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Donnerstag, 24. Mai 2007
Warum Hausgemeinden in Indien wachsen
risced, 13:58h
"Während einer kürzlich erfolgten Indienreise haben uns unsere Freunde zu vielen sogenannten Hausgemeinden mitgenommen", berichtet der norwegischer Missionar Erling Thu. "Eine Zellgruppe umfasst einige Familien, und eine Hauskirche umfasst zwei oder drei Zellgruppen. Zu einer Hauskirche gehören normalerweise 15 bis 30 Menschen - die Anzahl hängt vor allem von der Größe des Hauses oder des Hinterhofes ab. Die Zahl der Hauskirchen nimmt ständig zu. Nach dem Lesen meines Berichts werden Sie verstehen, warum das so ist:
Vor einigen Tagen besuchten wir eine Hauskirche, die erst vor einigen Monaten von unserem Freund Moses gegründet wurde - ein Bibelschul-Absolvent, der geholfen hat, viele neue Hausgemeinden zu gründen. Weil der Hausbesitzer keine Versammlungen in seinem Haus duldet (ein häufiges Problem, mit dem Christen konfrontiert werden), musste das Treffen an einem anderen Ort stattfinden. Als wir zu dem Haus kamen, in dem das Treffen stattfinden durfte, war es bereits bis unters Dach mit Menschen voll, die den Herrn anbeteten. Auch auf der Straße waren weitere 35 Menschen versammelt. Der Lärm und die Geschäftigkeit auf den Strassen hinderte diese hingegebenen Gläubigen nicht, mutig ihren Herrn anzubeten, während ihnen die Nachbarn dabei zuschauten und alles mitbekamen. Einige der Nachbarn nahmen sogar am Treffen teil.
Nach dem Singen und Gebet gab es einen Zeugnisteil. Das ist jeweils sehr aufregend. Die Gläubigen standen einer nach dem andern auf und erzählten von den Dingen, die der Herr in ihren Leben gewirkt hat. Ein Mann wurde von einer Magenerkrankung geheilt, als er Christ wurde. Ein Ehepaar hatte drei Fehlgeburten zu beklagen; als sie zu Christus fanden, bekamen sie ein wunderschönes Mädchen, und jetzt erwartet die Frau schon ihr zweites Kind. Sie priesen Gott für seine Güte. Eine Frau erzählte, dass sie halbseitig gelähmt war. Sie kam zu Christus, nachdem sie durch Gebet geheilt wurde. Ein Mann erzählte, dass er von einem Tumor geheilt worden war. Deswegen kam er zu Christus. Er war ein Analphabet, doch seine Frau konnte lesen, und sie las ihm aus der Bibel vor. Beide waren sehr eifrig, Jesus besser kennen zu lernen."
Eine andere Frau nahm Jesus Christus als ihren Herrn und Retter in einem Zug an, als sie Moses traf, der ihr die Gute Nachricht verkündete. Sie lebte in derselben Gegend, wo sich die Hauskirche befand und wurde Teil dieser Gemeinschaft. Ihr Ehemann war überzeugter Hindu. Er widerstand dem neuen Glauben seiner Frau und machte ihr das Leben schwer. Sie konnte jedoch ihren neu gefundenen Glauben und die Freude im Herrn Jesus Christus nicht aufgeben. Dann verlor ihr Ehemann das Augenlicht. Er wurde blind und verlor seinen Job. Menschen von der Hauskirche kamen zu ihnen nach Hause, um für ihn zu beten. Nach dem Gebet konnte er wieder sehen. Sein Sehvermögen wurde wieder vollständig hergestellt, und er erhielt auch seine Arbeit zurück. So begann er zu glauben, nahm Jesus Christus auf und wurde Teil der Gemeinde.
