Mittwoch, 11. Juli 2007
Klimawandel oder Klimaschwindel?
Interessante Beiträge zum Thema - sollt man wissen - sollte man verbreiten

RTL doku "Der große Klimaschwindel GB, deutsch

Der große Globale Erwärmungsschwindel - GB mit deutschen Untertiteln

ric

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Mittwoch, 11. Juli 2007
Kann man online Gemeinde leben?
Darüber gab es eine kontroverse Diskussion in einem Forum.
Das geht nicht, weil die Intimsphäre in einem Froum nicht gewahrt bleiben kann sagen die einen.
Gegenargument: Es gibt verschiedene Methoden, die man anwenden kann. Geschützter Chatroom, e-mails, blogs mit Passwort etc.
Aber es ist doch kein echter Kontakt an einem Ort von Christ zu Christ, Gemeinde ist lokal.
Gegenargument: Gemeinde ist auch überregional. Vernetzung ist auch ein Thema für Gemeinde und Dienste, das Internet eignet sich gut dafür. Die Gemeinde ist ein Netzwerk.
Aber das was sich da abspielt ist nicht real, die Leute verbergen sich hinter geheimnissvollen Identitäten mit entsprechendenm Charakter.
Gegenargument: In der lokalen Gemeinde xy kommen am Sonntag Christen zusammen und setzen ihre Masken auf und spielen eine fromme Rolle, wo ist der Unterschied?
Aber ....

ric

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Dienstag, 10. Juli 2007
Wie kann ich eine Hausgemeinde gründen?
Diese Fragestellung ist schon mal etwas eigenartig.

Als wir mit unserer Familie vor etwa 15 Jahren zu einer "Gemeinde wie wir sie kennen" gehörten fuhren wir immer 25 km, um an dieser Art von Gemeindeleben in der anderen Stadt teilnehmen zu können. Langsam sammelten sich an meinem Wohnort zusehends mehr Leute um uns und wir begannen unter der Woche mit einem Hauskreis. Er wuchs und wir teilten ihn und hatten dann zwei Hauskreise. Als noch mehr Leute kamen erwogen wir, zusammen mit unserem Pastor, eine Tochtergemeinde an unserem Ort zu starten. Nach einer mehrmonatigen Phase wagten wir den Schritt und mieteten ein Gebäude an. Es gab eine Einweihungsfeier, der Pastor der Hauptgemeinde kam und wir begannen offiziell eine neue Gemeinde. Das ist die Art, wie in der "Gemeinde, wie wir sie kennen" Gemeinde gesehen wird.

Nicht so bei den Hausgemeinden.
Wann beginnt sie? Einer alleine geht nicht. Jesus sagt: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen" (Mt.18)
Das heißt, wenn du mit deiner Frau und womöglich mit deinen Kindern als Gemeinde leben willst, dann geschieht Gemeinde. Dann betet ihr für andere, ladet Leute ein und schon läuft die Sache. Wartet ab, was Gott dann tun wird und bleibt dran, habt Leidenschaft für Seine Gemeinde.
Gott allein baut die Gemeinde auf, nicht wir. Er gründet Gemeinde, nicht wir.

Wir hatten damals gar nicht verstanden, dass wir schon Gemeinde waren. Übrigens gibt es die Gemeinde von damals nicht mehr. Warum? Weil wir damals anfingen etwas menschliches aufzubauen, es hatte dann keinen Bestand mehr und brach auseinander, die meisten gingen wieder zurück in die Muttergemeinde. Hätten wir ein anderes Verständnis von Gemeinde gehabt, dann wäre es vielleicht einfach so weitergegegangen. Erst eine kleine Gemeinde, dann zwei, dann drei ....

ric

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Freitag, 6. Juli 2007
FORUM EINFACHE GEMEINDE (die erste)
vom 19.-21.10.07 in Fulda -
für Verantwortliche in D A CH die in der Gründung und/ oder Hausgemeindeleitung tätig sind.
Kennenlernen, Austauschen von Erfahrungen, Diensten Information u. mehr



Mehr Infos beim Blogadministrator

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Samstag, 30. Juni 2007
Zaunbusch



Was Menschen bauen ist meist stabil und unbeweglich, es wächst nicht. Man kann den Zaun von Zeit zu Zeit von Rost befreien und ihn neu streichen. Man kann noch einen zweiten dazutun, aber man kann ihn nicht zum Wachsen anregen. Er behält seine Form und seine Größe. Da er aus Eisen ist, wird er relativ lange halten, Holz verrottet nach Jahrzehnten.

Der Busch allerdings ist flexibel, er bahnt sich seinen Weg zwischen den Sprossen des Zaunes, er wächst, wo er Gelegenheit findet. Er verändert sich ständig, von Jahreszeit zu Jahreszeit, von Jahr zu Jahr wird er größer und bleibt im Kreislauf des Wachstums. Er bringt auch Früchte und kann sich selbständig vermehren.

