... newer stories
Montag, 2. Oktober 2006
Warum wollt ihr keine Gemeinde sein?
risced, 01:07h
Im Jahre 2000 stellte uns Gott durch einen Propheten eine Frage. „Warum wollt ihr keine Gemeinde sein.“ Mit dieser Frage begann für uns - drei Leute - ein Abenteuer.
Heute, mehr als fünf Jahre später, trafen wir uns mit den mittlerweile drei gewachsenen Minigemeinden um 10 Uhr zum monatlichen Netzwerk- Gottesdienst in unserer Wohnung. Ein Theologiestudent einer südafrikanischen Fern- Universität, die mit der Bibelschule Wiedenest zusammenarbeitet, war zu Gast um uns zu interviewen. Für einen Essay über Hausgemeinden brauchte er noch originales Material und stellte uns etwa 10 Fragen. Er bekam ein gutes Bild von dem, wie wir Hausgemeinde verstehen und leben und wir als Hausgemeinden bekamen dadurch einen neuen Motivationsschub.

Im Rückblick sahen wir einmal mehr ganz deutlich, wie Gott uns über die anfängliche Frage in seinen Plan mit Gemeinde hineingenommen hatte. Und dabei wurde uns bewusst, dass „Seine Gedanken höher sind als unsere und Seine Wege anders sind als unsere.“ Nicht wir, sondern Gott selbst baut seine Gemeinde und er tut es so, wie er es für richtig hält. Eigene Ambitionen, menschliches Organisieren und Wunschdenken musste in den vergangenen Jahren zerbrechen – Gott forderte uns auf, alles in Seine Hände zu legen. Wir sind gespannt wie es weitergeht und wir sind zuversichtlich, weil es seine Gemeinde, sein Werk ist und wir bereit sind, uns von Ihm gebrauchen zu lassen. „Und auf diesem Felsen (Jesus) will ich meine Gemeinde bauen und des Hades Pforten werden sie nicht überwinden.“ (Mt. 16,18)
Heute, mehr als fünf Jahre später, trafen wir uns mit den mittlerweile drei gewachsenen Minigemeinden um 10 Uhr zum monatlichen Netzwerk- Gottesdienst in unserer Wohnung. Ein Theologiestudent einer südafrikanischen Fern- Universität, die mit der Bibelschule Wiedenest zusammenarbeitet, war zu Gast um uns zu interviewen. Für einen Essay über Hausgemeinden brauchte er noch originales Material und stellte uns etwa 10 Fragen. Er bekam ein gutes Bild von dem, wie wir Hausgemeinde verstehen und leben und wir als Hausgemeinden bekamen dadurch einen neuen Motivationsschub.

Im Rückblick sahen wir einmal mehr ganz deutlich, wie Gott uns über die anfängliche Frage in seinen Plan mit Gemeinde hineingenommen hatte. Und dabei wurde uns bewusst, dass „Seine Gedanken höher sind als unsere und Seine Wege anders sind als unsere.“ Nicht wir, sondern Gott selbst baut seine Gemeinde und er tut es so, wie er es für richtig hält. Eigene Ambitionen, menschliches Organisieren und Wunschdenken musste in den vergangenen Jahren zerbrechen – Gott forderte uns auf, alles in Seine Hände zu legen. Wir sind gespannt wie es weitergeht und wir sind zuversichtlich, weil es seine Gemeinde, sein Werk ist und wir bereit sind, uns von Ihm gebrauchen zu lassen. „Und auf diesem Felsen (Jesus) will ich meine Gemeinde bauen und des Hades Pforten werden sie nicht überwinden.“ (Mt. 16,18)
... link (0 Kommentare) ... comment
Nicht von dieser Welt
risced, 02:18h
Manch mal denke ich, dass ich ein Alien bin.
Was sehe ich in dieser Welt? Fast jeden Tag Selbstmordattentate, Bürgerkriege in Afrika, Eisenbahnunglücke, Flugzeugabstürze, Naturkatastrophen, korrupte Politiker, große Stars und Vorstandschefs, die im Geld ertrinken, 40.000 Kinder, die in der Woche verhungern, ständig Flüchtlinge, die in Booten von Afrika kommen, 12 mit Atomwaffen bestückte Nationen und weitere, die das auch haben wollen, eine Flut von perversen Angeboten im Internet, eine wachsende Anzahl von Menschen, die in sexuellen Dingen immer hemmungsloser werden,

eine Unterhaltungsbranche, die schonungslos Menschen verführt, die ständige Flut von Werbebroschüren, die Handys, Möbel, IT- Geräte, Kleidung anpreisen, Gaskonzerne, Stromkonzerne, Ölkonzerne die dich dauernd abzocken wollen, Vertreter und Zeugen Jehovas, die dir was andrehen wollen …
Auf der anderen Seite, glückliche Gesichter im Fernsehen, auf Plakaten, Gaudi bei Events, Spaß in Kneipen, Gaumenkitzel in Restaurants, ungetrübte Urlaubsfreuden, geil auf das neue Auto, shoppen gehen macht bock, ohne schlechtes Gewissen richtig Geld ausgeben für Luxusartikel, einfach abschalten – „man lebt nur ein Mal“, Leben in allen Bereichen genießen, Familienfreuden genügen, mein kleines Reich, Flucht in meine Scheinwelt, was gehen mich die anderen an ….
Wie krieg ich das zusammen? - Jesus sagte doch, wir sind in der Welt, aber nicht von der Welt. Dein Leben ist verborgen in mir, ein ewiges Leben, weil du aus meinem Geist bist. – „Denen die ihn aufnahmen gab er Macht (das Recht) Gottes Kinder zu sein. Kinder eines nicht sichtbaren überdimensionalen Sein, einer real existierenden Person, die wir Vater nennen und Jesus Sein Sohn, unser Herr, unser Bruder unser Freund, der uns vorangeht. Wir gehen durch, wie durch das Tor in die parallele Welt, in das Reich Gottes, auf dessen Weg, wir jetzt schon sind und von woher wir auch bei unserer Geburt kamen.

