu auf einen anderen Zeitpunkt gelegt.

6. Griechische Begrifflichkeiten im Vergleich zu Hebräischen Inhalten

Die griechische Athene wurde auch manifest im Geist (Prinz) über Griechenland. Sie symbolisiert einen starken Herrschaftsanspruch über die damalige römisch- hellenistische Welt. Das Denken der Philosophen war dadurch beeinflusst. Das gedankliche Begreifen wurde zum Versuch des Besitzergreifens der Welt.
Das griechische Itholo wird übersetzt mit Goetze, Spiegelbild. Es zeigt, wie Erkenntnis zu einem Faktor wird, der nicht der eigentlichen Wahrheit entspricht. Itholo ist nicht der Gegenstand selbst, sondern nur das Spiegelbild als solches, also nicht real. Die Erkenntnisse der Philosophie waren oder sind somit keine Realität, sondern nur Spiegelungen und Vortäuschungen.

Das hebräische Ahava bezeichnet die reale und umsorgende Liebe Gottes, die für den Menschen im Hier und Jetzt erlebbar und existenziell ist. In der griechischen Übersetzung der Bibel wurde dieser Begriff höchstwahrscheinlich zu dem Wort Agape, der Liebe Gottes.
Das hebräische Shalom ist der umfassende Segen Gottes und mehr. Er ist ein ganzheitliches Geschenk unseres Vaters, die volle Fürsorge Fürsorge Gottes für das menschliche Leben. Dieser Begriff ist nicht abstrakt, sondern ganz real und praktisch erfahrbar.

7. Hebräisches Denken versus Griechisches Denken

Griechisches Denken:
- konzeptorientiert und abstrakt
- aufeinander aufbauend und schrittweise (Zusammenhangslogik)
- Klassen und Ordnungen
- Suche nach Erkenntnis (was kann ich erfahren)
- wie können wir besser verstehen
- Hinterfragen und Beweise suchen, kritisch sein
- Skeptizismus (ich glaube nicht)
- Gott muss an mich glauben
- Gedanken über Gott anstellen (Theologie)
- erst erkennen und dann handeln
- was kann ich aus mir heraus tun und erklären
- alles erst hinterfragen
- die Idee, die Theorie in Gedanken erfassen
- kritisch sein und nach Beweisen suchen
- Glaube hat mit dem Intellekt zu tun
- Aufteilung des Lebens in heilig, geistig einerseites und säkular, materiell anderseits
- Namen zeigen die Position und die Rolle
- das Leben braucht ein Glaubenssystem
- das Individuum steht im Mittelpunkt

Hebräisches Denken:
- lebensnah und praktisch
- Nebeneinander gleichberechtigt existent
(Blocklogik – sowohl als auch)
- assoziativ und bildhaft
- Offenbarungsdenken (was Gott spricht)
- wir muessen nicht alles verstehen
- wir sollen Gott vertrauen und seinem Wort
- bleiben in Gott, ein offener Kanal sein
- die Liebe glaubt alles,erstmal vertraue ich
- Gott selbst kennenlernen, wie er ist
- erst handeln und dann verstehen
- was tut Gott für mich
- einfach glauben und vertrauen
- eine Beziehung zu Gott in Treue pflegen
- erfahren und festhalten
- Glaube hat mit der Person Gottes zu tun
- alles ist heilig, und soll fuer Gott zur Verfuegung gestellt sein
- Namen zeigen die Funktion und das Wesen
- das leben ist ein Weg mit Gott
- Ueberwindung des Individualismus

