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Dienstag, 3. Juni 2008
Einfache Gemeinden sind gar nicht so einfach ...
risced, 01:24h
das hab ich in den letzten Jahren so erfahren dürfen. Es klingt so einfach, aber in Wirklichkeit begenen wir bei den Merkmalen einfacher Gemeinden wesentlich komplexeren Vorgängen und Prinzipien als bei einer herkömmlichen Gemeinde, wie wir sie kennen.
Angefangen bei der From des Gemeindelebens fällt schon auf, dass einfache Gemeinden vor zwei großen Herausforderungen stehen.
1. Die große, andauernde Nähe in der kleinen Gruppe fordert die Bereitschaft des Einzelnen, sich mit seinen intimsten Problemen der Gruppe zu öffnen. Der durchschnittliche Christ des Westens mag das aber gar nicht. Er tendiert mehr dahin, sich in der Masse zu verstecken und lieber am Sonntag beim Predigthören unterzutauchen.
2. Die Unterschiedlichkeit des Einzelnen tritt in einfachen Gemeinden stärker zu Tage. Damit ist das Konfliktpotenzial wesentlich größer. Während "Gemeinden, wie wir sie kennen" darauf achten die ganze Gemeinde auf eine Gemeindevision und einen christlichen Verhaltensstil einzuüben, tritt bei der einfachen Gemeinde die Indiviadualität des Einzelnen stärker in den Mittelpunkt. Es geht dann mehr um die gegenseitige Ergänzung. In großen Gemeinden nimmt man eine leichte Lösung, nämlich die Einordnung und Anpassung an das Gemeindesystem und ihren Normen. Man neigt dazu Einheit durch Uniformität zu erzeugen, was der Mehrheit der Gottesdienstbesucher entgegenkommt, weil es leichter ist.
In einfachen Gemeinden möchte man hingegen zu einer gegenseitigen Ergänzung in den Unterschiedlichkeiten und Gegensätzen kommen, also eine Einheit in der Vielfalt schaffen, was viel, viel schwieriger ist und nicht ohne Konflikte geht.
Also, "einfach Gemeinde zu leben" ist gar nicht so einfach !!
ric, der Einfache
Angefangen bei der From des Gemeindelebens fällt schon auf, dass einfache Gemeinden vor zwei großen Herausforderungen stehen.
1. Die große, andauernde Nähe in der kleinen Gruppe fordert die Bereitschaft des Einzelnen, sich mit seinen intimsten Problemen der Gruppe zu öffnen. Der durchschnittliche Christ des Westens mag das aber gar nicht. Er tendiert mehr dahin, sich in der Masse zu verstecken und lieber am Sonntag beim Predigthören unterzutauchen.
2. Die Unterschiedlichkeit des Einzelnen tritt in einfachen Gemeinden stärker zu Tage. Damit ist das Konfliktpotenzial wesentlich größer. Während "Gemeinden, wie wir sie kennen" darauf achten die ganze Gemeinde auf eine Gemeindevision und einen christlichen Verhaltensstil einzuüben, tritt bei der einfachen Gemeinde die Indiviadualität des Einzelnen stärker in den Mittelpunkt. Es geht dann mehr um die gegenseitige Ergänzung. In großen Gemeinden nimmt man eine leichte Lösung, nämlich die Einordnung und Anpassung an das Gemeindesystem und ihren Normen. Man neigt dazu Einheit durch Uniformität zu erzeugen, was der Mehrheit der Gottesdienstbesucher entgegenkommt, weil es leichter ist.
In einfachen Gemeinden möchte man hingegen zu einer gegenseitigen Ergänzung in den Unterschiedlichkeiten und Gegensätzen kommen, also eine Einheit in der Vielfalt schaffen, was viel, viel schwieriger ist und nicht ohne Konflikte geht.
Also, "einfach Gemeinde zu leben" ist gar nicht so einfach !!
ric, der Einfache
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Mittwoch, 28. Mai 2008
Gedanken am Sonntag von Peter Hahne
risced, 18:02h
Bild am Sonntag 18. Mai 2008
Über den Dalai Lama und seine wohlfeile Wellness-Lehre
Dann doch lieber den Papst oder so ein Mannsbild wie Martin Luther, der mit der Waffe des Wortes die Welt aus den Angeln gehoben hat. So lautete die entschiedene Reaktion einer Bekannten, die den „Ozean der Weisheit" auf einer Veranstaltung besucht hatte, wie der Dalai Lama zu Deutsch heißt. „Plauder-Plattitüden auf Kalenderspruch-Niveau, " schimpfte die Bekannte nach Ende des Vortrages und sprach verächtlich von einer „Seid-nett-zueinander-Religion" „Das Glück muss von innen kommen", habe der Mann mit dem Dauerlächeln aus dem Meer seiner Weisheit geschöpft. Wie aus dem Poesiealbum zu Urgroßmutters Zeiten habe es geklungen, als er unter frenetischem Jubel meinte: „Der Zweck unserer Existenz ist Glücklich sein."
Was ist die Faszination des weltweit populärsten Buddhisten seit Buddha? Zum 33. Mal ist er jetzt in Deutschland und füllt mühelos Hallen und Plätze, während christliche Kirchen beim Sonntagsgottesdienst leere Bänke beklagen. Und die Anhänger sind genau jene jungen, gebildeten Zeitgenossen aller Schichten, die in den Kirchen durch Abwesenheit glänzen.
Diesen charismatischen Dalai Lama umgibt eine Aura von Güte und Wärme, die seine Botschaft der Gewaltlosigkeit so glaubwürdig macht. Er ist religiöser Guru und weltlicher PR-Mann Tibets in einer Person, bietet einen Mix aus Politik und Mission. Sein Credo klingt simpel, wirkt für uns gestressten Westler jedoch wie Offenbarung pur: „Meine Religion ist Güte." Ein Bekenntnis, mit dem man nichts falsch machen kann.
Doch wie friedlich ist der Buddhismus wirklich? Stimmen die werbewirksamen Klischees einer zwanglosen Spiritualität? Der Münchner Religionswissenschaftler Brück, selber Buddhist, spricht vom „Coca-Cola-Buddhismus": Kaum einer kennt die Zusammensetzung genau, aber es schmeckt irgendwie gut. Hauptsache, die gestresste Seele wird wieder fit.