Also, denk dran – schau auf das Unsichtbare, Ewige, es ist Gott, er ist schon bei dir und er erwartet dich. Und: „Fürchte dich nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen.“
Was sehe ich in dieser Welt? Fast jeden Tag Selbstmordattentate, Bürgerkriege in Afrika, Eisenbahnunglücke, Flugzeugabstürze, Naturkatastrophen, korrupte Politiker, große Stars und Vorstandschefs, die im Geld ertrinken, 40.000 Kinder, die in der Woche verhungern, ständig Flüchtlinge, die in Booten von Afrika kommen, 12 mit Atomwaffen bestückte Nationen und weitere, die das auch haben wollen, eine Flut von perversen Angeboten im Internet, eine wachsende Anzahl von Menschen, die in sexuellen Dingen immer hemmungsloser werden,

eine Unterhaltungsbranche, die schonungslos Menschen verführt, die ständige Flut von Werbebroschüren, die Handys, Möbel, IT- Geräte, Kleidung anpreisen, Gaskonzerne, Stromkonzerne, Ölkonzerne die dich dauernd abzocken wollen, Vertreter und Zeugen Jehovas, die dir was andrehen wollen …
Auf der anderen Seite, glückliche Gesichter im Fernsehen, auf Plakaten, Gaudi bei Events, Spaß in Kneipen, Gaumenkitzel in Restaurants, ungetrübte Urlaubsfreuden, geil auf das neue Auto, shoppen gehen macht bock, ohne schlechtes Gewissen richtig Geld ausgeben für Luxusartikel, einfach abschalten – „man lebt nur ein Mal“, Leben in allen Bereichen genießen, Familienfreuden genügen, mein kleines Reich, Flucht in meine Scheinwelt, was gehen mich die anderen an ….
Wie krieg ich das zusammen? - Jesus sagte doch, wir sind in der Welt, aber nicht von der Welt. Dein Leben ist verborgen in mir, ein ewiges Leben, weil du aus meinem Geist bist. – „Denen die ihn aufnahmen gab er Macht (das Recht) Gottes Kinder zu sein. Kinder eines nicht sichtbaren überdimensionalen Sein, einer real existierenden Person, die wir Vater nennen und Jesus Sein Sohn, unser Herr, unser Bruder unser Freund, der uns vorangeht. Wir gehen durch, wie durch das Tor in die parallele Welt, in das Reich Gottes, auf dessen Weg, wir jetzt schon sind und von woher wir auch bei unserer Geburt kamen.

Also, denk dran – schau auf das Unsichtbare, Ewige, es ist Gott, er ist schon bei dir und er erwartet dich. Und: „Fürchte dich nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen.“
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 27. September 2006
Sind wir Affen oder sind wir Schweine?
risced, 01:31h
Ich bin triebgesteuert … weil ich vom Affen abstamme, ich meine weil ich ein höher entwickeltes Tier bin. Das sagte mir (sinngemäß) heute eine 40- jährige Frau mit zwei Kindern in einem Gespräch. Ich achte sehr auf die Körpersprache (so wie Gorillas oder Orang Utans auch – meinte sie wohl).
Meine Antwort darauf: Ich nicht, ich stamme von Gott ab, der hat mich erschaffen, nach seinem Bilde, anders als die Tiere, zwar sind wir aus dem gleichen Material (Fleisch / Erde, Stofflichkeit) gemacht aber doch grundsätzlich verschieden, wir sollen über unsere Triebe herrschen. Interessanterweise hat der Mensch nachweislich, wenn es um die Zusammensetzung der Gene geht, am meisten Ähnlichkeit mit dem Schwein, aber nicht mit dem Affen.
... link
(0 Kommentare)
... comment
Meine Antwort darauf: Ich nicht, ich stamme von Gott ab, der hat mich erschaffen, nach seinem Bilde, anders als die Tiere, zwar sind wir aus dem gleichen Material (Fleisch / Erde, Stofflichkeit) gemacht aber doch grundsätzlich verschieden, wir sollen über unsere Triebe herrschen. Interessanterweise hat der Mensch nachweislich, wenn es um die Zusammensetzung der Gene geht, am meisten Ähnlichkeit mit dem Schwein, aber nicht mit dem Affen.
Samstag, 23. September 2006
Was macht die Hausgemeinde zur Hausgemeinde?
risced, 21:41h
Ist es das kleine Treffen, von nicht mehr als 12 oder 15 Leuten, was eine Gemeinde zu einer wahren Hausgemeinde macht? Oder ist das wichtigste Merkmal einer Hausgemeinde die Abwesenheit eines Pastors, oder die Tatsache, dass es keine gottesdienstliche Ordnung gibt? Vielleicht ist es ja mehr der gemeinsame Entschluß, nicht so sein zu wollen, wie die herkömmlichen Kirchen und Gemeinden?
Vollen Artikel lesen...
Vollen Artikel lesen...
... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 17. September 2006
ecclesia oikos – „Grüßt Aquila und Priszilla … und die Gemeinde in ihrem Hause“
risced, 14:52h
Drei kräftige Tage – unterschiedliche Ereignisse und doch zusammenhängend!
Do.: Jüngerschaftsschule in Bochum, Thema: „Der Heilige Geist und du“. Christus will in dir wohnen - durch den Heiligen Geist, derselbe will auch auf dich kommen.
Fr.: Überkonfessioneller Gottesdienst in Werl, Predigt: Du bist das Haus Gottes, lass dich mit anderen zusammen aufbauen zu einem geistlichen Hause.
Sa.: Seminar in Werl, Hausgemeinden/ Kirchen – „ecclesia oikos“
1. Im NT finden wir nur 2 x das Wort Kirche („kyriakon“) es heißt „dem Herrn gehörend“. Und zwar „das dem Herrn gehörende Mahl“ (das Herrenmahl) und „der dem Herrn gehörende Tag“ (der Herrentag, der Sonntag), also nicht im Zusammenhang mit dem Haus Gottes. Im 2./ 3. Jahrhundert bürgert sich der Name Kyriacus („der dem Herrn Gehörende“) und Kyriakos („das dem Herrn gehörende [Haus]“) ein, daraus entsteht später das Wort „Kirche“.

2. Im NT finden wir aber über 100 x das Wort Gemeinde („ecclesia“) - in der gesamten Bibel finden wir es sogar 325 x - es heißt die Herausgerufene (Versammlung). Gemeint sind „die aus der Welt herausgerufenen Menschen", die zu Gott gehören, bzw. die durch den Glauben an Christus zum Leib Jesu gehören. Die erwählte Versammlung der Gläubigen.
3. Im NT finden wir auch über 100 x das Wort Haus („oikos“). Es bedeutet die Familie, die Angehörigen eines Hauses, einer Großfamilie eines Geschlechtes, die Sippe, der Haushalt, das Haus Gottes, die Familie Gottes. Gemeint ist damit das „psychosoziale Gefüge“, das „Beziehungsnetz“, in dem Gott wohnen möchte, egal, wo es sich trifft oder versammelt.

Also: Um treffend zu bezeichnen, was die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, ist das Wort Kirche unbrauchbar und das Wort Gemeinde bedingt brauchbar. Am besten eignet sich die Umschreibung „die Gemeinde in ihrem / seinem Hause“.
(vollständiger Artikel: Hauskirchen-Hausgemeinden>/Themen/Das Haus Gottes)
Ric
Do.: Jüngerschaftsschule in Bochum, Thema: „Der Heilige Geist und du“. Christus will in dir wohnen - durch den Heiligen Geist, derselbe will auch auf dich kommen.
Fr.: Überkonfessioneller Gottesdienst in Werl, Predigt: Du bist das Haus Gottes, lass dich mit anderen zusammen aufbauen zu einem geistlichen Hause.
Sa.: Seminar in Werl, Hausgemeinden/ Kirchen – „ecclesia oikos“
1. Im NT finden wir nur 2 x das Wort Kirche („kyriakon“) es heißt „dem Herrn gehörend“. Und zwar „das dem Herrn gehörende Mahl“ (das Herrenmahl) und „der dem Herrn gehörende Tag“ (der Herrentag, der Sonntag), also nicht im Zusammenhang mit dem Haus Gottes. Im 2./ 3. Jahrhundert bürgert sich der Name Kyriacus („der dem Herrn Gehörende“) und Kyriakos („das dem Herrn gehörende [Haus]“) ein, daraus entsteht später das Wort „Kirche“.