Ric

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Sonntag, 3. Februar 2013
10 Jahre Leben in einfachen Gemeindestrukturen
Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen, Teil oder Mitglied einer institutionellen (Kirche-) Gemeinde zu sein (IG). Wenn ich in einem Gottesdienst einer IG bin, was doch hin und wieder mal vorkommt, dann merke ich wie fremd und wie anders mir dieses Umfeld geworden ist.
Einige Prozesse liegen hinter mir: Zunächst hatt ich meine guten Gründe, das System der Gemeinde/ Kirche zu verlassen - es war relativ einfach, ich ging einfach nicht mehr hin. Viel langwieriger war es aber, das System aus meinem Herzen herauszubekommen. Zum ersten Mal war mir aufgefallen, wie sehr mein Denken geprägt war von einer bestimmten Interpretion des Glaubens und von bestimmten Handlungen, Maßstäben und Werten.
Zunächst ging es da natürlich um Vergebung, weil es sonst keinen Sinn gemacht hätte, einen neuen Weg einzuschlagen. Loslassen hieß die Devise, ohne Bitterkeit, all die Dinge, die sich als Verletzung festgesetzt hatten, an Jesus abzugeben und sie am Kreuz zu lassen. Denn ich bin auch nicht besser als diejenigen, die ich in den IG- Strukturen verlassen hatte. Nicht daß du meinst, ich bin gegangen, weil ich mich als etwas besseres gefühlt hatte – nein, es ging einfach darum, nach meinem Gewissen und nach besserem Wissen zu handeln, genau wie damals, als ich aus guten Gründen den Wehrdienst mit der Waffe verweigert hatte.
Wie nie zuvor wurde mir deutlich, daß die Gemeinde der Leib Jesu ist und nicht eine von Menschen gebildete Organisation, die sich als Verein hat eintragen lassen. Weder den Gottesdienst am Sonntag erkannte ich mehr an als Gemeinde, noch die zahlreichen Aktivitäten, die von den dazugehörenden Christen ausgübt werden. Nein, die Gemeinde, das war mir klar geworden, das sind die einzelnen Jünger Jesu, die sich um Jesus versammeln, egal wo und egal wieviele. Wir hatten uns entschlossen das, was sich Gemeinde Jesu nennt freizulegen, freizuschaufeln, unter all dem, was in den Jahrhunderten durch die verschiedenen Konfessionen und Denominationen aufgeschichtet wurde – eine große Aufgabe. Nahezu zwei Jahre waren wir (ca. 10 Personen) damit beschäftigt, herauszufinden, was die Gemeinde Jesu ist. Zuerst mussten wir frei werden von den angestammten Prägungen, um dann neu zu definieren, was wir aus der Bibel und aus unseren Erfahrungen ableiten konnten. Natürlich waren wir uns auch der Führung des Heligen Geistes bewußt. Dann, am Ende dieses Prozesses, nach etwa 3 Jahren Bestehen der Gemeinschaft, stellten wir uns die Frage: Wollen wir diese Gemeinde Jesu sein? Alle bejahten diese Frage und wir schlossen einen feierlichen Bund, wir wollten füreinander und für Gott da sein, wir wollten Gemeinde sein.

Dann kam eine Entwicklung, die man als Entstehen einer Gemeinschaft der Herzen bezeichnen kann. In dieser Zeit wurde uns deutlich, was Koinonia ist – das Miteinander, das Füreinander mit der Unterstützung des Heiligen Geistes. Einander wirklich kennenzulernen wie man ist und dann den anderen so anzunehmen, wie er ist. Das war gar nicht so einfach und oft war es schmerzlich, aber auch freudig und ging nicht ohne Tränen ab. Dann sollten wir verstehen, wie wir miteinander ein Ganzes und Neues werden.

Auch der Blick über den eigenen Tellerand kam unweigerlich. Zu erkennen, daß in der Welt Menschen sind, zu denen wir gesandt sind, um ihnen die frohe Botschaft zu bringen. Aber auch der Blick zur anderen Hausgemeinde sollte kommen und das Verständnis darüber, daß wir uns einander brauchen, auch außerhalb und zusammen ein Netzwerk einfacher Gemeinden bilden können.

Ric

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Mittwoch, 1. Februar 2012
Das Evangelium und ...
Es ist nicht neu, sondern schon ein alte Sache, die heute im neuen Gewand wiederkehrt und dieses Mal auch inmitten der Leute in Deutschland, die einfache Gemeinde leben wollen. Es geht um das, was manche Christen der frohen Botschaft von Jesus Christus, wie wir sie in den Evangelien lesen, noch hinzufügen und das als notwendig und wichtig bezeichnen. Sie meinen, wer als Christ den vollen Glauben leben will muss diese Dinge noch dabei haben. Was ist es?

1. Übertriebene Endzeiterwartungen
Diese Übertreibung kann in zwei Richtungen gehen.
- Bei den einen geht es darum, dass sie davon überzeugt sind, dass bald eine große Erweckung kommen wird, in der sehr viele Menschen zum Glauben kommen werden. Die Gemeinde wird dann in der Welt triumphierend dastehen und einen großen Einfluss im persönlichen und im öffentlichen Leben haben. Manche erwarten, dass ganze Länder zum Glauben kommen und sind überzeugt, dass es in dieser Zeit Christen gelingen wird, die Wirtschaft und die Politik maßgeblich zu beeinflussen. Deshalb halten sie Erweckungsversammlungen für unbedingt notwendig.
- Die anderen haben eine düstere Sicht von der Endzeit und rechnen damit, dass die wahren Christen sehr bald in den Untergrund abtauchen müssen. Sie meinen, dass das Ende kurz bevorsteht und dass die Zeit gekommen ist, sich auch praktisch vorzubereiten. Dazu gehören z.B. das Anlegen von Lebensmittelvorräten und die Durchführung von Survival- Camps. In Predigten und Veröffentlichungen weisen sie immer wieder darauf hin, dass wir uns auch praktisch vorbereiten müssen.