Es gäbe noch viel mehr Zeugnisse. Es scheint mir, dass alle auf die eine oder andere Art ein Wunder erlebt haben. Alle versammelten Personen gaben Gott die Ehre für die kleinen und großen Dinge. Sie konnten Gottes Handeln im Alltag erkennen. Ihre Zeugnisse sind sehr beeindruckend. Es gibt keinen Zweifel - sie sind lebendige Beweise von Gottes wunderwirkender Allmacht. Moses reist jeden Freitag drei Stunden im Bus, um von Warangal nach Hyderabad zu gelangen, um dort zu lehren und die jungen Gläubigen zu ermutigen. Ich bewundere seinen unermüdlichen Einsatz, und ich preise Gott für die Fruchtbarkeit in seinem Dienst. Nächstes Mal hoffe ich, noch mehr Hauskirchen zu finden, denn dieses Leben ist wirklich ansteckend! Es ist kein Wunder, dass sich die Hauskirchen in Indien multiplizieren, wenn so viele hingegebene Christen und Diener Gottes so hart unter der Anleitung und Hilfe des Heiligen Geistes arbeiten."
Quelle: JOEL NEWS 1607, 11.Mai 2007 - ein Beitrag von Erling Thu
Vor einigen Tagen besuchten wir eine Hauskirche, die erst vor einigen Monaten von unserem Freund Moses gegründet wurde - ein Bibelschul-Absolvent, der geholfen hat, viele neue Hausgemeinden zu gründen. Weil der Hausbesitzer keine Versammlungen in seinem Haus duldet (ein häufiges Problem, mit dem Christen konfrontiert werden), musste das Treffen an einem anderen Ort stattfinden. Als wir zu dem Haus kamen, in dem das Treffen stattfinden durfte, war es bereits bis unters Dach mit Menschen voll, die den Herrn anbeteten. Auch auf der Straße waren weitere 35 Menschen versammelt. Der Lärm und die Geschäftigkeit auf den Strassen hinderte diese hingegebenen Gläubigen nicht, mutig ihren Herrn anzubeten, während ihnen die Nachbarn dabei zuschauten und alles mitbekamen. Einige der Nachbarn nahmen sogar am Treffen teil.
Nach dem Singen und Gebet gab es einen Zeugnisteil. Das ist jeweils sehr aufregend. Die Gläubigen standen einer nach dem andern auf und erzählten von den Dingen, die der Herr in ihren Leben gewirkt hat. Ein Mann wurde von einer Magenerkrankung geheilt, als er Christ wurde. Ein Ehepaar hatte drei Fehlgeburten zu beklagen; als sie zu Christus fanden, bekamen sie ein wunderschönes Mädchen, und jetzt erwartet die Frau schon ihr zweites Kind. Sie priesen Gott für seine Güte. Eine Frau erzählte, dass sie halbseitig gelähmt war. Sie kam zu Christus, nachdem sie durch Gebet geheilt wurde. Ein Mann erzählte, dass er von einem Tumor geheilt worden war. Deswegen kam er zu Christus. Er war ein Analphabet, doch seine Frau konnte lesen, und sie las ihm aus der Bibel vor. Beide waren sehr eifrig, Jesus besser kennen zu lernen."
Eine andere Frau nahm Jesus Christus als ihren Herrn und Retter in einem Zug an, als sie Moses traf, der ihr die Gute Nachricht verkündete. Sie lebte in derselben Gegend, wo sich die Hauskirche befand und wurde Teil dieser Gemeinschaft. Ihr Ehemann war überzeugter Hindu. Er widerstand dem neuen Glauben seiner Frau und machte ihr das Leben schwer. Sie konnte jedoch ihren neu gefundenen Glauben und die Freude im Herrn Jesus Christus nicht aufgeben. Dann verlor ihr Ehemann das Augenlicht. Er wurde blind und verlor seinen Job. Menschen von der Hauskirche kamen zu ihnen nach Hause, um für ihn zu beten. Nach dem Gebet konnte er wieder sehen. Sein Sehvermögen wurde wieder vollständig hergestellt, und er erhielt auch seine Arbeit zurück. So begann er zu glauben, nahm Jesus Christus auf und wurde Teil der Gemeinde.