2. Im NT finden wir aber über 100 x das Wort Gemeinde („ecclesia“) - in der gesamten Bibel finden wir es sogar 325 x - es heißt die Herausgerufene (Versammlung). Gemeint sind „die aus der Welt herausgerufenen Menschen", die zu Gott gehören, bzw. die durch den Glauben an Christus zum Leib Jesu gehören. Die erwählte Versammlung der Gläubigen.
3. Im NT finden wir auch über 100 x das Wort Haus („oikos“). Es bedeutet die Familie, die Angehörigen eines Hauses, einer Großfamilie eines Geschlechtes, die Sippe, der Haushalt, das Haus Gottes, die Familie Gottes. Gemeint ist damit das „psychosoziale Gefüge“, das „Beziehungsnetz“, in dem Gott wohnen möchte, egal, wo es sich trifft oder versammelt.

Also: Um treffend zu bezeichnen, was die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, ist das Wort Kirche unbrauchbar und das Wort Gemeinde bedingt brauchbar. Am besten eignet sich die Umschreibung „die Gemeinde in ihrem / seinem Hause“.
(vollständiger Artikel: Hauskirchen-Hausgemeinden>/Themen/Das Haus Gottes)
Ric
... link (2 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 14. September 2006
Ein heißer Tag.
risced, 15:01h
Ja, ein Superschnäppchen bei e-bay ersteigert und abholen in der Vulkan- Eifel und
das verbinden wir mit einem „Betriebsausflug“ - au jaaa.

den ganzen Artikel lesen...
das verbinden wir mit einem „Betriebsausflug“ - au jaaa.

den ganzen Artikel lesen...
... link
Sonntag, 10. September 2006
Gemeinde ist nicht Monokultur, sondern Polykultur.
risced, 14:47h
Viele Gemeinden sehen aus wie Felder mit gleichen, einheitlichen Gewächsen. Diese Einheit in der Uniformität ist wenig aufwendig und einfach. Pflanzen der gleichen Sorte lassen sich im großen Stil leichter pflegen. Alle brauchen den gleichen Dünger, die gleiche Bewässerung, die gleiche Schädlingsbekämpfung usw.
Leiter solcher Gemeinden argumentieren: „die Steine des Tempels werden behauen und passend gemacht“. Dazu brauchen wir eine Vision, klar definierte Werte und biblisch fundierte Normen. Die unterschiedlichen Gemeindeglieder sollen in das vereinheitliche System Gemeinde eingepasst werden, wie die Einkleidung und Grundausbildung bei der Armee. Wird ein solches Regelwerk zum Eintrittstor in die Gemeinde, dann wird es gefährlich.

Ich glaube, dass die Gemeinde Gottes anders aussehen soll. Ihre Einheit entsteht durch Vielfalt. Das mag im ersten Moment wie ein Durcheinander aussehenn, doch näheren Hinsehen erkennt man, wie die unterschiedlichen Arten und Pflanzen in ihrer Ergänzung ein neues Ganzes, eine Einheit ergeben. Intakte Ökosysteme (Öko von griech. oikos, „Haus, Haushalt“) wie der Wald weisen eine außerordentliche Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten auf, die sich in einem interaktiven System ergänzen und ein Gleichgewicht herstellen. Auch die Gemeinde wird in Eph.2,19 als „Haus“ (griech. oikos), bezeichnet deren „Hausgenossen“ (oikejos) sich ergänzen und ein gesamtes Neues, einen Leib mit unterschiedlichen Gliedern ergeben. Eine Einheit in der Vielfalt.

Nur durch freies organisches Wachstum, angeregt durch das Wirken des Heiligen Geistes, und nicht durch menschliche Kultivierung, kann sich die Gemeinde zu einem Ökosystem (oikos) entwickeln, indem Vielfalt, Unterschiedlichkeit, Individualität vorherrscht.
Eine große Gemeinde kann auf Dauer nur durch Monokultur (Zellen mit gleicher Infomation) überleben. Eine Hausgemeinde dagegen kann zum idealen oikos werden, da in ihr der Einzelne genügend Raum zum individuellen Wachstum und zur Ergänzung findet. Wie Paulus in 1.Kor.14,26 sagt: „Wenn ihr zusammenkommt, da hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung, alles geschehe zur Erbauung“. Vernetzt mit anderen Hausgemeinden bilden sie eine Polykultur, ein intaktes Ökosystem, indem die Vielfalt Gottes zum Ausdruck kommen kann.
Ric
Leiter solcher Gemeinden argumentieren: „die Steine des Tempels werden behauen und passend gemacht“. Dazu brauchen wir eine Vision, klar definierte Werte und biblisch fundierte Normen. Die unterschiedlichen Gemeindeglieder sollen in das vereinheitliche System Gemeinde eingepasst werden, wie die Einkleidung und Grundausbildung bei der Armee. Wird ein solches Regelwerk zum Eintrittstor in die Gemeinde, dann wird es gefährlich.

Ich glaube, dass die Gemeinde Gottes anders aussehen soll. Ihre Einheit entsteht durch Vielfalt. Das mag im ersten Moment wie ein Durcheinander aussehenn, doch näheren Hinsehen erkennt man, wie die unterschiedlichen Arten und Pflanzen in ihrer Ergänzung ein neues Ganzes, eine Einheit ergeben. Intakte Ökosysteme (Öko von griech. oikos, „Haus, Haushalt“) wie der Wald weisen eine außerordentliche Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten auf, die sich in einem interaktiven System ergänzen und ein Gleichgewicht herstellen. Auch die Gemeinde wird in Eph.2,19 als „Haus“ (griech. oikos), bezeichnet deren „Hausgenossen“ (oikejos) sich ergänzen und ein gesamtes Neues, einen Leib mit unterschiedlichen Gliedern ergeben. Eine Einheit in der Vielfalt.

Nur durch freies organisches Wachstum, angeregt durch das Wirken des Heiligen Geistes, und nicht durch menschliche Kultivierung, kann sich die Gemeinde zu einem Ökosystem (oikos) entwickeln, indem Vielfalt, Unterschiedlichkeit, Individualität vorherrscht.
Eine große Gemeinde kann auf Dauer nur durch Monokultur (Zellen mit gleicher Infomation) überleben. Eine Hausgemeinde dagegen kann zum idealen oikos werden, da in ihr der Einzelne genügend Raum zum individuellen Wachstum und zur Ergänzung findet. Wie Paulus in 1.Kor.14,26 sagt: „Wenn ihr zusammenkommt, da hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung, alles geschehe zur Erbauung“. Vernetzt mit anderen Hausgemeinden bilden sie eine Polykultur, ein intaktes Ökosystem, indem die Vielfalt Gottes zum Ausdruck kommen kann.
Ric
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 6. September 2006
GeO: Das gestreckte Mittagessen u. der 2 Km- Lauf
risced, 23:50h
"An den Bedürfnissen der Heiligen nehmt teil, nach Gastfreundschaft trachtet". (Röm.12,13)
Gestern ergab sich eine gute Gelgenheit. R. trifft sich mit M. zum Jüngerschaftsgespräch. Sie sind im Wohnzimmer, ich bin mit L. im Büro am Computer, jeder hat seine Arbeit, im Wohnzimmer lesen die beiden Frauen in der Bibel und unterhalten sich.