2. Einseitige Fixierung auf Israel
Es ist für Christen wichtig, das Volk Israel zu segnen und für seinen Frieden zu beten. Auch soll unser geistliches Leben durch die ganze Bibel geprägt werden, dazu gehören auch alle Bücher des Alten Testamentes und die Lebensgewohnheiten des Volkes Israel. Doch leider wiederholt sich in unseren Tagen bei einigen Vertretern von Hauskirchen und Hausgemeinden diesbezüglich eine Extreme Haltung.
Es geschieht so, dass einzelne Gläubige und ganze Hausgemeinden anfangen ihr ganzes Gemeindeleben auf die Sitten und Gebräuche der alttestamentlichen Gemeinde auszurichten. Christliche Feiertage und der Sonntag werden von ihnen abgelehnt und als heidnische Bräuche verteufelt. Wiederherstellung der Gemeinde Jesu ist für sie gleichbedeutend mit der Wiederherstellung des hebräischen Brauchtums für die christliche Gemeinde. Sie haben für sich den Sabbat und die jüdischen Feiertage wiederentdeckt und wollen sie statt der christlichen Feiertage einführen.

Ric

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Freitag, 20. Januar 2012
Paradigmenwechsel in einfachen Gemeinden
Hier zunächst mal eine Definition:

Das Wort Paradigma (gr. παράδειγμα parádeigma) bedeutet "Beispiel“, "Vorbild", "Muster" oder „Abgrenzung“, "Vorurteil"; in allgemeinerer Form auch „Weltsicht“ oder "Weltanschauung". Seit dem späten 18. Jhdt. bezeichnet Paradigma eine bestimmte wissenschaftliche Lehrmeinung, eine Denkweise oder Art der Weltanschauung. Wenn sich eine solche grundlegend ändert, nennt man das Paradigmenwechsel.

1. Als zugehörig zu unserer Gesellschaft und Kultur in Deutschland sind wir geprägt durch bestimmte Paradigmen, die unser Reden, Denken und Verhalten bestimmen - hier in den großen und nationalen Zusammenhängen. Aber auch anders, in Subkulturen (Untergruppen der Gesellschaft), in sozialen Gruppierungen, Firmen, Vereinen und sogar in Familien werden wir von Pradigmen bestimmt.

Paradigmen beinhalten Meinungen, Überzeugungen, Denkweisen, Anschauungen und Muster, die wiederrum ihre Kraft aus eingeschliffenen Werten, Normen und Regeln ziehen. Ein Pradigma ist in diesem Sinne ein festgefügtes Gebäude, in dem wir gedanklich und gefühlsmäßig wohnen. Sie sind ein fester Rahmen, eine Art Box in der wir mehr oder weniger eingeschlossen sind.

Biblisch gesehen sind Pradigmen auch "gedankliche Bollwerke und Festungen, stabile Gedankengebäude, Philosophien und Weltanschauungen. Wie im folgenden Text:

" ... denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen; so zerstören wir überspitzte Gedankengebäude und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und nehmen jeden Gedanken gefangen unter den Gehorsam Christi ..." (2.Kor.10,4.5).

2. Als Christen meinen wir oft, dass wir nicht in solchen Paradigmen leben und wähnen uns frei, von dem, was die Welt so geprägt hat. Wir leben in der Überzeugung, dass das Evangelium uns frei gemacht hat von solchen Prägungen. Und wirklich, mit einer tiefen Bekehrung wirkt der Geist Gottes auch demensprechend und wir können dieser Box entrinnen. Trotzdem beginnt schon am ersten Tag unseres neuen geistlichen Lebens wieder die Auseinandersetzung mit den Pradigmen in der unsichtbaren Welt. Neue, aber diesmal christliche Haltungen, Meinungen und Überzeugungen versuchen sich tief in unsere Persönlichkeit einzugraben, wie die Rillen in einer blanken Schallplatte.

Die Zugehörigkeit zu einer konfessionellen Gemeinde fördert diese Entwicklung, denn diese werden zusammengehalten von bestimmten Paradigmen die neben dem Geist und dem Wort eine eigenständige Existenz führen. Selbst wenn wir meinen, ohne die Zugehörigkeit zu einer solchen christlichen Institution auszukommen, bauen wir, ohne es zu wissen an einem solchen Gebäude in uns und um uns. Auch außerhalb konfessioneller Grenzen ist die Umgebung voll mit besonderen Glaubensüberzeugungen, bestimmten Lehrmeinungen und spezielle christliche Welt- und Gottesbilder und Muster. Besonders mächtig können z.B. diakonische, evanglikale, liberale, orthodoxe oder charismatische Paradigmen sein. Dann gibt es auch noch diverse Kritik- oder Laissez Fair- Paradigmen unter gläubigen Christen.

3. Ein Pradigmenwechsel ist deshalb so schwer, weil in der Regel das Paradigma nicht als solches erkannt wird. Es wird als offenbarte Wahrheit empfunden, die natürlich als ergänzungsbedürftig angesehen wird, doch wird nicht an den grundlegenden Präämissen gezweifelt. Die Auseinandersetzung auf Paradigmenebene kann von zwei Beteiligten oft so erlebt werden, als ob man verschiedene Sprachen spricht und sich nicht annähern und verstehen kann, obwol beide christlich gläubig sind. Es ist, als ob zwei Welten aufeinanderprallen und großes Unverständnis übrige bleibt. Viele von uns haben so etwas schon erlebt. Im Umgang mit Christen aus verschiedensten Richtungen, oder mit solchen "die keine Richtung vertreten", kann man als aufmerksamer Beobachter, am einfachsten durch die Gabe der Geisterunterscheidung, die verschiedenen Paradigmen erkennen, in denen die Personen leben.