Es gäbe noch viel mehr Zeugnisse. Es scheint mir, dass alle auf die eine oder andere Art ein Wunder erlebt haben. Alle versammelten Personen gaben Gott die Ehre für die kleinen und großen Dinge. Sie konnten Gottes Handeln im Alltag erkennen. Ihre Zeugnisse sind sehr beeindruckend. Es gibt keinen Zweifel - sie sind lebendige Beweise von Gottes wunderwirkender Allmacht. Moses reist jeden Freitag drei Stunden im Bus, um von Warangal nach Hyderabad zu gelangen, um dort zu lehren und die jungen Gläubigen zu ermutigen. Ich bewundere seinen unermüdlichen Einsatz, und ich preise Gott für die Fruchtbarkeit in seinem Dienst. Nächstes Mal hoffe ich, noch mehr Hauskirchen zu finden, denn dieses Leben ist wirklich ansteckend! Es ist kein Wunder, dass sich die Hauskirchen in Indien multiplizieren, wenn so viele hingegebene Christen und Diener Gottes so hart unter der Anleitung und Hilfe des Heiligen Geistes arbeiten."
Quelle: JOEL NEWS 1607, 11.Mai 2007 - ein Beitrag von Erling Thu
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Samstag, 19. Mai 2007
In den Häusern III
risced, 15:23h
Um 17 Uhr trafen wir uns in dem alten und einfachen Haus des verantwortlichen Ehepaars der kleineren Hausgemeinde. Die Personen aus den beiden Gruppen und geladene Gäste versammelten sich im größten, dem oberen Zimmer, wahrscheinlich ein Schlaf/ wohnraum von etwa 4 x 4 Meter.
Ein nie gesehener Anblick, den ich so schnell nicht vergessen werde: etwa 18 Erwachsene und 30 Kinder sassen eng beieinander auf Stühlen, Betten und Hockern und warteten geduldig auf unsere Ankunft. Nach dem Lobpreis mit einer alten elektronischen Orgel und einer Gitarre sprach ich über "organisches Hausgemeindeleben". Um die Aufmerksamkeit der Kinder zu halten, bekam jeder ein Weizenkorn zur Veranschaulichung. Als wir nach zweieinhalb Stunden eine längere Pause einlegten, waren die Kinder - und auch die Erwachsenen - immer noch bei der Sache. Sehr erstaunlich für unsere deutsche Mentalität.
Am nächsten Tag waren wir zu Gast bei einer messianischen Jüdin, einer pensionierten Kinderärztin, die im vergangenen Jahr zum Glauben kam und wie ein Schwamm das Evangleium aufsaugt. Da sie wegen eines Schlaganfalls vor ihrer Bekehrung immer noch Gehprobleme hat, findet die größere Hausgemeinde immer in ihrem Haus statt. Diesmal waren die Kinder mit Helfern in einem anderen Raum und die anderen, etwa 16 erwachsene Personen, drängten sich in eine kleine Küche um den Ausführungen über das "Normale Hausgemeindeleben" zu folgen.
Der 6. Tag unser Tour führte uns wieder zurück nach Gheorghieni, wo wir in einem öffentlichen Raum der Stadt ein Seminar durchführten, zum Thema "Reich Gottes und die Stadtgemeinde - unsere Verantwortung als Hausgemeinde für die Stadt".
Wieder wollten die Teilnehmer dass ich stundenlang, vormittags und nachmittags, aus der Praxis und aus dem Fundes der Bibel schöpfe um einer klaren Vision für dieses Gebiet die Initialzündung zu geben.
Am 7. Tag genossen wir in antspannter Atmosphäre, im Gespräch mit einigen Gemeindemitgleideren, die Schönheit der Karpaten auf einem privaten Berggrundstück.