Zeit zum Mittagessen - reicht eigentlich nur für drei - kein Problem wird gestreckt, noch ein paar Kartoffeln rein, fertig. Es klingelt. K. kommt, um seine Frau abzuholen. Auf meine Einladung zum Mittagessen zu bleiben zögert er kurz, spricht sich dann mit M. ab - sie bleiben. Das Mittagessen muß nochmals gestreckt werden - kein Problem, noch etwas Wasser, noch ein Würstchen, fertig. Wir haben ein wunderbares gemeinsames Mahl - Hausgemeinde life. Wir sind alle erquickt von der spontanen Gemeinschaft mit Essen.

Heute auf dem Weg nach Hause treffe ich K. wieder. Gerade er, zu dem ich wenig Kontakt habe. Jetzt ist die Gelegenheit, wir laufen zusammen, ca 2 km und unterhalten uns, über Dinge, für die wir sonst keine Zeit finden. Danke Jesus, dass du uns die Gelegenheit gibst, das nachzuholen. Teilzuhaben an den Bedürfnissen meines Bruder, zu hören, was ihn bewegt. Hausgemeinde life.
ric
Gestern ergab sich eine gute Gelgenheit. R. trifft sich mit M. zum Jüngerschaftsgespräch. Sie sind im Wohnzimmer, ich bin mit L. im Büro am Computer, jeder hat seine Arbeit, im Wohnzimmer lesen die beiden Frauen in der Bibel und unterhalten sich.

Zeit zum Mittagessen - reicht eigentlich nur für drei - kein Problem wird gestreckt, noch ein paar Kartoffeln rein, fertig. Es klingelt. K. kommt, um seine Frau abzuholen. Auf meine Einladung zum Mittagessen zu bleiben zögert er kurz, spricht sich dann mit M. ab - sie bleiben. Das Mittagessen muß nochmals gestreckt werden - kein Problem, noch etwas Wasser, noch ein Würstchen, fertig. Wir haben ein wunderbares gemeinsames Mahl - Hausgemeinde life. Wir sind alle erquickt von der spontanen Gemeinschaft mit Essen.

Heute auf dem Weg nach Hause treffe ich K. wieder. Gerade er, zu dem ich wenig Kontakt habe. Jetzt ist die Gelegenheit, wir laufen zusammen, ca 2 km und unterhalten uns, über Dinge, für die wir sonst keine Zeit finden. Danke Jesus, dass du uns die Gelegenheit gibst, das nachzuholen. Teilzuhaben an den Bedürfnissen meines Bruder, zu hören, was ihn bewegt. Hausgemeinde life.
ric
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 4. September 2006
Vom Regen in die Taufe, vom Segen in die Haufe (Haus)
risced, 01:14h
12.30 Uhr, es regnet noch immer, wir sind schon am See. Total viele Leute da, wo kommen die alle her, bei so einem Wetter. Der Wind bläst - schnell die regenfreie Zone nutzen, ausziehen und mit dem Täufling ins Wasser.

Am Ufer bilden die Leute, eingemummt in Regenjacken einen Halbkreis und stimmen ein Lied an, tapfer steigen wir ins Wasser:

„auf das Bekenntnis deines persönlichen Glaubens an den Herrn Jesus Christus taufe ich dich A. im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Raus aus dem Wasser und umziehen – während dessen steigt Andreas in dasselbe und tauft eine Frau aus seiner Hausgemeinde.
Wir fahren, etwas verfroren, zum nahe gelegenen Archezentrum, dort gibt’s was zu trinken und dann Lobpreis. Das Essen kommt, andere haben bereits unbeirrt ihren Grill vor dem Haus angeschmissen – es nieselt noch immer.

Etwa zwei Stunden später sind alle satt geworden. Jetzt beten wir für die Täuflinge „nach dem Regen um den Segen“ – dann kommt Keith Smith ans Mikro und spricht über den geistlichen Tempel, der wir sind: „ Besser an der Schwelle zum Haus des Herrn, als draußen.“ Er bemerkt: “Keiner ließ sich abhalten von Wind, Regen, oder langer Anfahrt, heute zu kommen, warum, weil es das Haus des Herrn ist – und das sind wir. Etwas besonderes, und du, du bist ein lebendiger Stein in diesem geistlichen Haus. Freu dich, nimm deinen Platz ein …. Wir machen uns auf den Weg nach Zion, zum Haus des Herrn – unser Leben. Es geht über Berge und in Täler – ins Ruhrtal, ins Rheintal - in den Tälern will Gott Quellen aufbrechen lassen. Viele kleine Quellen im Rhein- Ruhr- Valley (=Tal), über all. Ich sehe, es sind viele kleine Hausgemeinden - freut euch.“ Danach lassen einige für sich beten – anschließende Gespräche zu zweit, zu dritt. Ric

Am Ufer bilden die Leute, eingemummt in Regenjacken einen Halbkreis und stimmen ein Lied an, tapfer steigen wir ins Wasser:

„auf das Bekenntnis deines persönlichen Glaubens an den Herrn Jesus Christus taufe ich dich A. im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Raus aus dem Wasser und umziehen – während dessen steigt Andreas in dasselbe und tauft eine Frau aus seiner Hausgemeinde.
Wir fahren, etwas verfroren, zum nahe gelegenen Archezentrum, dort gibt’s was zu trinken und dann Lobpreis. Das Essen kommt, andere haben bereits unbeirrt ihren Grill vor dem Haus angeschmissen – es nieselt noch immer.