Ein echter Paradigmenwechsel ist eigentlich nur möglich durch eine Offenbarung, die von Außen kommt, entweder plötzlich und durchbrechend, oder aber, und das geschieht häufiger, als langsamer schrittweise vorgehender Wandel. Wir erleben es in der Gesellschaft immer wieder, wie sich über Jahre oder Jahrzehnte die Pradigmen wechseln. (Siehe die Einstellung zur Männer- und Frauenrolle)
Ein Wechsel sollte im eigentlichen Sinne mehr die Entledigung von bestimmten Paradigmen sein und die Bewahrung vor der Übermahme neuer Paradigmen beinthalten. Ich denke, je älter wir werden und je reifer wir im Glauben werden, desto mehr können wir von Paradigmen frei werden und desto mehr können wir auf der Hut sein, nicht wieder neue Pradigmen zu übernehmen. Denn unser Lebenswandel sollte geprägt sein durch einen freien Wandel im Geist.

4. Das Paradigma Gemeinde
Paradigmen im christlichen Bereich können sehr hartnäckig sein, da sie oft mit Gottes unumstößlichen Willen begründet werden. Nach der Devise, "ich habe das von Gott bekommen" - oder "der Heilige Geist hat es mir gezeigt". Sie denken, wenn etwas von Gott kommt, dann muss es richtig sein. Was dabei vergessen wird, ist, dass Gottes Ansprache uns in der Regel nur innerhalb unserer Pradigmen erreichen kann. Was Außerhalb des Rahmens der Gedankenfestungen ist, wird nicht wahrgenommen oder es wird als unverständlich und nicht der eigenen göttlichen Wahrheit entsprechend eingeordnet. Erst durch eine Einwirkung von Außen, durch den Geist und/ oder durch bestimmte Umstände kann eine Öffnung geschehen.
Ich selbst bin jetzt schon 36 Jahre ein Nachfolger Jesu und musste vor etwa 10 Jahren feststellen wie eine bestimmte Vorstellung von Gemeinde, ein Paradigma tief in mir verankert war, an der es bis dahin keinen Zweifel gab. Dann aber wurde mir mehr und mehr bewußt, wie Dinge in mein Leben gekommen waren, die diese Sicherheit erschütterten. Ein Prozess der Auflösung hatte begonnen, was vorher nie von mir hinterfragt wurde, konnte jetzt einer eingehenden Prüfung nicht mehr standhalten. Das was ich unter Gemeinde verstand taugte nicht mehr zur Erklärung der Vorgänge und Sachverhalte die ich nun erkannte. Es war, als ob sich für mich eine neue Welt erschloss. Ja, ich kann sagen, damals begann ein Abenteuer, in dem ich noch heute voll drin bin. Zurückblickend, kann ich es manchmal gar nicht mehr nachvollziehen, von welchen Dingen ich damals felsenfest überzeugt war.
Heute würde ich es so beschreiben, dass Gott mich durch seinen Garten führt und mir nach und nach die Beschaffenheit und Art der Pflanzungen und Anordnungen erklärt, was ich vorher nie gesehen hatte und auch nicht verstanden hätte.

Ric

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Montag, 21. März 2011
Entweder - oder, du musst dich entscheiden
„Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn“, hörte ich mal jemanden sagen. Das stimmt, eigentlich ist es gar nicht möglich, echten Glauben an Jesus nur teilweise zu leben. Jesus hat gesagt, „Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Mt. 6,24)
Meistens wird dieser Text mit Geld in Verbindung gebracht, aber ich denke, es bezieht sich auch auf alle anderen Dinge des Lebens, mit denen wir zu tun haben.
Und es geht darum, dass wir nicht beides tun können – wir können nicht Jesus nachfolgen und gleichzeitig anderen Dingen des Lebens dieselbe Priorität geben. Wir müssen uns entscheiden, beides können wir nicht tun, es schließt sich gegenseitig aus. Der Ruf in die Nachfolge ist ein Ruf zur Radikalität und Kompromisslosigkeit. Es ist der Ruf in die Jüngerschaft, dem wir nur folgen können, wenn wir unser eigenes Leben loslassen und verlieren. Das heißt, wir können nur dann, Jesus als Jünger nachfolgen, wenn wir allen anderen Ansprüchen und Verlockungen des Lebens sterben.

„Niemand, der Kriegsdienste leistet, verwickelt sich in die Beschäftigungen des Lebens, damit er dem gefalle, der ihn angeworben hat.“ (2.Tim 2,4)
Ein Soldat, der an der Front kämpft, hat keine Wahl, er muss sich voll auf die Kampfhandlungen konzentrieren, wo er sein Leben riskiert. Lieblingsbeschäftigungen und andere Interessen haben dabei keine Bedeutung mehr, es geht um Leben und Tod.