Haugemeinden und deren Netzwerke wachsen zwischen den Zäunen der Denominationen und institutionellen Kirchen. Beide sind oft miteinander verflochten und doch sind sie sehr unterschiedlich. Will man sie voneinander trennen, geht es ohne Schaden nicht ab. Es ist gut, dass kein Zaun aufhalten kann, was Gott zum Wachstum anregt, es wird durch die starren und veralteten Formen hindurchwachsen und sein Leben zwischen der toten Struktur entfalten. Zu welcher Struktur hältst du dich, zur starren Zaunstruktur oder zur flexiblen und organischen Buschstruktur?

ric

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Samstag, 23. Juni 2007
"ins Land der Franken fahren - falleri, fallera"
Das ist der Reim von einem alten Volkslied, das ich in meiner Kindheit in Franken in der Schule gelernt habe.
Es lohnt sich, nach Franken zu fahren, ein schönes Land, es gibt viel zu sehen und es ist sehr anders als im Ruhrgebiet.


Natürlich sind auch die Menschen anders. Trotzdem haben sie die gleichen Probleme. Wir hatten unterschiedliche Begegnungen:

1) Nach 18 Jahren traf ich meine "geistlichen Eltern" wieder, die mich liebevoll die ersten zwei zarten Jahre meines Glaubenslebens "erzogen" haben. Sie sind immer noch katholisch und immer noch tief gläubig und spirituell.

2) Meine leiblichen Geschwister, die versuchen trotz Wirrwarr von Religiösität, Traditionen und Verwandtschaft Christus zu entdecken und festzuhalten.


3) Eine Hausgemeinde im Fichtelgebirge, die in ländlicher Umgebung echte Gemeinschaft praktiziert und um einen klaren Stand als Gemeinde vor Gott ringt.


4) Eine alleinerziehende Frau, die in ihrer Not Gott sehr real und nah erlebt und ihren Weg geht, trotz Anfeindungen aus der Nachbarschaft.


Einzelne Menschen, denen wir helfen durften. Über die Jahre haben wir gesehen, wie Gott langsam seine Spuren in ihren Leben hinterlässt und sie zu Personen des Friedens werden, bei denen Suchende einkehren dürfen.
Und eine echte Hausgemeinde die wir jetzt in Franken kennengelernt haben und wir hoffen, dass noch mehr davon entstehen.

ric

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Montag, 11. Juni 2007
IN.touch - Dienste in Indien - Hausgemeinden
Sonntagmorgen 6:30 Uhr und das Telefon klingelt. Vinaud ist am Apparat: „Kommt auf keinen Fall heute nach N.. Hier ist die Hölle los. Draußen stehen sie und drohen, mich zu verprügeln, wenn ich nicht abhaue.“

Sudhakaran erzählt mir später beim Frühstück weitere Details. Vielleicht 30 Leute hatten sich um diese frühe Morgenstunde vor Vinauds Haus zusammengerottet, um ihn und seine Familie zu vertreiben - mal wieder. Die letzten Jahre ist Vinaud jedes Jahr mindestens ein Mal umgezogen, weil der Druck zu groß wurde - immer wieder in einen anderen Stadtteil von N.. Vertreiben lässt er sich nicht, da müssten sie ihn schon umbringen. Das hat er ihnen nicht nur einmal gesagt. Sein Auftrag ist klar: Gott hat ihn beauftragt, hier seine Gemeinde zu bauen. Und das tut er erfolgreich. Inzwischen gibt es in und rund um N. 15 Hausgemeinden, alle in den letzten 5 Jahren entstanden, in einer Gegend, wo es bis dahin keine Christen gab. Aber das hat seinen Preis. Es mag sie geben, friedliebende Hindus. Aber Vinaud hat es mehr
als einmal am eigenen Leib erfahren, dass es auch andere gibt. Brutale Schläge auf Kopf und Körper haben ihn schon mal Wochen außer Gefecht gesetzt. Es ist wirklich ein Gefecht, es ist ein Kampf, der dort stattfindet. Es ist der gleiche Kampf, der überall stattfindet, wo das Reich Gottes dem Reich der Finsternis Gebiet streitig macht. Vinaud weiß, was es heißt, an bösen Tagen zu stehen und an guten vorwärts zu gehen.
Unser Teil an diesem Kampf heute, an diesem Sonntagmorgen, ist das Gebet. Jetzt hinzufahren, wäre sehr unweise. Dabei wollten wir uns heute die „Balvadis“ anschauen, aus erster Hand erfahren, ob es gut geht, wie es den Kindern und ihren Familien geht, oder wo es klemmt. 4 Kindergärten, in Hindi „Balvadis“, gibt es rund um N.. Hier lernen die Kinder bereits wichtige Voraussetzungen für die Schule, und sie lernen auch bereits etwas von der Liebe Gottes. Und auch ihre Eltern. Und dann die Onkel und Tanten und Cousins und Cousinen und wer noch zur Verwandtschaft gehört. Und wenn man anfängt, sich regelmäßig zu treffen, um mehr vom Gott der Liebe zu erfahren, und dadurch mehr und mehr Wahrheit und Offenbarung in die Menschen kommt, bis Menschen getauft und in den Leib Christi eingegliedert werden, dann kann man von einer Hausgemeinde sprechen.