Am liebsten würde ich morgen wieder nach Rumänien reisen.
ric
Ein nie gesehener Anblick, den ich so schnell nicht vergessen werde: etwa 18 Erwachsene und 30 Kinder sassen eng beieinander auf Stühlen, Betten und Hockern und warteten geduldig auf unsere Ankunft. Nach dem Lobpreis mit einer alten elektronischen Orgel und einer Gitarre sprach ich über "organisches Hausgemeindeleben". Um die Aufmerksamkeit der Kinder zu halten, bekam jeder ein Weizenkorn zur Veranschaulichung. Als wir nach zweieinhalb Stunden eine längere Pause einlegten, waren die Kinder - und auch die Erwachsenen - immer noch bei der Sache. Sehr erstaunlich für unsere deutsche Mentalität.
Am nächsten Tag waren wir zu Gast bei einer messianischen Jüdin, einer pensionierten Kinderärztin, die im vergangenen Jahr zum Glauben kam und wie ein Schwamm das Evangleium aufsaugt. Da sie wegen eines Schlaganfalls vor ihrer Bekehrung immer noch Gehprobleme hat, findet die größere Hausgemeinde immer in ihrem Haus statt. Diesmal waren die Kinder mit Helfern in einem anderen Raum und die anderen, etwa 16 erwachsene Personen, drängten sich in eine kleine Küche um den Ausführungen über das "Normale Hausgemeindeleben" zu folgen.
Der 6. Tag unser Tour führte uns wieder zurück nach Gheorghieni, wo wir in einem öffentlichen Raum der Stadt ein Seminar durchführten, zum Thema "Reich Gottes und die Stadtgemeinde - unsere Verantwortung als Hausgemeinde für die Stadt".
Wieder wollten die Teilnehmer dass ich stundenlang, vormittags und nachmittags, aus der Praxis und aus dem Fundes der Bibel schöpfe um einer klaren Vision für dieses Gebiet die Initialzündung zu geben.
Am 7. Tag genossen wir in antspannter Atmosphäre, im Gespräch mit einigen Gemeindemitgleideren, die Schönheit der Karpaten auf einem privaten Berggrundstück.
Am liebsten würde ich morgen wieder nach Rumänien reisen.
ric
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In den Häusern II
risced, 15:06h
Am 4. Tag machten wir uns mit einigen Verantwortlichen einer örtlichen Gemeinde auf den Weg nach Sfintu Gheorghe, der größten Stadt im Bezirk Covasna, etwa 120 km südlich von Gheorghieni. Dort erwartete uns der verantwortliche Älteste einer größeren Hausgemeinde, die mit einer anderen Hausgemeinde zusammenarbeitet.
Etwa ein Monat vor unserer Reise erfuhr ich über eine andere Person in Deutschland, dass es dort eine Hausgemeinde gibt. Ich wußte nicht, dass die Gemeinde in G. mich dorthin führen würde. Ja, Gott knüpft die Beziehungen - halleluja. Da setzte der Herr am Abend "noch eins drauf", als wir erfuhren, dass in der zweiten Hausgemeinde eine Frau ist, dessen Bruder in Deutschland lebt, er gehört zu einer Hausgemeinde in Gunzenhausen, die Keith Smith vor einigen Wochen besucht hatte. Preis dem Herrrn, die Welt ist klein.
ric
Etwa ein Monat vor unserer Reise erfuhr ich über eine andere Person in Deutschland, dass es dort eine Hausgemeinde gibt. Ich wußte nicht, dass die Gemeinde in G. mich dorthin führen würde. Ja, Gott knüpft die Beziehungen - halleluja. Da setzte der Herr am Abend "noch eins drauf", als wir erfuhren, dass in der zweiten Hausgemeinde eine Frau ist, dessen Bruder in Deutschland lebt, er gehört zu einer Hausgemeinde in Gunzenhausen, die Keith Smith vor einigen Wochen besucht hatte. Preis dem Herrrn, die Welt ist klein.
ric
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In den Häusern I
risced, 14:50h
Am 1. und 2. Tag des Einsatzes besuchten wir in 2 Teams aufgeteilt, mit je 4 Personen, 20 Häuser mit Familien, oder einer Einzelperson, um ihnen Lebensmittelpakete im Wert von 600 Euro und einige Traktate zu überreichen. Übersetzer halfen beim Gespräch - mit Gebet und Segen schlossen wir jeden Besuch ab.