Trotzdem versuchen viele Christen beides miteinander zu vereinen. Sie wollen Jesus nachfolgen, gehen zum Gottesdienst, lesen die Bibel und beten, gleichzeitig verfolgen sie ihre Lieblingsinteressen, Hobbies und andere Beschäftigungen, die viel Zeit und Energie brauchen. Das geht auf die Dauer nicht, Eines von beiden wird auf der Strecke bleiben.
Es ist ein Hinken auf beiden Seiten, wie es der Prophet Elia dem Volk Gottes einmal so zugerufen hat: „Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der HERR der wahre Gott ist, dann folgt ihm nach; wenn aber der Baal, dann folgt ihm nach! Aber das Volk antwortete ihm kein Wort.“ (1.Kön.18,21)
In dem Bibeltext gibt das Volk keine Antwort, das ist auch heute so, sie nehmen keine Stellung zur Aufforderung der radikalen Nachfolge Jesu. Die meisten greifen zu einer Kompromisslösung, die so aussieht, dass sie rein äußerlich christlich leben, aber innerlich anders motiviert und ausgerichtet bleiben. Von solchen Christen sind die Gemeinden in Deutschland voll. Von einem Chinesen hab ich mal gehört, dass die Christen in China „Hautchristen (äußere Christen) von Herzchristen (innere Christen) unterscheiden. Herzchristen wären bereit, für ihren Glauben zu sterben, Hautchristen verleugnen im Ernstfall den Herrn und schlagen sich auf die andere Seite.

Gott führt uns immer wieder in Situationen, wo wir uns entscheiden müssen, wo es heißt Gott oder …. Gerade heute leben wir mehr denn je in einer Zeit, in der wir herausgefordert werden, eine klare Entscheidung zu treffen, wohin wir gehören. Wenn wir einmal dazu gezwungen werden, weil wir vor Gerichte und Unterdrückung gestellt werden, kann es zu spät sein. Ich meine, dass Gott heute durch Krisen und Katastrophen, die nacheinander kommen, deutlich zu uns spricht. In erster Linie sehe ich es als eine Botschaft an seine Gemeinde, dass wir aufwachen sollen und die Zeichen erkennen. Wo gehören wir hin? Zum Reich dieser Welt, oder zum Reich Gottes. Wenn wir wirklich zum Reich Gottes, zu Jesus ganz gehören, dann müssen unsere Reaktionen dementsprechend sein.
Noah hatte damals noch sein halbes Leben (hundert Jahre) Zeit, die Arche zu bauen, als Gott mit ihm über das Ende sprach und dann kam die große Flut. Wie viel Zeit haben wir noch? Wir sollten Gottes Reden hören und uns aufmachen. Noah hatte seine Priorität ganz auf Gott gesetzt, sein Hauptziel war es, Gott zu gehorchen und alle Vorbereitungen zu treffen. Er ließ sich von eigenen Gedanken und von dem Gelächter der Leute nicht abhalten und investierte das Beste, was er hatte in den Bau der Arche. So sollten wir auch unsere Zeit nutzen, den Bau des Reiches Gottes als erste und vorrangige Priorität wählen.

Für jeden kann das Setzen dieser wichtigsten Priorität anders sein. Entscheidend ist, dass wir uns die Mühe machen, unseren Lebensstil im Gebet zu hinterfragen. Wenn wir damit starten und uns genug Zeit zum Gespräch mit Gott zu nehmen, dann haben wir den Anfang gemacht. Er wird uns seinen Willen ganz klar mitteilen, sodass wir entsprechend handeln können. Das ist nicht schwer, denn die Grundlagen dafür können wir auch in der Bibel lesen. Zum Beispiel lesen wir da: „Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung (1.Thes. 4,3). Heilig sein bedeutet „abgesondert sein“. Wir sondern uns ab, mehr noch, wir lassen uns von Gott absondern, weg von den Dingen dieser Welt. Gott will uns für sich allein haben, ganz zu seiner Verwendung und er ist ein eifersüchtiger Gott (5.Mos. 4,24), der niemand anderen neben sich duldet.
Das ist eine Aussage, die leider zu wenig ernst genommen wird, denn es bedeutet, dass das Ziel und der Sinn unseres Lebens darin besteht, nur für Gott zur Verfügung zu stehen, das betrifft unser ganzes Leben. Es ist nicht damit getan, dass wir uns in der Woche 10 % für Gottes Anliegen Zeit nehmen und in der anderen Zeit den Dingen des weltlichen Lebens nachgehen. Nein, es beinhaltet, dass jede Minute, jede Sekunde unseres Lebens für Gott ist und nicht für andere Dinge und auch nicht für uns. Paulus sagt in Röm12,1- 2, dass wir „unser ganzes Leben für Gott einsetzen sollen und dass wir uns „nicht mehr am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt orientieren sollen“ (Neues Leben Übersetzung).
Wo finden wir eine solch radikale Nachfolge. Wenn wir tatsächlich solche Leute in unseren Gemeinden treffen, dann hält man sie für besondere Leute, potentielle Kandidaten für das Missionsfeld, für die Bibelschule, oder für ein pastorales Amt, auserwählt für einen vollzeitigen Dienst.
Ich sage euch aber, wir alle sind damit gemeint, du und ich, wir alle sollen einen solchen vollzeitigen Dienst für Gott, besser gesagt mit Gott zusammen, tun, wo wir auch sind und in welcher Situation wir uns auch befinden. Ein „ganzes Christsein“ sollen wir leben, nur dann machen wir einen Unterschied in dieser Welt. Wer das tut, der lebt mit Gottes Verheißung aus Mt. 6,33:
„Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht“.