Der Gott ohne Kirchensteuer vertritt eine Wellness-Religion, die nichts fordert und keinem weh tut, die weder Himmel noch Hölle, weder Sünde noch Dogmen kennt. Ethik, Meditation und Weisheit sind die drei Säulen seiner Lehre zwischen Räucherstäbchen und Sinnsuche. Da wandeln sich selbst Plattitüden in profunde Erkenntnisse von globalem Wert, da wird selbst Geschirrspülen zur Quelle der Lebensfreude, wie die FAZ schrieb.
Unreflektierter Patchwork-Glaube light kommt dem allgemeinen Trend zur Unverbindlichkeit entgegen, wo man sich am religiösen Buffet sein individuelles Menü zusammenstellt und Nirwana, Karma oder Mantra plötzlich ganz toll findet.
Als Christ erstaunt es mich einfach, wie kritiklos dieselben Leute von der Botschaft des Dalai Lama schwärmen, die Jesus Christus in das Reich der Mythen verweisen. Selbst Gegner überschüttet der „Gott zum Anfassen" in Liebe mit seinen Beliebigkeiten und fasziniert mit entwaffnender Freundlichkeit. Da bleibt der sonst so geschärfte Verstand des trendigen Sinnsuchers schon mal auf der Strecke…
Über den Dalai Lama und seine wohlfeile Wellness-Lehre
Dann doch lieber den Papst oder so ein Mannsbild wie Martin Luther, der mit der Waffe des Wortes die Welt aus den Angeln gehoben hat. So lautete die entschiedene Reaktion einer Bekannten, die den „Ozean der Weisheit" auf einer Veranstaltung besucht hatte, wie der Dalai Lama zu Deutsch heißt. „Plauder-Plattitüden auf Kalenderspruch-Niveau, " schimpfte die Bekannte nach Ende des Vortrages und sprach verächtlich von einer „Seid-nett-zueinander-Religion" „Das Glück muss von innen kommen", habe der Mann mit dem Dauerlächeln aus dem Meer seiner Weisheit geschöpft. Wie aus dem Poesiealbum zu Urgroßmutters Zeiten habe es geklungen, als er unter frenetischem Jubel meinte: „Der Zweck unserer Existenz ist Glücklich sein."
Was ist die Faszination des weltweit populärsten Buddhisten seit Buddha? Zum 33. Mal ist er jetzt in Deutschland und füllt mühelos Hallen und Plätze, während christliche Kirchen beim Sonntagsgottesdienst leere Bänke beklagen. Und die Anhänger sind genau jene jungen, gebildeten Zeitgenossen aller Schichten, die in den Kirchen durch Abwesenheit glänzen.
Diesen charismatischen Dalai Lama umgibt eine Aura von Güte und Wärme, die seine Botschaft der Gewaltlosigkeit so glaubwürdig macht. Er ist religiöser Guru und weltlicher PR-Mann Tibets in einer Person, bietet einen Mix aus Politik und Mission. Sein Credo klingt simpel, wirkt für uns gestressten Westler jedoch wie Offenbarung pur: „Meine Religion ist Güte." Ein Bekenntnis, mit dem man nichts falsch machen kann.
Doch wie friedlich ist der Buddhismus wirklich? Stimmen die werbewirksamen Klischees einer zwanglosen Spiritualität? Der Münchner Religionswissenschaftler Brück, selber Buddhist, spricht vom „Coca-Cola-Buddhismus": Kaum einer kennt die Zusammensetzung genau, aber es schmeckt irgendwie gut. Hauptsache, die gestresste Seele wird wieder fit.
Der Gott ohne Kirchensteuer vertritt eine Wellness-Religion, die nichts fordert und keinem weh tut, die weder Himmel noch Hölle, weder Sünde noch Dogmen kennt. Ethik, Meditation und Weisheit sind die drei Säulen seiner Lehre zwischen Räucherstäbchen und Sinnsuche. Da wandeln sich selbst Plattitüden in profunde Erkenntnisse von globalem Wert, da wird selbst Geschirrspülen zur Quelle der Lebensfreude, wie die FAZ schrieb.
Unreflektierter Patchwork-Glaube light kommt dem allgemeinen Trend zur Unverbindlichkeit entgegen, wo man sich am religiösen Buffet sein individuelles Menü zusammenstellt und Nirwana, Karma oder Mantra plötzlich ganz toll findet.
Als Christ erstaunt es mich einfach, wie kritiklos dieselben Leute von der Botschaft des Dalai Lama schwärmen, die Jesus Christus in das Reich der Mythen verweisen. Selbst Gegner überschüttet der „Gott zum Anfassen" in Liebe mit seinen Beliebigkeiten und fasziniert mit entwaffnender Freundlichkeit. Da bleibt der sonst so geschärfte Verstand des trendigen Sinnsuchers schon mal auf der Strecke…
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Neu in England: Kirche im Café
charly-l, 15:43h
Seit geraumer Zeit habe ich den Wunsch in einer Kneipe ein regelmäßiges Treffen für Christen zu starten. In der Hoffnung, dass dort ein reger Kontakt zu Nichtchristen entsteht und wir Menschen für Christus erreichen. Damit stehe ich sozusagen in den Startlöchern, ich warte darauf, dass auch bei uns in NRW endlich das Rauchen auch in den Kneipen verboten ist.
Jetzt lese ich in der idea, dass Baptisten in England sowas schon auf ihre Art umsetzen:
Neu in England: Kirche im Café
Anders ist dort, dass sich da eine große Menge von Christen in einem Café versammelt und auch wieder ein Programm durchgeführt wird. (Komisch dass Christen anscheinend immer ein Programm suchen, wenn sie zusammenkommen) Ich stelle mir das eher so vor, dass wir uns als kleine Gruppe treffen und kein Programm haben, außer mit dem Menschen dort in Kontakt zu kommen. Ich traue uns Christen und auch Gott zu, dass Gott auch so zum Zentralthema in unseren Gesprächen wird.
Eventuell lässt sich ja auch so mancher von euch Lesern dazu motivieren so etwas umzusetzen. Wenn ja, würde ich mich über Erfahrungsberichte von euch freuen.
Charly
Jetzt lese ich in der idea, dass Baptisten in England sowas schon auf ihre Art umsetzen:
Neu in England: Kirche im Café
Anders ist dort, dass sich da eine große Menge von Christen in einem Café versammelt und auch wieder ein Programm durchgeführt wird. (Komisch dass Christen anscheinend immer ein Programm suchen, wenn sie zusammenkommen) Ich stelle mir das eher so vor, dass wir uns als kleine Gruppe treffen und kein Programm haben, außer mit dem Menschen dort in Kontakt zu kommen. Ich traue uns Christen und auch Gott zu, dass Gott auch so zum Zentralthema in unseren Gesprächen wird.