Am 3. Tag besuchten wir alle ein Kinderheim von ORA, dort leben etwa 30 Waisenkinder und von den Eltern verlassene Kinder, die zum Teil in einem Patenschaftsprogramm sind.
Wir brachten ihnen unsere Aufmerksamkeit und einge schöne Lieder.
Die Aktion wurde vom Hauskirchen Netzwerk Deutschland und der Hausgemeinde Landungsbrücke in Bochum gesponsert und geschah unter dem "Dach" des Missionswerkes ORA- RODE in Gheorghieni in Harghita.
ric
Am 3. Tag besuchten wir alle ein Kinderheim von ORA, dort leben etwa 30 Waisenkinder und von den Eltern verlassene Kinder, die zum Teil in einem Patenschaftsprogramm sind.
Wir brachten ihnen unsere Aufmerksamkeit und einge schöne Lieder.
Die Aktion wurde vom Hauskirchen Netzwerk Deutschland und der Hausgemeinde Landungsbrücke in Bochum gesponsert und geschah unter dem "Dach" des Missionswerkes ORA- RODE in Gheorghieni in Harghita.
ric
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Wieder zurück
risced, 14:26h
Ich war 11 Tage unterwegs in Rumänien (Siebenbürgen = Zentralrumänien), deshalb hat sich auf dem Blog in den letzten 2-3 Wochen nichst getan.
Es war ein sozialmissionarischer Einsatz kombiniert mit Seminare in verschiedenen Gemeinden. Der praktische Teil am Ende einer Jüngerschaftsschule, die ich in Bochum druchgeführt hatte. In den nächsten Beiträgen will ich versuchen die Eindrücke und Erfahrungen dieser guten Zeit auszudrücken.
ric
Es war ein sozialmissionarischer Einsatz kombiniert mit Seminare in verschiedenen Gemeinden. Der praktische Teil am Ende einer Jüngerschaftsschule, die ich in Bochum druchgeführt hatte. In den nächsten Beiträgen will ich versuchen die Eindrücke und Erfahrungen dieser guten Zeit auszudrücken.
ric
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Montag, 30. April 2007
Die Stadmission Basel über ihre Hauskirchen
risced, 00:56h
Was sind Hauskirchen?
Ursprung
Obwohl Hauskirchen erst seit kurzer Zeit ein Gesprächsthema sind, besonders im deutschsprachigen Raum, sind sie eigentlich nichts Neues. Schon die ersten Christen in Jerusalem kannten sie. In Apostelgeschichte 2:46 heisst es "täglich kamen sie im Tempel zusammen und feierten in den Häusern das Abendmahl" (Hoffnung für Alle). In anderen Texten des Neuen Testaments werden Kirchen in den Häusern von bestimmten Personen erwähnt.
Hauskirchen in der Geschichte
Die meisten erwecklichen Bewegungen begannen in den Häusern - als Hauskirchen: Waldenser, Methodisten, Herrnhuter, Hugenotten, Pietisten, Täufer usw.
ganzen Artikel lesen
Ursprung
Obwohl Hauskirchen erst seit kurzer Zeit ein Gesprächsthema sind, besonders im deutschsprachigen Raum, sind sie eigentlich nichts Neues. Schon die ersten Christen in Jerusalem kannten sie. In Apostelgeschichte 2:46 heisst es "täglich kamen sie im Tempel zusammen und feierten in den Häusern das Abendmahl" (Hoffnung für Alle). In anderen Texten des Neuen Testaments werden Kirchen in den Häusern von bestimmten Personen erwähnt.