Etwa zwei Stunden später sind alle satt geworden. Jetzt beten wir für die Täuflinge „nach dem Regen um den Segen“ – dann kommt Keith Smith ans Mikro und spricht über den geistlichen Tempel, der wir sind: „ Besser an der Schwelle zum Haus des Herrn, als draußen.“ Er bemerkt: “Keiner ließ sich abhalten von Wind, Regen, oder langer Anfahrt, heute zu kommen, warum, weil es das Haus des Herrn ist – und das sind wir. Etwas besonderes, und du, du bist ein lebendiger Stein in diesem geistlichen Haus. Freu dich, nimm deinen Platz ein …. Wir machen uns auf den Weg nach Zion, zum Haus des Herrn – unser Leben. Es geht über Berge und in Täler – ins Ruhrtal, ins Rheintal - in den Tälern will Gott Quellen aufbrechen lassen. Viele kleine Quellen im Rhein- Ruhr- Valley (=Tal), über all. Ich sehe, es sind viele kleine Hausgemeinden - freut euch.“ Danach lassen einige für sich beten – anschließende Gespräche zu zweit, zu dritt. Ric
... link (9 Kommentare) ... comment
Samstag, 2. September 2006
Die Hausgemeinde - Familie und Leib
risced, 16:23h
NetzwerkGottesdienst in Bochum am 01.09.06 mit Keith Smith
Als Hausgemeinde sind wir Familie Gottes. In Gal.6,10 steht, dass wir besonders den Geschwistern gegenüber Liebe üben sollen. Sind wir wirklich bereit, für unsere Brüder und Schwester alles, ja das Beste zu tun und zu geben? Sind wir bereit den Preis zu zahlen, den es kostet, Mitglieder der Familie Gottes zu sein? Das ist nichts Populäres. Luk.14, 25-33 spricht über den Preis der Jüngerschaft, das übertrage ich auf Hausgemeinde – auch hier müssen wir die Kosten überschlagen.

1. Was kostet es für uns in Bezug auf unsere Z e i t ? Wie sieht es denn mit unseren Prioritäten aus? Für jemand der Jesus nachfolgt, muss die erste Priorität Jesus sein. Danach kommt die Familie, auch die geistliche Familie und danach kommen die anderen Menschen, dann erst kommen unsere eigenen Angelegenheiten. Wie sieht das praktisch aus? In Apg.2, 46 lesen wir, dass die ersten Christen jeden Tag miteinander in den Häusern und im Tempel verbrachten. Sind wir bereit den Preis für eine solche Familie und Geminschaft zu zahlen. Wir suchen meistens nach Ausreden, warum wir nicht mit der Familie Gottes zusammen sein wollen.

2. Der nächste Punkt sind unsere F i n a n z e n . In Apg.4, 32 heißt es, sie hatten alles zusammen. Keiner litt Not. Es gibt Kosten, die in unserer Kultur verloren gegangen, sind dazu gehört das finanzielle Teilen. Mk.10, 28 sagt, es kostet etwas, aber es gibt auch einen Lohn dafür. Wenn du nicht bereit bist, alles zu bezahlen, dann bist du am falschen Ort, dann wirst du auch nicht alles erhalten, nämlich Beste, Christus selbst. Es wird auch in Deutschland nicht mehr einfach sein, ein Christ zu sein und dann wirst du deine Geschwister umso mehr brauchen. Zwei Dinge werden passieren, wenn Jesus wieder kommt – eine große Ernte und eine große Verfolgung.
3. Wir müssen allerdings noch mehr sein als eine Familie. Familien streiten sich oft, wir brauchen aber Einheit unter den Geschwistern. Wir sagen oft, wir sind eine Familie, tatsächlich haben wir nicht viel Zeit füreinander, wir sind zu weit entfernt. Wenn wir in den letzten Tagen bestehen wollen, dann müssen wir unser Denkmuster gehörig ändern.
Da gibt es noch ein anderes Bild von Gemeinde, neben der Familie - hauptsächlich im Epheserbrief: Wir sind ein Leib. Z.B. der Leib hat ein Haupt. In Gemeinden und Organisationen gibt es viele Menschen, die wollen das Haupt sein. Nur Jesus ist aber tatsächlich das Haupt der Gemeinde, kein Mensch. Jedes einzelne Teil des Körpers ist mit dem Kopf, bzw. mit dem Gehirn verbunden. Vom Kopf gehen die Botschaften in die einzelnen Teile des Körpers, damit er sich auch bewegt. Das ist auch der Grund, warum jedes einzelne Teil des Leibes die Botschaften des Gehirnes empfangen kann.

Die einzelnen Teile benötigen sich auch untereinander und wir müssen glücklich sein, der Teil zu sein, zu dem uns Gott auch gemacht hat. Leider wollen wir oft die Teile sein, die wir in Wirklichkeit nicht sind. Wir brauchen einander, um als Leib am Leben zu bleiben. Wie können wir als Leib eins bleiben und sein. 1. Kor.11, 29: „Jeder der isst und trinkt, ohne den Leib Jesu zu unterscheiden …“ Das Abendmahl ist nicht nur ein Symbol, sondern auch eine geistliche Sache, die da läuft. Wir sind füreinander gegeben, als sein Leib und es kostet uns alles, füreinander gegeben zu sein, das zeigen wir im Abendmahl. Es ist wichtig, mit was wir bauen – mit Holz (menschlich) oder mit Gold und Edelsteinen. Gold und Edelsteine sind sehr dreckig, wenn man sie ausbuddelt und wir sehen sie nicht gleich als wertvoll an, so ist es auch mit der Mühe und dem Unansehnlichen am Anfang – später wird es sich als kostbar erweisen. Der Leib Christi sind nicht nur schlaue Worte, sondern wirklich Kraft und Leben im Alltag. Mitschrift von Ric
Als Hausgemeinde sind wir Familie Gottes. In Gal.6,10 steht, dass wir besonders den Geschwistern gegenüber Liebe üben sollen. Sind wir wirklich bereit, für unsere Brüder und Schwester alles, ja das Beste zu tun und zu geben? Sind wir bereit den Preis zu zahlen, den es kostet, Mitglieder der Familie Gottes zu sein? Das ist nichts Populäres. Luk.14, 25-33 spricht über den Preis der Jüngerschaft, das übertrage ich auf Hausgemeinde – auch hier müssen wir die Kosten überschlagen.

1. Was kostet es für uns in Bezug auf unsere Z e i t ? Wie sieht es denn mit unseren Prioritäten aus? Für jemand der Jesus nachfolgt, muss die erste Priorität Jesus sein. Danach kommt die Familie, auch die geistliche Familie und danach kommen die anderen Menschen, dann erst kommen unsere eigenen Angelegenheiten. Wie sieht das praktisch aus? In Apg.2, 46 lesen wir, dass die ersten Christen jeden Tag miteinander in den Häusern und im Tempel verbrachten. Sind wir bereit den Preis für eine solche Familie und Geminschaft zu zahlen. Wir suchen meistens nach Ausreden, warum wir nicht mit der Familie Gottes zusammen sein wollen.