Eventuell lässt sich ja auch so mancher von euch Lesern dazu motivieren so etwas umzusetzen. Wenn ja, würde ich mich über Erfahrungsberichte von euch freuen.
Charly
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Freitag, 23. Mai 2008
Florida Revival - oder wie leicht es doch ist
charly-l, 03:59h
Ich muss sagen, ich kann es kaum glauben. Ich beschäftige mich nun schon seit geraumer Zeit mit der "Florida Healing Revival" mit Todd Bentley in Lakeland, Florida.
Es ist überhaupt nicht schwer - aufgrund der Masse an Veröffentlichungen von ihm - sich ein Bild von Todd Bentley zu machen und über das, was er lehrt. Da diese "Erweckung" auch täglich über God-Tv und per Lifestream im Internet ausgestrahlt wird, ist es eigentlich auch nicht schwer sich ein Bild von dem zu machen, was dort abläuft.
Eigentlich - aber anscheinend nur eigentlich - ist es offensichtlich, das dort lediglich ähnliches zelebriert wird, wie wir es in dem "gelobten Land" Amerika nun schon so oft hatten, dass es nun wahrlich nicht mehr überraschen sollte.
Offensichtlich ist auch, dass in der ganzen "Erweckung" nicht nur nicht über das Kreuz Jesu gesprochen wird, geschweige denn über sowas unbequemes wie Sünde, Buße, Lebensveränderung oder sowas. (*) Nein es ist auch dermaßen offensichtlich dass dort absolut bibelfremde Lehren über Engel und ähnliches verbreitet werden. Offensichtlich werden dort Irrlehren verbreitet - nur..... es scheint kaum Jemand zu stören!?
Überall - auch auf einzelnen deutschen Hauskirchenblogs - Jubel und fröhliches Erstaunen über die ach so tolle "Erweckung". Klar, es gibt auch mahnende Stimmen. Diese "Erweckung" eint die Christen mal wieder nicht, sie zieht einen tiefen Graben zwischen Befürworter und Kritikern. Solche, die nicht nur scharf auf das nächste "Salbungshochgefühl" sind, sondern sich den Luxus erlauben all dies am Wort Gottes zu prüfen, sind natürlich mit einem "Kritikgeist" beseelt etc. und werden natürlich an dem "großen Werk", das dort in Lakeland nun begonnen habe, keinen Anteil haben - wenn sie denn überhaupt tatsächlich Christen sein können, wo sie doch "Gottes Werk" so kritisch ablehnen.
Ja Richtig, ich bin frustriert. Frustriert darüber wie leicht es doch ist, auch solche Christen wieder ins System einzufangen die sich dem einmal ernüchtert abgewandt haben, nur weil irgendwo "Salbung, Salbung" gerufen wird. Nichts übrig geblieben von den aufwendigen Studien darüber warum dieses übliche Gemeindessytem enttäuschen muss? Gestern noch Begeisterung über Bücher die aufschlüsseln wie über die Jahrhunderte hinweg sich ein Irrtum nach dem anderen unter die Christen geschlichen hat und Heute kritikloser Jubel über eine Erweckung, die einfach keine ist? Gestern noch zutiefst frustriert über den Hipe um die ganzen "Salbungsgottesdienste" und den dahinter steckenden oft missbrauchenden Geschichten in den Gemeinden und Heute schon jubeln wir dem wieder zu?
Ganz sicher werden jetzt auch einzelne Leser meiner Gedanken hier denken, dass man sich doch nicht erlauben sollte eine so klare Stellung zu dem dort zu beziehen. Wer weiß? Eventuell ist ja doch Gott dahinter und dann haben wir uns versündigt, weil wir eine klare Meinung dazu hatten.
Zum einen bin ich absolut sicher, dass Gott mir nicht nur bereit ist zu vergeben, wenn es denn doch tatsächlich Gott sein sollte, der hinter dem allen steckt - Nein, Er wird mich dann sogar davon überzeugen, dass dem so ist. Ganz sicher wird eine echte Erweckung alleine aus dem souveränen Entschluss Gottes geschehen und nicht weil irgendwelche Christen nun ganz besonders dafür oder dagegen sind. Dass heißt: eine echte Erweckung wird auf jeden Fall geschehen, ganz gleich wie der einzelne Christ dazu stehen mag. Denn dieser wird dann ja erweckt - deshalb heißt es ja auch Erweckung ;-)
Ich bin mir aber auch sicher, dass Gott nicht so ganz zufällig in seinem Wort vor den Verführungen, falschen Propheten und verfälschten Evangelien warnt, die sogar - gepaart mit Zeichen und Wundern - geeignet sind die Auserwählten zu verführen.
Können wir es uns angesichts dieser ernsten Warnungen des NT wirklich leisten, etwas zuzujubeln, was offensichtlich durchzogen ist mit dem Sauerteig falscher Lehren und Versprechungen?
Nein, ich für meinen Teil bin nicht bereit die Augen vor dem Offensichtlichen zu schließen und mitzujubeln, weil es doch einfach so toll ist.
Wenn wir es dann mit Erweckungen zu tun haben, die wieder das Kreuz, die Buße und die radikale Lebensveränderung predigen, wenn dort Christen neu dazu begeistert werden sich in das Wort Gottes zu vertiefen und ihr Leben tatsächlich die Frucht des Geistes wiederspiegelt, wenn eine echte tiefe Ehrfurcht vor Gott sich von dort aus verbreitet, bin ich schon eher wieder dabei. Aber für nur noch eine Welle "manifestierender" Christen bin ich nicht zu haben.
Charly
(*) David Wilkerson hat darüber schon 1996 gepredigt: Sie haben das Kreuz abgeschafft
Es ist überhaupt nicht schwer - aufgrund der Masse an Veröffentlichungen von ihm - sich ein Bild von Todd Bentley zu machen und über das, was er lehrt. Da diese "Erweckung" auch täglich über God-Tv und per Lifestream im Internet ausgestrahlt wird, ist es eigentlich auch nicht schwer sich ein Bild von dem zu machen, was dort abläuft.
Eigentlich - aber anscheinend nur eigentlich - ist es offensichtlich, das dort lediglich ähnliches zelebriert wird, wie wir es in dem "gelobten Land" Amerika nun schon so oft hatten, dass es nun wahrlich nicht mehr überraschen sollte.