Es gibt wenige der inzwischen ca. 300 Hausgemeinden, die nicht auch erlebt hätten, dass der Feind das Feld nicht kampflos aufgibt. Narayan kämpft in den höheren Gegenden des indischen Himalaja meistens noch an anderer Stelle, z.B. gegen das harte Klima, oder darum, eine Ehefrau zu finden, die Jesus kennt und die einen Ruf in diese Gegend hat, oder um Sponsoren zu finden, die seinen Herzenswunsch unterstützen, für Waisen und Halbwaisen ein Kinderheim zu bauen. Woche für Woche klettert er die Berge hoch - und das sind hier wirklich Berge - um das Evangelium weiterzugeben. Und auch seine Mühe wird belohnt. Dazwischen baut er ganz praktisch Balken für Balken an dem Kinderheim. Seine Herzenswünsche wird der Herr auch erhören, das hat er denen versprochen, die seine Freude an ihm haben. Oder soll ich euch von Kripal erzählen, der erlebt, wie sich scharenweise Muslime bekehren und wie Gott durch seine Hand oder die Hand seiner Frau Wunder um Wunder der Heilungen wirkt. Oder von den Gegenden, die ich seit 10 Jahren mit Teamoder alleine betend bereise und wo an vielen Stellen inzwischen Hausgemeinden entstanden sind.
Eines ist klar, es ist Gottes Werk, und ein zweites, er wirkt über Bitten und Verstehen. Hier ist ein Erntefeld, das reif zur Ernte ist, und die Erntearbeiter sind dabei, die Ernte einzuholen.

Armin Weißenfels, IN.touch Dienste in Indien (aus Globenews 35)

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Donnerstag, 7. Juni 2007
Video zum vierzigsten Jahrestag des 6 Tage- Krieg in Israel
Vor 40 Jahren wurde der 6-Tage-Krieg in Israel gewonnen, das geteile Jerusalem war wieder vereint und der Westernwall kam zurück in jüdische Hände. Dies wird diese Woche gefeiert. Dazu dieses Video. YomYerushalayim

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Mittwoch, 6. Juni 2007
Mein Weg zur (mit der) Hausgemeinde
Als langjähriger Christ habe ich natürlich gewichtige Gründe, warum ich die „Gemeinde, wie wir sie kennen“ verlassen habe, um mich einer Hausgemeinde anzuschließen. Wie es dazu kam und was mich daran so begeistert, will ich in dieser Geschichte erzählen.

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Freitag, 1. Juni 2007
Knochengerüste
Beim Nachdenken über das, was wohl Gott als normales Gemeindeleben versteht, beschäftigte ich mich nochmals mit Gemeindestrukturen. Darunter verstehe ich hier besonders äußere Formen, in denen versucht wird Gemeinde zu bauen.

Das Problem beginnt schon damit, dass wir alles mögliche Gemeinde nennen. Vor allem aber nennen wir ein Gebäude, und / oder Programmstrukturen Gemeinde oder das was Gemeinde ausmacht. Nicht nur in Kirchengebäuden, auch in unseren Treffen in Privatwohnungen kann es leicht geschehen, dass wir erst dann ein Treffen als geistlich gelungen betrachten, wenn bestimmte Programmpunkte abgespult wurden. Wir werten geistliches dann an äußeren Formen und nicht am geäußerten oder offenbarten Leben.

Gemeinde ist aber nicht gleich Versammlung! Die Versammlung an einem Ort ist lediglich der Ausdruck des lebendigen Leibes Christi - der wirklichen Gemeinde. Denn nur der Gesamtleib Christi wird in der Bibel Gemeinde genannt. Das was wir als "Gemeinde in X" in der Bibel finden meint entweder die Ekklesia - die Herausgerufene/Gemeinde, die sich zu einem Teil an dem Ort X in einer Versammlung zusammenfindet oder einfach nur die Versammlung in X.

Strukturen sind in einem Körper / Leib aber sowas wie das Knochengerüst. Notwendig schon, aber das Knochengerüst ist nicht das worum es geht, wenn wir Leben definieren. Das eigentliche organische Leben - um das es bei Gemeinde ja geht - wird lediglich durch das Knochengerüst gestützt. Das organische Leben findet also um die Struktur herum statt. Organisches Leben kann sich auch an allen möglichen Stützgerüsten aufbauen - Strukturen können also durchaus auch sehr unterschiedlich aussehen.

Strukturen werden wir also immer brauchen, aber seit etlichen Jahrhunderten haben wir Christen uns angewöhnt die Struktur Gemeinde zu nennen und nicht das organische Leben, dass durch die Struktur lediglich gestützt wird und Form bekommt.

Es wird meiner Meinung nach Zeit, dass wir uns neu darauf besinnen, was Gemeinde und Gemeindeleben wirklich ist: ein organisches Geschehen das Strukturen lediglich braucht um sich auszudrücken.
Gemeinde versammelt sich überall dort, wo Christen sich versammeln. Nicht das durchlaufene Programm macht eine einzelne Versammlung zur Gemeinde, sondern das Leben, das durch den Geist Gottes in seinem Leib fließt, macht Gemeinde aus.

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