Ric

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Dienstag, 20. Juli 2010
Denominationen und Konfessionen, ein Grundübel des Leibes Jesu
Gerade habe ich eine Information von einem Bekannten erhalten, dass es eine Gruppe von Christen gibt, die in der Stadt X eine neue Y- Gemeinde beginnen wollen, da es eine solche Gemeinde dort noch nicht gibt und sie der Überzeugung sind, dass die Stadt X eine solche Gemeinde jetzt braucht. Sie suchen nach Unterstützern um einen evangelistischen Einsatz in dem Z- Gelände zu machen. Natürlich sollen da Menschen zu Jesus geführt werden ( ich denke, logischer Weise sollen sie dann auch in die Y- Gemeinde integriert werden, damit die Gemeinde wächst).

Vor kurzem habe ich von einem Missionar gehört, dass es mittlerweile ca 30000 Denominationen/ Konfessionen gibt. Ich weiß nicht, ob die Zahl stimmt, aber egal, wir wissen alle, dass sie auf jeden Fall sehr hoch ist. Denominationen/ Konfessionen sind z.B. Evangelisch, Katholisch, Baptisten, Methodisten, Mennoniten, Brüdergemeinde, Qäuker, Gemeinde Gottes, Pfingstgemeinde, Altkatholiken, Apostolische Gemeinde .... um nur einige wenige von den alten zu erwähnen. In unserer Zeit entstehen auch immer wieder neue, aktuelle mit an die Zeit angepasste Strukturen, wie z.B. die ICF oder die Vinyard Gemeinden und viele andere. Eine von diesen neuen Denominationen ist die Y- Gemeinde in der Stadt X.

Denominationen und Konfessionen hindern die Einheit des Leibes Christi!

Denomination heißt Benennung - immer ist es ein besonderer Name, den man sich als christliche Gruppe bzw. als "Gemeinde" gibt. Ein Name, der eine eigene abgegrenzte Identität markieren soll, zu der ein bestimmter Charakter und ein individueller Stil gehört. Die Bezeichnung Konfession ist "das- sich- Bekennen" zu einer bestimmten Glaubensrichtung, die eine christliche Gruppe, bzw. "Gemeinde" hat, mit der sie sich von einer anderen unterscheidet.

In den Grundlagen der "Y- Gemeinde in X" kann man nachlesen, wo diese bestimmte Denomination herkommt, sie hat eine Geschichte und bezieht seine Identität aus Aussagen eines bestimmten Gründers, der mit klaren Worten erklärt, dass sich diese "Gemeinderichtung" von allen anderen unterscheidet und worin die wesentlichen Unterschiede bestehen. In den vielen Seiten des "Grundlagenpapiers" versucht der Gründer deutlich zu machen, dass diese Unterschiede sehr biblisch sind und die beste Art sind, das umzusezten, was Jesus gesagt hat. Die trennende Haltung wird deutlich, wie es auch bei allen anderen Konfessionen der Fall ist.

"Ist denn der Leib Christi zerteilt" ruft Paulus in 1.Kor.13 ganz entrüstet aus.

Damit meinte Paulus die Aufspaltung der korinthischen Gemeinde in verschiedene Gruppen, die sich bewußt lehrmäßig voneinander unterscheiden wollen. Die einen wollen mehr dem folgen, was Petrus in seinen Predigten betont, die anderen lieben es, sich nach dem auszurichten, worüber Apollos gerne predigte und wieder andere bezeichnten sich als Anhänger des Paulus. Dieses alte Problem hat sich bis heute im Leib Jesus gehalten und ist eine Ursache, warum es so viele Denominationen gibt. Immer waren es einzelne Personen, die durch ihre besondere Begabung und Berufung und durch ihre besondere Erkenntnis Christen in ihren Bann gezogen haben. Anstatt ihre Nachfolger an Christus und den ganzen Leib zu binden haben sie durch Überbetonung von Lehrwahrheiten, die Menschen an sich und an die besondere Lehre der zukünfitgen Denomination gebunden.
Nur wenn wir den Leib Christi als Ganzes festhalten, geraten wir nicht in die denominationelle Falle und bleiben offen füreinander.