Offensichtlich ist auch, dass in der ganzen "Erweckung" nicht nur nicht über das Kreuz Jesu gesprochen wird, geschweige denn über sowas unbequemes wie Sünde, Buße, Lebensveränderung oder sowas. (*) Nein es ist auch dermaßen offensichtlich dass dort absolut bibelfremde Lehren über Engel und ähnliches verbreitet werden. Offensichtlich werden dort Irrlehren verbreitet - nur..... es scheint kaum Jemand zu stören!?
Überall - auch auf einzelnen deutschen Hauskirchenblogs - Jubel und fröhliches Erstaunen über die ach so tolle "Erweckung". Klar, es gibt auch mahnende Stimmen. Diese "Erweckung" eint die Christen mal wieder nicht, sie zieht einen tiefen Graben zwischen Befürworter und Kritikern. Solche, die nicht nur scharf auf das nächste "Salbungshochgefühl" sind, sondern sich den Luxus erlauben all dies am Wort Gottes zu prüfen, sind natürlich mit einem "Kritikgeist" beseelt etc. und werden natürlich an dem "großen Werk", das dort in Lakeland nun begonnen habe, keinen Anteil haben - wenn sie denn überhaupt tatsächlich Christen sein können, wo sie doch "Gottes Werk" so kritisch ablehnen.
Ja Richtig, ich bin frustriert. Frustriert darüber wie leicht es doch ist, auch solche Christen wieder ins System einzufangen die sich dem einmal ernüchtert abgewandt haben, nur weil irgendwo "Salbung, Salbung" gerufen wird. Nichts übrig geblieben von den aufwendigen Studien darüber warum dieses übliche Gemeindessytem enttäuschen muss? Gestern noch Begeisterung über Bücher die aufschlüsseln wie über die Jahrhunderte hinweg sich ein Irrtum nach dem anderen unter die Christen geschlichen hat und Heute kritikloser Jubel über eine Erweckung, die einfach keine ist? Gestern noch zutiefst frustriert über den Hipe um die ganzen "Salbungsgottesdienste" und den dahinter steckenden oft missbrauchenden Geschichten in den Gemeinden und Heute schon jubeln wir dem wieder zu?
Ganz sicher werden jetzt auch einzelne Leser meiner Gedanken hier denken, dass man sich doch nicht erlauben sollte eine so klare Stellung zu dem dort zu beziehen. Wer weiß? Eventuell ist ja doch Gott dahinter und dann haben wir uns versündigt, weil wir eine klare Meinung dazu hatten.
Zum einen bin ich absolut sicher, dass Gott mir nicht nur bereit ist zu vergeben, wenn es denn doch tatsächlich Gott sein sollte, der hinter dem allen steckt - Nein, Er wird mich dann sogar davon überzeugen, dass dem so ist. Ganz sicher wird eine echte Erweckung alleine aus dem souveränen Entschluss Gottes geschehen und nicht weil irgendwelche Christen nun ganz besonders dafür oder dagegen sind. Dass heißt: eine echte Erweckung wird auf jeden Fall geschehen, ganz gleich wie der einzelne Christ dazu stehen mag. Denn dieser wird dann ja erweckt - deshalb heißt es ja auch Erweckung ;-)
Ich bin mir aber auch sicher, dass Gott nicht so ganz zufällig in seinem Wort vor den Verführungen, falschen Propheten und verfälschten Evangelien warnt, die sogar - gepaart mit Zeichen und Wundern - geeignet sind die Auserwählten zu verführen.
Können wir es uns angesichts dieser ernsten Warnungen des NT wirklich leisten, etwas zuzujubeln, was offensichtlich durchzogen ist mit dem Sauerteig falscher Lehren und Versprechungen?
Nein, ich für meinen Teil bin nicht bereit die Augen vor dem Offensichtlichen zu schließen und mitzujubeln, weil es doch einfach so toll ist.
Wenn wir es dann mit Erweckungen zu tun haben, die wieder das Kreuz, die Buße und die radikale Lebensveränderung predigen, wenn dort Christen neu dazu begeistert werden sich in das Wort Gottes zu vertiefen und ihr Leben tatsächlich die Frucht des Geistes wiederspiegelt, wenn eine echte tiefe Ehrfurcht vor Gott sich von dort aus verbreitet, bin ich schon eher wieder dabei. Aber für nur noch eine Welle "manifestierender" Christen bin ich nicht zu haben.
Charly
(*) David Wilkerson hat darüber schon 1996 gepredigt: Sie haben das Kreuz abgeschafft
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Freitag, 16. Mai 2008
Liebe Hausgemeinde- wo bist Du in Deutschland? (von dikosss)
risced, 02:17h
Dirk Koss schreibt:
Logo: Hausgemeinden sind nicht sonderlich öffentlich, vielleicht fallen sie deshalb nicht auf.
So habe ich auch nur zwei “offizielle” Seiten aus Deutschland zum Thema “Hausgemeinde” entdeckt:
a) Hauskirche.de
b) Hauskirchen-Hausgemeinden
Oder könnte es auch sein, dass das Konzept der Hausgemeinde zwar super klingt, es aber isoliert (d.h.: ohne regelmäßige, öffentliche Gottesdienstveranstaltung) in unserer Gesellschaft nicht hilfreich ist?
Blöd, wenn es keine Statistiken gibt! (Genau das, dem sich diese Hausgemeinden entziehen wollen)
Dabei würde es mich durchaus interessieren:
- Wieviel Hausgemeinden gibt es in Deutschland?
- Wie ergeht es der Mehrheit von ihnen?
- Findet wirklich Multiplikation statt oder verschwinden die meisten in ihrem Haus und igeln sich ein?
- Wie sind die qualitativen und quantitativen Bewegungen?
Hintergrund meines Interesses ist u.a., dass auch bei einem heutigen Gespräch zwischen mir und einem berenteten Pastor der FeG der deutliche Verweis auf den bekannten klassischen Gottesdienst am Sonntag-Morgen kam.
Die Ansicht war: Hausgemeinden würden in unserer Gesellschaft kaum funktionieren, da die Menschen trotz ihrer Glaubens- und Kirchenferne einen öffentlichen Gottesdienstsaal mit “normalem” Gottesdienst-Programm erwarten würden.
Hausgemeinde hingegen erwecke den starken Eindruck einer Sekte.
Ein ähnliches Argument hatte ich erst gestern gehört.