Hauskirchen in der Geschichte
Die meisten erwecklichen Bewegungen begannen in den Häusern - als Hauskirchen: Waldenser, Methodisten, Herrnhuter, Hugenotten, Pietisten, Täufer usw.
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Samstag, 28. April 2007
Hauskirchenbewegung in Deutschland!?
risced, 15:50h
Manche Leute reden von einer fortschreitenden Hauskirchenbewegung in Deutschland. Man kennt Berichte über solche Bewegungen in China, in Indien, Kambodscha, Bangladesch, Vietnam, Brasilien, doch über Europa und Deutschland gibt es unerschiedliche Aussagen.
Zu den Kriterien einer HK- bewegung* gehört unter anderem unbedingt, dass sich in ihr Hausgemeinden bis zu dritten Generation schon multipliziert haben.
Das sehen wir gegenwärtig aber nicht in Deutschland. Wohl gibt es in hier und da, in allen Bundesländern neue Hausgemeinden und sogar Netzwerke, doch die meisten rekrutieren ihr Wachstum immer noch aus enttäuschten Christen aus anderen Kirchen und Gemeinden und eine Reproduktion ist bei den meisten höchstenfalls bis in die zweite Gemeindegeneration geschehen.
Bei vorsichtigen Schätzungen (www.hauskirchen.de) gibt es derzeit ca. 13 Hauskirchen-Netzwerke, mit jeweils mindestens 2 bis höchstens 5 Hausgemeinden - und vielleicht ca. 20 einzelne Hausgemeinden im Land, mit einer gewissen Dunkelziffer.
ric
*siehe neuer Artikel von mir in Wikipedia
Zu den Kriterien einer HK- bewegung* gehört unter anderem unbedingt, dass sich in ihr Hausgemeinden bis zu dritten Generation schon multipliziert haben.
Das sehen wir gegenwärtig aber nicht in Deutschland. Wohl gibt es in hier und da, in allen Bundesländern neue Hausgemeinden und sogar Netzwerke, doch die meisten rekrutieren ihr Wachstum immer noch aus enttäuschten Christen aus anderen Kirchen und Gemeinden und eine Reproduktion ist bei den meisten höchstenfalls bis in die zweite Gemeindegeneration geschehen.
Bei vorsichtigen Schätzungen (www.hauskirchen.de) gibt es derzeit ca. 13 Hauskirchen-Netzwerke, mit jeweils mindestens 2 bis höchstens 5 Hausgemeinden - und vielleicht ca. 20 einzelne Hausgemeinden im Land, mit einer gewissen Dunkelziffer.
ric
*siehe neuer Artikel von mir in Wikipedia
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Mittwoch, 25. April 2007
Interview mit Keíth Smith - zum Thema Hausgemeinden in Deutschland
risced, 01:25h
Interviewer Richard Schutty, Hausgemeinde in Essen, Dinnendahlstrasse, am 23.03.07
(Video 90 mb/ 24 min)
(Video 90 mb/ 24 min)
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Sonntag, 22. April 2007
China: Christliche Frauen wurden zu Zwangsabtreibungen geschleppt
charly-l, 20:51h
22.04.07
China: Christliche Frauen wurden zu Zwangsabtreibungen geschleppt
P e k i n g / M i d l a n d (idea) - In zwei chinesischen Provinzen mussten mehr als 60 christliche Frauen ihre Ungeborenen auf Druck der Behörden abtreiben. Das berichtet die US-amerikanische Hilfsorganisation „Christian Aid Association" (Christliche Hilfsvereinigung/Midland, Bundesstaat Texas).