2. Der nächste Punkt sind unsere F i n a n z e n . In Apg.4, 32 heißt es, sie hatten alles zusammen. Keiner litt Not. Es gibt Kosten, die in unserer Kultur verloren gegangen, sind dazu gehört das finanzielle Teilen. Mk.10, 28 sagt, es kostet etwas, aber es gibt auch einen Lohn dafür. Wenn du nicht bereit bist, alles zu bezahlen, dann bist du am falschen Ort, dann wirst du auch nicht alles erhalten, nämlich Beste, Christus selbst. Es wird auch in Deutschland nicht mehr einfach sein, ein Christ zu sein und dann wirst du deine Geschwister umso mehr brauchen. Zwei Dinge werden passieren, wenn Jesus wieder kommt – eine große Ernte und eine große Verfolgung.
3. Wir müssen allerdings noch mehr sein als eine Familie. Familien streiten sich oft, wir brauchen aber Einheit unter den Geschwistern. Wir sagen oft, wir sind eine Familie, tatsächlich haben wir nicht viel Zeit füreinander, wir sind zu weit entfernt. Wenn wir in den letzten Tagen bestehen wollen, dann müssen wir unser Denkmuster gehörig ändern.
Da gibt es noch ein anderes Bild von Gemeinde, neben der Familie - hauptsächlich im Epheserbrief: Wir sind ein Leib. Z.B. der Leib hat ein Haupt. In Gemeinden und Organisationen gibt es viele Menschen, die wollen das Haupt sein. Nur Jesus ist aber tatsächlich das Haupt der Gemeinde, kein Mensch. Jedes einzelne Teil des Körpers ist mit dem Kopf, bzw. mit dem Gehirn verbunden. Vom Kopf gehen die Botschaften in die einzelnen Teile des Körpers, damit er sich auch bewegt. Das ist auch der Grund, warum jedes einzelne Teil des Leibes die Botschaften des Gehirnes empfangen kann.

Die einzelnen Teile benötigen sich auch untereinander und wir müssen glücklich sein, der Teil zu sein, zu dem uns Gott auch gemacht hat. Leider wollen wir oft die Teile sein, die wir in Wirklichkeit nicht sind. Wir brauchen einander, um als Leib am Leben zu bleiben. Wie können wir als Leib eins bleiben und sein. 1. Kor.11, 29: „Jeder der isst und trinkt, ohne den Leib Jesu zu unterscheiden …“ Das Abendmahl ist nicht nur ein Symbol, sondern auch eine geistliche Sache, die da läuft. Wir sind füreinander gegeben, als sein Leib und es kostet uns alles, füreinander gegeben zu sein, das zeigen wir im Abendmahl. Es ist wichtig, mit was wir bauen – mit Holz (menschlich) oder mit Gold und Edelsteinen. Gold und Edelsteine sind sehr dreckig, wenn man sie ausbuddelt und wir sehen sie nicht gleich als wertvoll an, so ist es auch mit der Mühe und dem Unansehnlichen am Anfang – später wird es sich als kostbar erweisen. Der Leib Christi sind nicht nur schlaue Worte, sondern wirklich Kraft und Leben im Alltag. Mitschrift von Ric
... link (3 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 30. August 2006
Die Charakteristiken eines Apostels der frühen Kirche
risced, 14:35h
von Gene Edwards
Eines der größten Probleme unserer Tage, unter den vielen großen Problemen, ist die Tatsache, dass es niemanden gibt, der wirklich qualifiziert ist, dem Herrn zu dienen. Den Dienern Gottes in diesem Zeitalter fehlt die echte tiefe Begegnung mit dem lebendigen Christus. Es fehlt die ganze Hingabe. Neben dieser Unzulänglichkeit und dutzend anderer, haben die Christen unserer Zeit nicht die geringste Ahnung davon, was das zentrale Anliegen Gottes ist. Sie haben keine Sicht was für die Gemeinde am wichtigsten ist. Die Ausbildung, die moderne Diener Gottes erhalten, bevor sie in den Dienst eintreten, ist zu fast 100 Prozent ineffektiv, wenn nicht nutzlos im Lichte der Absichten Gottes.
Ich habe mir vorgenommen, die Charakteristiken eines wahren Apostels aufzulisten. Die Zusammenstellung basiert auf dem Leben der Apostel des ersten Jahrhunderts. Wenn Gott gnädig ist und diese Dienste erneuert, dann kannst du auch heute Menschen sehen, die solche Kennzeichen in ihrem Leben aufweisen.
Wenn du diese Liste zu Ende gelesen hast, dann wirst du nicht nur einen guten Eindruck davon haben, was man vom Leben eines Apostels zu erwarten hat, sondern du wirst auch wissen, warum diese Gruppe von Menschen solange aus der Geschichte verschwunden waren.
Der Standart, der durch diese ersten Apostel gesetzt wurde, ist, um es schwach auszudrücken, brutal hoch.

Bitte sei dir im Klaren darüber, dies ist nicht eine Liste von „Qualifikationen, die du erfüllen musst, um ein Apostel zu werden“. Du kannst all die genanten Eigenschaften aufweisen und doch kein Apostel sein. Aber andererseits wird es wirklich schwer sein, einen Apostel zu finden, der all diese Charakteristiken nicht aufweist. Wenn diese Liste wenig bewirkt, lieber Leser, dann vielleicht doch dies, dass sie dir dazu dient, dein Herz demütig zu machen und einen suchenden Geist in dir zu erwecken. 1. Ein Apostel wird nicht jung sein. Er wird Ende dreißig sein oder Anfang Die Beauftragung zur Apostelschaft wird ihm frühestens Ende dreißig oder Anfang vierzig gegeben werden. Die meiste Zeit seines erwachsenen Lebens, bis zu diesem Zeitpunkt, wird mit Vorbereitung ausgefüllt sein. Junger Männer sollten dem Herrn in dieser Fülle nicht dienen. Junge Männer sollten sitzen, beobachten, Christus erfahren und die Gemeinde genießen. 2. Er wird Jahre in der Gemeinde verbracht haben und ein erfülltes Gemeindeleben gehabt haben. Er wird ein einfacher Bruder in der Gemeinde gewesen sein und ein normales Gemeindeleben geführt haben. Er wird eine gute, lange Periode gehabt haben, in der er ein „Nobody“ war. Er wird unter Autorität gelebt haben und gelernt haben, sich unterzuordnen … wie alle anderen auch. 3. Er wird nicht in das vorgefertigte Apostelbild einiger Leute hineinpassen. Apostel haben die aus dem Rahmen fallende Eigenart, nicht wie Apostel auszusehen. 4. Er wird ein Mann sein, der total außerhalb des religiösen Systems steht. Das ist unbedingt erforderlich. Es kann keine aktive Apostelschaft innerhalb des Systems geben. Beides schließt sich gegenseitig aus. Warum? Es gibt endlose Gründe – hier sind einige davon Apostelschaft bringt nichts, wenn sie keinen Mut erfordert. Wenn ein Mann nicht den Mut findet total außerhalb des religiösen Systems zu treten und seine Wege zu verlassen, dann ist er auch keinen Schritt tiefer in das Wissen und in die Erfahrung des Christus und seiner Gemeinde hinein getreten.