Ist es so?
Brauchen und wollen und suchen die Menschen solche Gottesdienste?
Stellt man sich hinsichtlich des Gemeinde-Wachstums mit einer Hausgemeinde selbst ein Bein?
ein Artikel aus dem Blog von dikosss
Logo: Hausgemeinden sind nicht sonderlich öffentlich, vielleicht fallen sie deshalb nicht auf.
So habe ich auch nur zwei “offizielle” Seiten aus Deutschland zum Thema “Hausgemeinde” entdeckt:
a) Hauskirche.de
b) Hauskirchen-Hausgemeinden
Oder könnte es auch sein, dass das Konzept der Hausgemeinde zwar super klingt, es aber isoliert (d.h.: ohne regelmäßige, öffentliche Gottesdienstveranstaltung) in unserer Gesellschaft nicht hilfreich ist?
Blöd, wenn es keine Statistiken gibt! (Genau das, dem sich diese Hausgemeinden entziehen wollen)
Dabei würde es mich durchaus interessieren:
- Wieviel Hausgemeinden gibt es in Deutschland?
- Wie ergeht es der Mehrheit von ihnen?
- Findet wirklich Multiplikation statt oder verschwinden die meisten in ihrem Haus und igeln sich ein?
- Wie sind die qualitativen und quantitativen Bewegungen?
Hintergrund meines Interesses ist u.a., dass auch bei einem heutigen Gespräch zwischen mir und einem berenteten Pastor der FeG der deutliche Verweis auf den bekannten klassischen Gottesdienst am Sonntag-Morgen kam.
Die Ansicht war: Hausgemeinden würden in unserer Gesellschaft kaum funktionieren, da die Menschen trotz ihrer Glaubens- und Kirchenferne einen öffentlichen Gottesdienstsaal mit “normalem” Gottesdienst-Programm erwarten würden.
Hausgemeinde hingegen erwecke den starken Eindruck einer Sekte.
Ein ähnliches Argument hatte ich erst gestern gehört.
Ist es so?
Brauchen und wollen und suchen die Menschen solche Gottesdienste?
Stellt man sich hinsichtlich des Gemeinde-Wachstums mit einer Hausgemeinde selbst ein Bein?
ein Artikel aus dem Blog von dikosss
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Samstag, 3. Mai 2008
Der Sauerteig
risced, 02:11h
Das passendere Gleichnis für das Reich Gottes als Netzwerk ist das Gleichnis Jesu vom Sauerteig. Es wird in der Bibel direkt nach dem Gleichnis vom Senfkorn erwähnt. Der Sauerteig wird durch das Zusammenwirken von Hefepilzen und Michsäurebakterien erzeugt. Der Pilz breitet sich durch Sporen aus und wird, unter dem Mikroskop betrachtet, zu einem immer größer werdenen Netzwerk (Geflecht) und durchdringt den ganzen Teig. Die Michlsäurebakterien breiten sich ganz schnell durch Teilung auf multiplikativer Weise aus. Beide arbeiten zusammen und durchsäueren den ganzen Teig. Es ist wie die Ansteckung, bei einer Erkältungskrankheit, die sich durch schnelle Vermehrung der Erreger verbreitet und ein großes Netz in der Person aufbaut, aber auch von einer infizierten Person zur anderen.
Das kleine Senfkorn, das zu einem großen Baum wird, zeigt ein anderes Bild von Wachstum, das nicht weniger erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wieviel in der winzigen Saat drinsteckt. Der Senfkornbaum wächst sich irgendwann aus und bildet dann EIN großes, in sich geschlossenes System, wie eine große Versammlung von Christen (oder wie eine große Gemeinde, wie wir sie kennen). Der Sauerteig dagegen bildet eine anderes System, es ist ein flaches ebenerdiges ("das sich unter dem Teppich ausbreitet", um es mit den Worten von Wolfgang Simson auszudrücken - "Häuser die die Welt verändern). Das Geflecht aus zahlreichen Sporen und zusammenhängenden Bakterienkulturen bildet ein System von einer anderen Art, das in sich nicht geschlossen ist, sondern offen - eben anders als beim Baum des Senfkorns.
Während der Senfkornbaum zeigt, wie aus EINEM winzigen Anfgang EIN riesiges Teil werden kann, wo die Vögel des Himmels Platz haben und in dessen Schatten man sich bergen kann, zeigt der Sauerteig die offene Struktur, die sich schnell in lauter kleinen Einheiten flächendeckend ausbreitet, eben wie Hausgemeinden im Idealfall. Wissenschaftler haben kürzlich bestätigt, dass das "größte Lebewesen" auf Erden ein Pilzgeflecht in der Größe von Nord-Rhein- Westfalen ist.
Nicht nur das Senfkorn zeigt in dem integrierten Baumsystem ein großes Lebewesen, sondern auch der Pilz. Deshalb haben meiner Meinung nach beide Systeme nebeneinander eine Bedeutung für das Reich Gottes.
Ric
Das kleine Senfkorn, das zu einem großen Baum wird, zeigt ein anderes Bild von Wachstum, das nicht weniger erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wieviel in der winzigen Saat drinsteckt. Der Senfkornbaum wächst sich irgendwann aus und bildet dann EIN großes, in sich geschlossenes System, wie eine große Versammlung von Christen (oder wie eine große Gemeinde, wie wir sie kennen). Der Sauerteig dagegen bildet eine anderes System, es ist ein flaches ebenerdiges ("das sich unter dem Teppich ausbreitet", um es mit den Worten von Wolfgang Simson auszudrücken - "Häuser die die Welt verändern). Das Geflecht aus zahlreichen Sporen und zusammenhängenden Bakterienkulturen bildet ein System von einer anderen Art, das in sich nicht geschlossen ist, sondern offen - eben anders als beim Baum des Senfkorns.
Während der Senfkornbaum zeigt, wie aus EINEM winzigen Anfgang EIN riesiges Teil werden kann, wo die Vögel des Himmels Platz haben und in dessen Schatten man sich bergen kann, zeigt der Sauerteig die offene Struktur, die sich schnell in lauter kleinen Einheiten flächendeckend ausbreitet, eben wie Hausgemeinden im Idealfall. Wissenschaftler haben kürzlich bestätigt, dass das "größte Lebewesen" auf Erden ein Pilzgeflecht in der Größe von Nord-Rhein- Westfalen ist.