Anfang April hätten Regierungsbeamte die werdenden Mütter aus ihren Häusern zu Abtreibungskliniken gezerrt, wo ihnen geburtseinleitende Mittel gespritzt worden seien. Dies habe Fehlgeburten ausgelöst. Einige Kinder seien bereits sieben bis neun Monat alt gewesen. Den Grund für die Zwangsabtreibungen sieht die Hilfsorganisation darin, dass die Familien zu Hauskirchen gehören, die vom Staat nicht anerkannt sind. „Christian Aid Association" appelliert an die Weltgemeinschaft, den Druck auf die chinesischen Behörden zu erhöhen, damit die gewaltsam erzwungenen Abtreibungen gestoppt werden.
Quelle: idea
China: Christliche Frauen wurden zu Zwangsabtreibungen geschleppt
P e k i n g / M i d l a n d (idea) - In zwei chinesischen Provinzen mussten mehr als 60 christliche Frauen ihre Ungeborenen auf Druck der Behörden abtreiben. Das berichtet die US-amerikanische Hilfsorganisation „Christian Aid Association" (Christliche Hilfsvereinigung/Midland, Bundesstaat Texas).
Anfang April hätten Regierungsbeamte die werdenden Mütter aus ihren Häusern zu Abtreibungskliniken gezerrt, wo ihnen geburtseinleitende Mittel gespritzt worden seien. Dies habe Fehlgeburten ausgelöst. Einige Kinder seien bereits sieben bis neun Monat alt gewesen. Den Grund für die Zwangsabtreibungen sieht die Hilfsorganisation darin, dass die Familien zu Hauskirchen gehören, die vom Staat nicht anerkannt sind. „Christian Aid Association" appelliert an die Weltgemeinschaft, den Druck auf die chinesischen Behörden zu erhöhen, damit die gewaltsam erzwungenen Abtreibungen gestoppt werden.
Quelle: idea
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Samstag, 21. April 2007
Liest du eigentlich deine Bibel?
charly-l, 21:50h
Liest du eigentlich deine Bibel?
In der letzten Zeit habe ich mehrfach Berichte gelesen, wie in den ersten Gemeinden die Treffen abgelaufen sind. Vieles war sehr einfach und hat mit den uns so bekannten Gottesdienstabläufen wenig gemein. Wenn wir uns z.B. die Wortbetrachtung ansehen, so hat dort Niemand der Versammlung der Christen gepredigt. Jemand aus der Runde las ein Bibelwort vor (oder besser zitierte es aus dem Gedächtnis) oder brachte ein Thema ein. Das konnte Jeder sein, der z.B. lesen konnte oder fähig und mutig genug war etwas vorzutragen, dafür waren keine speziell geschulte Mitglieder notwendig. Dieser brachte dies also ein und sagte ein paar Gedanken dazu. Dann übergab er/sie das Thema der Versammlung und nun war Jeder aufgefordert Kommentare sowie andere Schriftstellen dazu zu ergänzen.
So etwas gefällt mir. Ich mag es eigentlich, wenn Christen reif werden und nicht vorgedachte Lehren einfach nur schlucken. Das müsste man doch auch in den Hausgemeinden gut umsetzen können........... oder?
Wer die Überschrift gelesen hat, ahnt was jetzt kommt: Ich mache an vielen Plätzen die Erfahrung, dass man so mit Christen kaum arbeiten kann. Warum nicht? Weil sie in ihren Gedanken zu den vorgebrachten Themen keine Verbindung zu anderen Bibelstellen finden. Und warum finden sie diese nicht? Weil sie ihre Bibel nicht kennen, denn sie lesen sie nicht.
Bringe ich ein Thema vor und nenne dazu eine Bibelstelle und frage nun: „Was fällt euch dazu ein?“ folgt oft schlicht Schweigen. Oder ich frage: „da war doch noch eine Stelle, wo ähnliches gesagt wurde, wer weiß grad wo die sein könnte?“ folgt oft auch Schweigen oder ratloses Stirnrunzeln.