Das bedeutet auch:
5. Er wird keine Organisation leiten. Er kein Oberhaupt einer Organisation sein. Er wird völlig außerhalb solcher Dinge stehen. Nein er wird weder hinter einem glänzenden Schreibtisch sitzen, noch der Kopf einer Bewegung sein.
6. In Bezug auf sein Reden und seinen Einfluss wird man ihm nichts vorwerfen können.
7. Er wir eine nahezu unerschöpfliche Fähigkeit zum Leiden und zum Tragen des Kreuzes haben.
8. Man wird ihn hassen. Er wird niemanden hassen. Man wird ihn sehr kritisieren. Er wird niemanden kritisieren. Er wird beständig in der Hitze der Bedrängnis leben. Verraten und missbraucht während seines ganzen Lebens, wird er am Ende dastehen, ohne Bitterkeit, Kritik und Verletzung, erfüllt mit Barmherzigkeit, Geduld, Verständnis und sogar mit Optimismus!
9. Er wird die Schrift so gut kennen, wie nur wenige vor ihm sie kannten. Er wird ein Meister dieses Buches sein. Gleichzeitig wird er weder „die Schrift lehren“, noch wird er den Leuten sagen „du musst die Bibel kennen, um ein siegreicher Christ zu sein“. Nicht die Schrift wird seinen Dienst charakterisieren. Du wirst spüren, dass obwohl er die Schrift benutzt, sie nicht das entscheidende seiner Botschaft ist. Oh, natürlich wirst du die Schrift von ihm lernen, wie du es niemals geträumt hast sie zu lernen, aber er wird dir nicht in erster Linie die Schrift beibringen; bei ihm wird das ein Nebenprodukt sein, ein zweitrangiges Ergebnis davon, dass er dir den Christus zeigt, wie er ist. Christus alleine wird den Vorrang haben in allem, was er sagt und in allem wozu er die Menschen ruft.
10. Er wird Christus kennen. Er wird Christus sehr gut kennen und er wird ihn über alles kennen.
11. Er wird Christus dienen. Wenn er spricht, dann wird es keine Doktrin sein, kein Glaubens-bekenntnis und keine endlos miteinander verwobenen Bibelverse um eine Lehre auszu-drücken. Er wird Christus aussprechen. Er wird den Menschen erzählen und ihnen zeigen wie man Jesus Christus kennen soll. Christus wird seine einzige Beschäftigung, sein einziges Thema sein.
12. Er wird beten.
13. Er wird Gemeinden gründen.
Er wird nicht mit neuen Ideen Visionen kommen, um die Gemeinde zu ersetzen. Nein. Die Gemeinde wird sein einziges Interesse sein. Er wird nur dafür leben, Gemeinden zu gründen (örtliche, sichtbare, erreichbare, wahrnehmbare, nicht künstliche, abgehobene, universelle, draußen im wilden Blau sentimental erscheinende) und sie zu stärken. Er wird für sie leiden, leben und wahrscheinlich für sie sterben, für sie allein.
14. Er wird nicht die Arbeit eines Anderen behindern. Er wird sich auf keinen Fall in das Leben einer Gemeinde einmischen, die ein Anderer in einer anderen Stadt gegründet hat. Er wird sich nicht in Konflikte mit anderen Dienern Gottes hineinziehen lassen. In die Arbeit Anderer wird er sich nicht einmischen und er wird sich größtenteils fernhalten von Gemeinden, die nicht von ihm gebaut wurden.
15. Apostel sind Pioniere.
16. Schließlich wird er jede Gemeinde, die er gebaut hat, freisetzen und loslassen.
Er wird die Gemeinde weder in seiner Hand halten, noch wird er sie für seine Interessen benutzen. Er wird sie letztlich völlig freigeben, frei für Christus. Wie? Er wird sie verlassen. Die Leute werden total für sich gelassen.
17. Er wird die Gemeinden, die er gegründet hat nicht in eine Art Bewegung zusammen-schließen. Er wird nicht zu einem Vater, oder Aufseher einer Bewegung werden.
18. Er wird sich demütig, verborgen und sanft anderen unterordnen. Er wird nicht regieren oder diktieren. Er wird von anderen nicht verlangen, sich ihm unterzuordnen.
19. Er wird vom Heiligen Geist ausgesandt sein.
20. Am Ende wird es nur einen Beweis seiner Apostelschaft geben: Er wird Gemeinden bauen (gründen, pflanzen) und diese Gemeinden werden Bestand haben und gedeihen.
Die Gemeinden werden bleiben … frei von Gesetzen, Regeln, Organisation oder Struktur. Es wird keine speziell trainierte Person geben, die zurückbleiben muss, damit sie überlebt. Diese Gemeinde wird überleben, aber nur, weil sie die lebendige Braut Christi ist. Und das Kenn-zeichen Siegel dieser Gemeinden wird die Liebe sein, die sie zueinander haben. Das wird der generelle Tenor des Lebens eines Apostels sein und so war es auch, als diese Art Spezies früher auf dieser Erde war. Möge Gott sich beeilen, dass für diese Welt bald der Tag kommt, wo sie wieder mit solchen Menschen zu tun haben wird. Nicht lange nach diesem Tag wird es einen anderen Tag geben, den Tag der Wiederherstellung des wahren Gemeindelebens auf der Erde.
Übersetzt von Richard Schutty
Eines der größten Probleme unserer Tage, unter den vielen großen Problemen, ist die Tatsache, dass es niemanden gibt, der wirklich qualifiziert ist, dem Herrn zu dienen. Den Dienern Gottes in diesem Zeitalter fehlt die echte tiefe Begegnung mit dem lebendigen Christus. Es fehlt die ganze Hingabe. Neben dieser Unzulänglichkeit und dutzend anderer, haben die Christen unserer Zeit nicht die geringste Ahnung davon, was das zentrale Anliegen Gottes ist. Sie haben keine Sicht was für die Gemeinde am wichtigsten ist. Die Ausbildung, die moderne Diener Gottes erhalten, bevor sie in den Dienst eintreten, ist zu fast 100 Prozent ineffektiv, wenn nicht nutzlos im Lichte der Absichten Gottes.
Ich habe mir vorgenommen, die Charakteristiken eines wahren Apostels aufzulisten. Die Zusammenstellung basiert auf dem Leben der Apostel des ersten Jahrhunderts. Wenn Gott gnädig ist und diese Dienste erneuert, dann kannst du auch heute Menschen sehen, die solche Kennzeichen in ihrem Leben aufweisen.
Wenn du diese Liste zu Ende gelesen hast, dann wirst du nicht nur einen guten Eindruck davon haben, was man vom Leben eines Apostels zu erwarten hat, sondern du wirst auch wissen, warum diese Gruppe von Menschen solange aus der Geschichte verschwunden waren.
Der Standart, der durch diese ersten Apostel gesetzt wurde, ist, um es schwach auszudrücken, brutal hoch.