Nicht nur das Senfkorn zeigt in dem integrierten Baumsystem ein großes Lebewesen, sondern auch der Pilz. Deshalb haben meiner Meinung nach beide Systeme nebeneinander eine Bedeutung für das Reich Gottes.
Ric
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Dienstag, 22. April 2008
Gaben und Dienste für die Gemeinde
risced, 00:24h
Ich bin noch nicht lange aus Rumänien wieder zurück. In den vergangenen 5 Jahren haben sich gute Beziehungen zu einem Netzwerk von freien Gemeinden unter der einer der ungarischen Minderheiten entwickelt. Seit letztem Jahr führe ich eine Jüngerschaftsschule unter den Leitern von kleinen (einfachen) Gemeinden durch, was mich besonders erfreut, weil ich meine, dass das Training in Jüngerschaft besonders notwenig ist. Diesmal ging es um Gaben und Dienste in der Gemeinde.

Nach dem wie Paulus sagte: "Wie ist es liebe Brüder, wenn ihr zusammenkommt, da hat er eine einen Psalm, der andere eine Lehre wieder einer eine Sprache, der andere die Auslegung ... Alles geschehe zur Erbauung."(1.Kor.14,26)
Wenn es um Gemeinde und Ausbildung geht, dann muss man sagen, alle sind gemeint, alle Gemeindeleute brauchen eine intensive Schulung, wie sie predigen, lehren, dienen, prophezeien, evangelisieren und Seelsorge machen können.
>
Die Zeit der Pastoren- und Missionarsausbildung an Bibelschulen und theologischen Instituten halte ich für überholt - Schulung muß direkt in die Gemeinde, bzw. in das Netzwerk der Gemeinden hinein. In Rumänien erlebe ich, wie das funktioniert und wie die Leute das alles aufsaugen und dankbar sind für Intensivtrainung. Da sind sie bereit sogar mehrere Wochen im Jahr dafür zu geben.

ric

Nach dem wie Paulus sagte: "Wie ist es liebe Brüder, wenn ihr zusammenkommt, da hat er eine einen Psalm, der andere eine Lehre wieder einer eine Sprache, der andere die Auslegung ... Alles geschehe zur Erbauung."(1.Kor.14,26)
Wenn es um Gemeinde und Ausbildung geht, dann muss man sagen, alle sind gemeint, alle Gemeindeleute brauchen eine intensive Schulung, wie sie predigen, lehren, dienen, prophezeien, evangelisieren und Seelsorge machen können.
>Die Zeit der Pastoren- und Missionarsausbildung an Bibelschulen und theologischen Instituten halte ich für überholt - Schulung muß direkt in die Gemeinde, bzw. in das Netzwerk der Gemeinden hinein. In Rumänien erlebe ich, wie das funktioniert und wie die Leute das alles aufsaugen und dankbar sind für Intensivtrainung. Da sind sie bereit sogar mehrere Wochen im Jahr dafür zu geben.

ric
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Freitag, 4. April 2008
Wieder an der Front
risced, 00:59h
Gott hat mein Gebet erhört, wir haben wieder mehr mit Leuten zu tun, denen wir das Evangelium erklären. Da ich durch meine bestimmten Gaben schwerpunktmäßig mit der Zurüstung und Auferbauung der Gläugien zu tun habe, stehe ich immer wieder in der Gefahr, den Blick für die "An-Jesus Christus-Nichtgläubigen" zu verlieren. Die Treffen mit nichtgläubigen Studenten an der Uni und meine Beratungstätigkeit im Unperfekthaus sind schon vor längerer Zeit zu Ende gegenangen und ich wußte die ganze Zeit, ich darf den Blick für die nicht verlieren, die ihr Leben Jesus noch nicht gegeben haben. Deshalb konzentrirerten wir uns auch auf unsere Nachbarschaft. Zunächst besuchte ich neue Mieter auf der gegenüberleigenden Straßenseite, die in frisch fertiggestellte Wohnungen eingezogen waren, brachte ihnen eine Rose und ein Bibelkärtchen mit einem Willkommensgruß.
Danach luden wir mehrmals eine junge Nachbarin aus unserem Haus zu uns ein. Wir hatten bisher 4 oder 5 Treffen und schon bei dem zweiten Besuch erklärten wir ihr das Evangelium. Unsere Befürchtung, dass sie von an nun sich von uns distanzieren könnte, traf nicht ein.
Später meldete sich ein Frau über Intenet, aus einem anderen Stadtteil, die wir jetzt regelmäßig besuchen, um ihr zu helfen, sie ist zwar Christ, aber ihr Freund ist starker Alkoholiker und braucht Hilfe. Beim letzten und vorletzten Treffen nahm er - zumindest mit seinen Worten Jesus Christus als seinen Erlöser an, nun beginnnt der Kampf mit dem Alkohol und Jesus ist Sieger, wir wissen es, er muß es noch mehr verinnerlichen. Und wir beten, dass er zu einer Widergeburt durchdringt.
Also, wir sind wieder dran, an der Front und das ist gut so. Das Wort des Paulus an Thimoteus ging mir nach - obwohl Paulus Hauptaufgabe in Ephesus zu Lehren und pastoral zu Arbeiten war, forderte er ihn auf, das Werk eines Evangelisten zu tun.
Ric
Danach luden wir mehrmals eine junge Nachbarin aus unserem Haus zu uns ein. Wir hatten bisher 4 oder 5 Treffen und schon bei dem zweiten Besuch erklärten wir ihr das Evangelium. Unsere Befürchtung, dass sie von an nun sich von uns distanzieren könnte, traf nicht ein.
Später meldete sich ein Frau über Intenet, aus einem anderen Stadtteil, die wir jetzt regelmäßig besuchen, um ihr zu helfen, sie ist zwar Christ, aber ihr Freund ist starker Alkoholiker und braucht Hilfe. Beim letzten und vorletzten Treffen nahm er - zumindest mit seinen Worten Jesus Christus als seinen Erlöser an, nun beginnnt der Kampf mit dem Alkohol und Jesus ist Sieger, wir wissen es, er muß es noch mehr verinnerlichen. Und wir beten, dass er zu einer Widergeburt durchdringt.
Also, wir sind wieder dran, an der Front und das ist gut so. Das Wort des Paulus an Thimoteus ging mir nach - obwohl Paulus Hauptaufgabe in Ephesus zu Lehren und pastoral zu Arbeiten war, forderte er ihn auf, das Werk eines Evangelisten zu tun.