Die Einheit in der Vielfalt suchen

Ich denke, dass es Gottes Absicht ist, dass in der großen Vielfalt unterschiedlicher Gaben, Erkenntnisse, Typen, und Charaktere die Einheit Gottes zum Ausdruck kommt. In Eph.3,10 sagt Paulus das so:"...damit jetzt den Gewalten und Mächten in der Himmelswelt durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes zu erkennen gegeben werde." Ich verstehe das so, dass gerade in der Unterschiedlichkeit und Andersartigkeit innerhalb der Gemeinde die Weiheit Gottes in der sichtbaren und in der unsichtbaren Welt offenbar wird. Das beginnt in der einzelnen kleine Gemeinde auf der Basisebene und wird auch deutlich in der großen Gemeinde in der Stadt, wenn sie zusammenkommt.

Immer muss unser Gemeinschaftsleben geprägt sein durch Offenheit für Andersartigkeit, für Veränderung und für Erneuerung. Der Geist Gottes will ständig Neues wirken und uns immer mehr neue Einsichten geben, damit wir in unserem Glaubensleben wachsen. Gleichzeitig müssen wir die Herausforderung annehmen, dass wir unsere Unterschiedlichkeiten aushalten und längerfristig durchhalten, bis wir alle mehr und mehr "hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Vollmaß des Wuchses der Fülle Christi" (Eph.4,15). Das kann nur geschehen, wenn wir einerseits die Einheit in den Glaubensgrundlagen mit dem ganzen Volk Gottes festhalten und anderseits auch einen geistlichen Raum pflegen, wo wir mit anderen Geschwistern in familiärer Atmosphäre in tiefere Glaubensinhalte gemeinsam hineinwachsen, ohne uns durch Benennungen und durch bestimmte Lehren nach Außen hin von den anderen abzugrenzen.


Ric

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Mittwoch, 21. April 2010
Die Wolke beobachten
Wie gebannt beobachten zur Zeit Millionen von Menschen die Wolke. Sie schauen die Nachrichten und wollen wissen, wo die Aschewolke aus dem isländischen Vulkan sich jetzt befindet und ob sie weiterhin gefährlich für den Flugverkehr sein kann. Auf den Flughäfen im Ausland und Inland warten die Leute, dass sich was bewegt und viele machen sich mit Bussen und Bahn schon auf den Weg.

Das Leben ist für ein paar Tage in manchen Bereichen zum Stillstand gekommen auf den Flughäfen war und ist noch gähnende Leere, nichts bewegt sich, die automatischen Ansagen "Bitte achten Sie auf ihr Gepäck" klingen grotesk, wie ein Überbleibsel aus fernen Zeiten. Leute sind verzweifelt, zornig und voller Ungeduld, weil sie sich nicht weiterbewegen dürfen und "provisorische Zelte" in der Fremde aufbauen müssen. Plötzlich merkt man, wie hilflos man ist, wenn mal so ein Bereich der Technik nicht mehr eingesetzt werden kann oder darf. Man sagt, dass auch die Großwetterlage für die Wolke über Europa werantwortlich ist. Die atmosphärischen Bedingungen halten die Wolke in der Höhe. Da kann man nur sagen "Höhere Gewalt", der sich der Mensch beugen muss.

Vor mehren tausend Jahren schickte Gott eine Wolke dem Volk Israel in die Wüste, um sie zu führen. Sie beobachteten damals auch die Wolke, Gottes Wolke, Seine Gegenwart. Wenn sie still stand, mussten die Israeliten auch stillstehen, und ihre Zelte aufbauen, wenn sie sich bewegte dann konnten sie alle Sachen wieder packen uns sich weiterbewegen, in die Richtung, die die Wolke zeigte. Das war für viele demütigend, da sie nicht mehr selbst über ihre Beweglichkeit bestimmen konnten. Stattdessen waren sie abhängig von einer höheren Gewalt, von Gott selbst. Er bestimmte ihren Lebensvollzug und ihren Alltag und das nicht nur für ein paar Tage, sondern für 40 Jahre.

Nichts geschieht zufällig - aber immer hat eine "höhere Gewalt" damit zu tun. Welch eine Gnade, wenn der Mensch erkennen darf, dass nicht er den Ablauf des Lebens bestimmen kann. Wenn alles gut geht, dann merkt er es kaum, aber wenn ein gewaltiger Stillstand kommt, dann sind alle erstaunt, erbost und hilflos.

Im Leben müsste es nicht so sein, wenn wir mehr die Wolke Gottes beobachten würden. Das heißt, wenn wir uns darum mühen würden zu fragen, zu suchen, zu sehen, wo Gott ist, was Gott tut, was er tun möchte und was er tun wird. Wenn wir uns danach richten, dann kann Gott uns ins verheißene Land führen.
Der Mensch tut gut daran, die Wolke Gottes in seinem Leben zu suchen, bzw. zu beobachten, dann wird er erkennen, wohin Gott ihn führt und wann er sich in Bewegung setzen soll, immer in der Abhängigkeit zu Ihm. Der "Stillstand", das "Einhalten" und auf Gott achten ist notwendig, um das Wesentliche zu erfahren, und den richtigen Weg, zur richtigen Zeit zu gehen. Besonders die Christen müssen das neu lernen. Sie sind so voll mit ihren selbstgemachten Programmen, Abläufen und Selbstverständlichkeiten, dass sie die Wolke nicht beachten können. Die Wolke beobachten heißt, dass wir bei allem was wir tun, vorhaben und planen, zuerst die Wolke beobachten, ob sie es auch zulässt, wenn nicht, dann müssen wir einhalten. Aber wie können wir die Wolke sehen, sie ist so weit "oben". Die Aufklärungsflugzeuge haben die Vulkanwolke gesehen, dass sie tatsächlich da ist. Wir haben ein Aufklärungsflugzeug, das uns die Wolke zeigt, das ist der Heilige Geist, für den müssen wir offen sein und ihn nicht missachten.