Bitte sei dir im Klaren darüber, dies ist nicht eine Liste von „Qualifikationen, die du erfüllen musst, um ein Apostel zu werden“. Du kannst all die genanten Eigenschaften aufweisen und doch kein Apostel sein. Aber andererseits wird es wirklich schwer sein, einen Apostel zu finden, der all diese Charakteristiken nicht aufweist. Wenn diese Liste wenig bewirkt, lieber Leser, dann vielleicht doch dies, dass sie dir dazu dient, dein Herz demütig zu machen und einen suchenden Geist in dir zu erwecken. 1. Ein Apostel wird nicht jung sein. Er wird Ende dreißig sein oder Anfang Die Beauftragung zur Apostelschaft wird ihm frühestens Ende dreißig oder Anfang vierzig gegeben werden. Die meiste Zeit seines erwachsenen Lebens, bis zu diesem Zeitpunkt, wird mit Vorbereitung ausgefüllt sein. Junger Männer sollten dem Herrn in dieser Fülle nicht dienen. Junge Männer sollten sitzen, beobachten, Christus erfahren und die Gemeinde genießen. 2. Er wird Jahre in der Gemeinde verbracht haben und ein erfülltes Gemeindeleben gehabt haben. Er wird ein einfacher Bruder in der Gemeinde gewesen sein und ein normales Gemeindeleben geführt haben. Er wird eine gute, lange Periode gehabt haben, in der er ein „Nobody“ war. Er wird unter Autorität gelebt haben und gelernt haben, sich unterzuordnen … wie alle anderen auch. 3. Er wird nicht in das vorgefertigte Apostelbild einiger Leute hineinpassen. Apostel haben die aus dem Rahmen fallende Eigenart, nicht wie Apostel auszusehen. 4. Er wird ein Mann sein, der total außerhalb des religiösen Systems steht. Das ist unbedingt erforderlich. Es kann keine aktive Apostelschaft innerhalb des Systems geben. Beides schließt sich gegenseitig aus. Warum? Es gibt endlose Gründe – hier sind einige davon Apostelschaft bringt nichts, wenn sie keinen Mut erfordert. Wenn ein Mann nicht den Mut findet total außerhalb des religiösen Systems zu treten und seine Wege zu verlassen, dann ist er auch keinen Schritt tiefer in das Wissen und in die Erfahrung des Christus und seiner Gemeinde hinein getreten.

Das bedeutet auch:
5. Er wird keine Organisation leiten. Er kein Oberhaupt einer Organisation sein. Er wird völlig außerhalb solcher Dinge stehen. Nein er wird weder hinter einem glänzenden Schreibtisch sitzen, noch der Kopf einer Bewegung sein.
6. In Bezug auf sein Reden und seinen Einfluss wird man ihm nichts vorwerfen können.
7. Er wir eine nahezu unerschöpfliche Fähigkeit zum Leiden und zum Tragen des Kreuzes haben.
8. Man wird ihn hassen. Er wird niemanden hassen. Man wird ihn sehr kritisieren. Er wird niemanden kritisieren. Er wird beständig in der Hitze der Bedrängnis leben. Verraten und missbraucht während seines ganzen Lebens, wird er am Ende dastehen, ohne Bitterkeit, Kritik und Verletzung, erfüllt mit Barmherzigkeit, Geduld, Verständnis und sogar mit Optimismus!
9. Er wird die Schrift so gut kennen, wie nur wenige vor ihm sie kannten. Er wird ein Meister dieses Buches sein. Gleichzeitig wird er weder „die Schrift lehren“, noch wird er den Leuten sagen „du musst die Bibel kennen, um ein siegreicher Christ zu sein“. Nicht die Schrift wird seinen Dienst charakterisieren. Du wirst spüren, dass obwohl er die Schrift benutzt, sie nicht das entscheidende seiner Botschaft ist. Oh, natürlich wirst du die Schrift von ihm lernen, wie du es niemals geträumt hast sie zu lernen, aber er wird dir nicht in erster Linie die Schrift beibringen; bei ihm wird das ein Nebenprodukt sein, ein zweitrangiges Ergebnis davon, dass er dir den Christus zeigt, wie er ist. Christus alleine wird den Vorrang haben in allem, was er sagt und in allem wozu er die Menschen ruft.
10. Er wird Christus kennen. Er wird Christus sehr gut kennen und er wird ihn über alles kennen.
11. Er wird Christus dienen. Wenn er spricht, dann wird es keine Doktrin sein, kein Glaubens-bekenntnis und keine endlos miteinander verwobenen Bibelverse um eine Lehre auszu-drücken. Er wird Christus aussprechen. Er wird den Menschen erzählen und ihnen zeigen wie man Jesus Christus kennen soll. Christus wird seine einzige Beschäftigung, sein einziges Thema sein.
12. Er wird beten.
13. Er wird Gemeinden gründen.
Er wird nicht mit neuen Ideen Visionen kommen, um die Gemeinde zu ersetzen. Nein. Die Gemeinde wird sein einziges Interesse sein. Er wird nur dafür leben, Gemeinden zu gründen (örtliche, sichtbare, erreichbare, wahrnehmbare, nicht künstliche, abgehobene, universelle, draußen im wilden Blau sentimental erscheinende) und sie zu stärken. Er wird für sie leiden, leben und wahrscheinlich für sie sterben, für sie allein.
14. Er wird nicht die Arbeit eines Anderen behindern. Er wird sich auf keinen Fall in das Leben einer Gemeinde einmischen, die ein Anderer in einer anderen Stadt gegründet hat. Er wird sich nicht in Konflikte mit anderen Dienern Gottes hineinziehen lassen. In die Arbeit Anderer wird er sich nicht einmischen und er wird sich größtenteils fernhalten von Gemeinden, die nicht von ihm gebaut wurden.
15. Apostel sind Pioniere.
16. Schließlich wird er jede Gemeinde, die er gebaut hat, freisetzen und loslassen.
Er wird die Gemeinde weder in seiner Hand halten, noch wird er sie für seine Interessen benutzen. Er wird sie letztlich völlig freigeben, frei für Christus. Wie? Er wird sie verlassen. Die Leute werden total für sich gelassen.
17. Er wird die Gemeinden, die er gegründet hat nicht in eine Art Bewegung zusammen-schließen. Er wird nicht zu einem Vater, oder Aufseher einer Bewegung werden.
18. Er wird sich demütig, verborgen und sanft anderen unterordnen. Er wird nicht regieren oder diktieren. Er wird von anderen nicht verlangen, sich ihm unterzuordnen.
19. Er wird vom Heiligen Geist ausgesandt sein.
20. Am Ende wird es nur einen Beweis seiner Apostelschaft geben: Er wird Gemeinden bauen (gründen, pflanzen) und diese Gemeinden werden Bestand haben und gedeihen.
Die Gemeinden werden bleiben … frei von Gesetzen, Regeln, Organisation oder Struktur. Es wird keine speziell trainierte Person geben, die zurückbleiben muss, damit sie überlebt. Diese Gemeinde wird überleben, aber nur, weil sie die lebendige Braut Christi ist. Und das Kenn-zeichen Siegel dieser Gemeinden wird die Liebe sein, die sie zueinander haben. Das wird der generelle Tenor des Lebens eines Apostels sein und so war es auch, als diese Art Spezies früher auf dieser Erde war. Möge Gott sich beeilen, dass für diese Welt bald der Tag kommt, wo sie wieder mit solchen Menschen zu tun haben wird. Nicht lange nach diesem Tag wird es einen anderen Tag geben, den Tag der Wiederherstellung des wahren Gemeindelebens auf der Erde.
Übersetzt von Richard Schutty
... link (4 Kommentare) ... comment
... older stories


>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