Ric
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Mittwoch, 2. April 2008
Angriffswelle gegen Christen in China 1.4.08
risced, 02:24h
K e l k h e i m (idea) – Im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele vom 8. bis 24. August in Peking haben die chinesischen Behörden ihre Repressalien gegen christliche Hausgemeinden ausgedehnt. „Wir erleben derzeit eine regelrechte Angriffswelle gegen Christen“, erklärte der Deutschland-Leiter des überkonfessionellen Hilfswerks Open Doors, Markus Rode (Kelkheim bei Frankfurt am Main), am 1. April.
Ganzer Artikel hier: Angriffswelle gegen Christen in China
Ric
Ganzer Artikel hier: Angriffswelle gegen Christen in China
Ric
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Montag, 24. März 2008
Merkmale einer Hauskirchenbewegung
risced, 14:26h
1. Die Souveränität und das Losgelöstsein von herkömmlichen Gemeinden, Kirchen, Konfessionen und Denominationen ist ein vorrangiges Kennzeichen von echten Hauskirchen.
2. Normalerweise gibt es keinen Pastor, Priester, Lehrer oder ähnliches in der Hauskirche. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Laien und Klerus, man versucht das Priestertum aller Gläubigen ganz praktisch umzusetzen. "Leiter" im weitesten Sinne sind vom Charakter wie Väter und Mütter. Von der Achtung ihnen gegenüber und der Autorität die ihnen eingeräumt wird, verhalten sie sich wie die Ältesten der Gemeinde.
3. Die einzelne Hausgemeinde wird als Familie bzw. als Großfamilie verstanden. Ihre Strukturen und Beziehungen sind dieser entsprechend nachzuempfunden. Die Überschaubarkeit und das enge Beziehungsgeflecht wird sehr wichtig genommen - es wird als das pulsierende Leben im Leib Jesu angesehen.
4. Das charismatische Gemeindeleben einer Hauskirche soll das Bild der Gemeinde, die in 1.Kor.14,28 beschrieben wird, widerspiegeln: "Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprachenrede, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung." (nach der Elberfelder Übers.)Die Beteiligung aller mit ihren Gaben und Fähigkeiten am Gemeindeleben wird in der Hauskirche betont.
5. Besonders Ziel ist es, intensive Beziehungen innerhalb der Hauskirche herzustellen. Einander lieben, einander annehmen, einander dienen, einander korrigieren, einander helfen, füreinander da sein und viele andere "Einanders", wie wir sie in der Bibel finden, stehen im Mittelpunkt der Gemeinschaft.
6. Die gegenseitige Vernetzung wird als Ideal für den Zusammenhalt vieler Hauskirchen in einem losen Verband angestrebt, um den Charakter des Volkes Gottes im größeren Verband einer "geistlichen Sippe" zu leben. Dadurch soll auch die Möglichkeit zur Korrektur geschaffen werden und sicher gestellt werden, dass eine Hauskirche nicht in Isolation und Irrlehre abdriftet.
7. Die Dienste aus Epheser 4,11 (Apostel, Propheten, Evangelisten, Lehrer) sollen idealerweise innerhalb der Netzwerke von Hauskirchen zirkulieren, um apostolische Lehre und prophetische Einsicht zu vermitteln und, wenn es nötig ist Korrektur und Ausrichtung zugeben.
8. Jüngerschaft soll in der Hausgemeinde groß geschrieben werden. Wichtiger als der Aufbau einer Gemeindeorganisation ist der Aufbau echter Jüngerschaftsbeziehungen, in denen erfahrene Gläubige durch ihr Vorbild "jüngere" Gläubige anleiten, ein Leben in Hingabe und Glaube an Jesus Christus zu führen.
9. Ohne Reproduktion keine echte Hauskirche, das ist die Devise der Hauskirchenbewegung. Durch schnelles Vervielfältigen der kleinen Hausgemeinden entsteht immer wieder eine neue "Frische". Der Heilige Geist kann immer wieder neu führen, die Gefahr der Tradition wird eingedämmt und das Wachstum der Gemeinde erfolgt weniger durch Addition, sondern mehr durch Multiplikation. Eine "Mutterhausgemeinde" kann in kürzester Zeit ein Kind (eine neue Hausgemeinde) zur Welt bringen.
entnommen aus wikipedia "Hauskirchenbewegung" von Richard Schutty
2. Normalerweise gibt es keinen Pastor, Priester, Lehrer oder ähnliches in der Hauskirche. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Laien und Klerus, man versucht das Priestertum aller Gläubigen ganz praktisch umzusetzen. "Leiter" im weitesten Sinne sind vom Charakter wie Väter und Mütter. Von der Achtung ihnen gegenüber und der Autorität die ihnen eingeräumt wird, verhalten sie sich wie die Ältesten der Gemeinde.
3. Die einzelne Hausgemeinde wird als Familie bzw. als Großfamilie verstanden. Ihre Strukturen und Beziehungen sind dieser entsprechend nachzuempfunden. Die Überschaubarkeit und das enge Beziehungsgeflecht wird sehr wichtig genommen - es wird als das pulsierende Leben im Leib Jesu angesehen.
4. Das charismatische Gemeindeleben einer Hauskirche soll das Bild der Gemeinde, die in 1.Kor.14,28 beschrieben wird, widerspiegeln: "Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprachenrede, hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung." (nach der Elberfelder Übers.)Die Beteiligung aller mit ihren Gaben und Fähigkeiten am Gemeindeleben wird in der Hauskirche betont.
5. Besonders Ziel ist es, intensive Beziehungen innerhalb der Hauskirche herzustellen. Einander lieben, einander annehmen, einander dienen, einander korrigieren, einander helfen, füreinander da sein und viele andere "Einanders", wie wir sie in der Bibel finden, stehen im Mittelpunkt der Gemeinschaft.
6. Die gegenseitige Vernetzung wird als Ideal für den Zusammenhalt vieler Hauskirchen in einem losen Verband angestrebt, um den Charakter des Volkes Gottes im größeren Verband einer "geistlichen Sippe" zu leben. Dadurch soll auch die Möglichkeit zur Korrektur geschaffen werden und sicher gestellt werden, dass eine Hauskirche nicht in Isolation und Irrlehre abdriftet.
7. Die Dienste aus Epheser 4,11 (Apostel, Propheten, Evangelisten, Lehrer) sollen idealerweise innerhalb der Netzwerke von Hauskirchen zirkulieren, um apostolische Lehre und prophetische Einsicht zu vermitteln und, wenn es nötig ist Korrektur und Ausrichtung zugeben.