Ric

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Dienstag, 9. Februar 2010
Du kannst nicht geben, was du nicht hast.
Das klingt vielleicht etwas komisch, aber es steckt eine Menge dahinter, ich will es mal formulieren.

Aus der letzten Witschaftskrise kennen wir das Phänomen, dass verschiedene Banker und Aktienspekulanten Wertpapiere weitergaben, die sie selbst noch gar nicht besassen, das hatte eine negative Entwicklung zur Folge, wodurch das Finanzsystem Amerikas und Europas ausgehölt wurde. Die Folge war der Zusammenbruch vieler Banken.

Im Leben einiger Christen gibt es etwas Ähnliches. Es gibt Gläubige, die leben in einer Identität, die nicht der Wahrheit entspricht. Vor Gott haben sie eine andere Identität und andere Gaben und Fähigkeiten, als die, die sie den anderen präsentieren. Sie haben einen Schein aufgebaut und wollen bewußt, oder unbewußt als Christ das leben, was Gott ihnen nicht oder noch nicht gegeben hat. Der Wechsel ihres Lebens ist nicht gedeckt und doch reichen sie ihn an andere weiter, in einer Geste des "Dienen wollens" für andere. Es entsteht ein Lebensstil, der sehr gefährlich ist und zum Zusammenbruch der ganzen Persönlichkeit führen kann. Das so genannte „Burn- out- Syndrom“ bei Christen kann eine Folge davon sein und manche Christen öffnen durch diese falsche Haltung auch Türen für "Geistlichen Missbrauch". Nur das, was wirklich identisch ist mit meine gegenwärtigen Entwicklung und den von Gott gegebenen Gaben, Begabungen und meiner Persönlichkeit trägt uns auf die Dauer durch, weil es von Gott selbst gedeckt ist.

Wir können hochstapeln und tiefstapeln, das ist ein nur allzu menschliches Phänomen, das man schon bei Kindern beobachten kann. Zur Kongruenz mit mir selbst gehört immer eine Portion Demut. Es ist die Suche danach und der Wille dafür, als die Person bekannt zu sein, die man wirklich ist. Leider ist es nicht so einfach, weil die Taktik, sich als jemand anders auszugeben, schon oft in unserer Kindheit tief in unsere Persönlichkeit eingegraben wurde. Wir haben gelernt, aus Defiziten und Frustrationen mit Menschen heraus, ein falsches Bild von uns aufzubauen, um Anerkennung zu bekommen. Als Erwachsener ist es dann nicht selten, dass man von dem falschen Bild über die eigene Person und Begabung selbst überzeugt ist. Es gehört deshalb eine intensive Gewissenerforschung, nicht selten ein längerer Heilungsprozess dazu, um sich selbst im Lichte Gottes zu erkennen, wer man ist und was man zu geben hat.
In Römer 12, 4 sagt Paulus:
„Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, daß er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.“

Wem diese Schritte der Identitätsfindung gelingen, der steigt in einen neuen Lebensvollzug ein. Er wird zu einer Person, die beginnt, in den Wegen und in den Taten Gottes zu wandeln, die Er „vorbereitet hat, dass wir darin wandeln sollen“ (Eph.2,10). Damit verbunden ist eine gehörige Portion Selbstannahme, wir hören auf, uns mit den Diensten und Gaben anderer zu vergleichen und lernen unsere eigenen Gaben wert zu schätzen. Diese wollen wir dann weitergeben, überall, wo es möglich ist, und wir werden wirklich erfolgreich, weil wir das tun, wozu Gott uns geschaffen hat. Wir können dann akzeptieren, dass es andere Gaben gibt, die wir nicht haben und deshalb nicht echt weitergeben können. Getrost werden wir viele Dinge anderen überlassen können, die mit ihren Gaben und Fähigkeiten in bestimmten Bereichen besser dienen können, als wir.

Natürlich sollen wir uns an dem Gebot der Nächstenliebe orientieren, wo es darum geht dem Nächsten zu dienen und ihm zu helfen, wo immer sich eine Gelegenheit ergibt. Doch geht es darum, Gottes Konzept mit der Gemeinschaft zu erkennen, wo es heißt „ein jeder diene in der Gabe, die er von Gott erhalten hat als treuer Haushalter“ … und „die Gaben sind zum Nutzen aller gegeben … der Geist teilt aus, wie er will.“ (s. 1.Petr.4,10/ 1.Kor.12)


Ric

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