8. Jüngerschaft soll in der Hausgemeinde groß geschrieben werden. Wichtiger als der Aufbau einer Gemeindeorganisation ist der Aufbau echter Jüngerschaftsbeziehungen, in denen erfahrene Gläubige durch ihr Vorbild "jüngere" Gläubige anleiten, ein Leben in Hingabe und Glaube an Jesus Christus zu führen.
9. Ohne Reproduktion keine echte Hauskirche, das ist die Devise der Hauskirchenbewegung. Durch schnelles Vervielfältigen der kleinen Hausgemeinden entsteht immer wieder eine neue "Frische". Der Heilige Geist kann immer wieder neu führen, die Gefahr der Tradition wird eingedämmt und das Wachstum der Gemeinde erfolgt weniger durch Addition, sondern mehr durch Multiplikation. Eine "Mutterhausgemeinde" kann in kürzester Zeit ein Kind (eine neue Hausgemeinde) zur Welt bringen.
entnommen aus wikipedia "Hauskirchenbewegung" von Richard Schutty
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Montag, 17. März 2008
OPEN DOORS GEBETSMAIL – 14. März 2008
risced, 00:06h
Laos : Hmong-Christen – Gemeindewachstum trotz Verfolgung
In Laos werden Angehörige des Hmong-Stammes mit der Separatistenbewegung des General Van Pao in Verbindung gebracht und deshalb verfolgt. Die Hmong-Christen wollten eigentlich nur Reich Gottes bauen. Nun finden sie sich „eingeklemmt“ inmitten der ideologischen und politischen Konflikte des Landes. Man unterstellt ihnen gar, die Interessen des Westens zu vertreten. Wenn sie nun verfolgt werden, dann nicht zuletzt auch des starken Gemeinde-Wachstums wegen.
Am 23. Februar 2008 wurden neun Leiter von Hausgemeinden wegen christlichen Aktivitäten zu je 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Sie waren im Juli 2007 bei einer brutalen Polizei – und Militäraktion gefangen genommen worden.
Am Vortag, dem 22. Februar 2008, fuhren sechs LKWs in zwei Dörfer im Bokeo Distrikt und entführten fünfzehn christliche Familien. Insgesamt waren es mindestens 58 Personen, darunter Männer, Frauen und Kinder. Die meisten der Erwachsenen waren früher Gemeindeleiter in Vietnam gewesen. Sie waren aus ihrer Heimat geflohen, um dem Gefängnis zu entgehen.
All diese Personen haben Folgendes gemeinsam: Sie gehören zur Ethnie der Hmong, sind vietnamesische Flüchtlinge, kommen aus denselben Dörfern (Ban Sai Jarem und Fai) im Nordwesten von Laos, und sind Christen. Und gerade deswegen werden sie von den laotischen Behörden gesucht.
Im Dorf Ban Sai Jarern, wo am 22. Februar 2008 acht christliche Familien abgeführt wurden, hört die Gemeinde nicht auf zu wachsen. Obwohl die Gemeinde zur amtlich eingetragenen und anerkannten „Laos Evangelical Church“ gehört, sind ihre Versammlungen und Dienste den kommunistischen Beamten zu markant geworden. Ein einheimischer Christ, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben möchte, sagt: „Die Botschaft des Evangeliums trifft bei den ethnischen Minderheiten von Laos auf offene Ohren. Betet für die Diener des Herrn in dieser Region.“
Gebetsanliegen:
- Bitte beten Sie für die neun Gemeindeleiter, die zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden.
- Beten Sie auch für die 15 Familien, die in LKWs abgeführt wurden. Sie riskieren, nach Vietnam ausgeschafft und wegen Landesflucht hart bestraft zu werden.
-Beten Sie für die anderen inhaftierten Hmong-Christen in Laos.
Danke für Ihre Gebetsunterstützung!
In Laos werden Angehörige des Hmong-Stammes mit der Separatistenbewegung des General Van Pao in Verbindung gebracht und deshalb verfolgt. Die Hmong-Christen wollten eigentlich nur Reich Gottes bauen. Nun finden sie sich „eingeklemmt“ inmitten der ideologischen und politischen Konflikte des Landes. Man unterstellt ihnen gar, die Interessen des Westens zu vertreten. Wenn sie nun verfolgt werden, dann nicht zuletzt auch des starken Gemeinde-Wachstums wegen.
Am 23. Februar 2008 wurden neun Leiter von Hausgemeinden wegen christlichen Aktivitäten zu je 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Sie waren im Juli 2007 bei einer brutalen Polizei – und Militäraktion gefangen genommen worden.
Am Vortag, dem 22. Februar 2008, fuhren sechs LKWs in zwei Dörfer im Bokeo Distrikt und entführten fünfzehn christliche Familien. Insgesamt waren es mindestens 58 Personen, darunter Männer, Frauen und Kinder. Die meisten der Erwachsenen waren früher Gemeindeleiter in Vietnam gewesen. Sie waren aus ihrer Heimat geflohen, um dem Gefängnis zu entgehen.
All diese Personen haben Folgendes gemeinsam: Sie gehören zur Ethnie der Hmong, sind vietnamesische Flüchtlinge, kommen aus denselben Dörfern (Ban Sai Jarem und Fai) im Nordwesten von Laos, und sind Christen. Und gerade deswegen werden sie von den laotischen Behörden gesucht.
Im Dorf Ban Sai Jarern, wo am 22. Februar 2008 acht christliche Familien abgeführt wurden, hört die Gemeinde nicht auf zu wachsen. Obwohl die Gemeinde zur amtlich eingetragenen und anerkannten „Laos Evangelical Church“ gehört, sind ihre Versammlungen und Dienste den kommunistischen Beamten zu markant geworden. Ein einheimischer Christ, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben möchte, sagt: „Die Botschaft des Evangeliums trifft bei den ethnischen Minderheiten von Laos auf offene Ohren. Betet für die Diener des Herrn in dieser Region.“
Gebetsanliegen:
- Bitte beten Sie für die neun Gemeindeleiter, die zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden.
- Beten Sie auch für die 15 Familien, die in LKWs abgeführt wurden. Sie riskieren, nach Vietnam ausgeschafft und wegen Landesflucht hart bestraft zu werden.
-Beten Sie für die anderen inhaftierten Hmong-Christen in Laos.
Danke für Ihre Gebetsunterstützung!
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