Mehr und mehr treffe ich auf langjährige Christen, denn man erst in ihrer Bibel zeigen muss, wo z.B. der Jakobusbrief zu finden ist. Das zeigt mir, dass sie ihr eigenes Buch / ihre eigene Bibel nicht lesen.
Wem will ich nun Vorwürfe machen? Ich will Niemanden etwas vorwerfen, ich möchte auf etwas aufmerksam machen.
Wir haben eine Jahrhunderte alte Tradition regelmäßig in einen Gottesdienst zu kommen und dort Lesungen und Predigten vorgetragen zu bekommen. Wir sind es gewohnt, dass wir nicht selber wissen müssen, wo was in der Bibel steht. Und Heutzutage ist es ja noch „besser“, denn Heute wird in vielen Gemeinden nicht mehr aufgefordert seine eigene Bibel aufzuschlagen und mitzulesen. Heute werden dort die Bibelverse per Beamer auf eine Leinwand projiziert. So bleibt es dem Gottesdienstbesucher noch nicht mal in seinem visuellen Gedächtnis verhaftet, wo in seiner Bibel dieser Vers zu finden ist. In so manchen Gemeinden ist es auch schon lange nicht mehr Sitte überhaupt eine eigene Bibel mit zum Gottesdienst zu bringen.
Des weiteren haben wir gelernt uns damit zu begnügen, dass es besonders begabte, geschulte und berufene Leute in unseren Gemeinden gibt, die quasi für uns die Bibel studieren und uns die Ergebnisse mundgerecht servieren. Ja selbst das kauen haben wir verlernt – wir schlucken nur noch.
Eigentlich müssten wir einen Streik ausrufen. Einen Streik Derer, von denen erwartet wird die Bibel zu kennen und ihre Studien häppchenweise zu servieren. Gerade in unseren Hausgemeinden sollten wir anfangen wieder jeden Einzelnen aufzufordern seine Bibel zu lesen und sich am Austausch zu beteiligen.
Hier am Ort gibt es eine kleine Versammlung von Christen, auf die andere Gemeinden in der Umgebung schon seit Jahren etwas arrogant herabschauen. Es gibt verschiedenste Vorbehalte dieser Versammlung gegenüber. Es ist auch eine besondere Versammlung. Denn dort kommen Christen zusammen, die woanders nicht so gerne gesehen werden – deren Leben nicht so strikt fromm geradeaus verläuft. Ich werde dorthin immer wieder zum predigen eingeladen und komme sehr gerne. Denn so konfus das Leben so mancher der Besucher dort auch sein mag, dort brauche ich nicht nach ergänzenden Bibelstellen fragen – sie werden einfach mitten in die Predigt eingeworfen. Halleluja! Diese Christen, deren Leben nicht so fromm-konform erscheinen lesen und kennen ihre Bibel. Immer haben wir angeregte interaktive Versammlungen – zumindest wie ich das beurteilen kann. Bei ihnen ist ein Hunger nach Gottes Wort und Weisung zu spüren, wie ich es in so vielen Gemeinden vermisse. Es mag sein, dass dies dadurch kommt, dass sie für ihre – nicht so gerade verlaufenden – Leben genau das brauchen.
Fast fühle ich mich versucht zu unserem Gott auszurufen: „Gott, mach die Wege der Gläubigen krummer und steiniger. Lass sie über Hürden und Hindernisse stolpern, damit sie wieder Hunger nach deinem Wort und deinen Weisungen bekommen!“
1.Kor.14,28 "Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache[nrede], hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung." (nach der Elberfelder Übers.)
Charly
In der letzten Zeit habe ich mehrfach Berichte gelesen, wie in den ersten Gemeinden die Treffen abgelaufen sind. Vieles war sehr einfach und hat mit den uns so bekannten Gottesdienstabläufen wenig gemein. Wenn wir uns z.B. die Wortbetrachtung ansehen, so hat dort Niemand der Versammlung der Christen gepredigt. Jemand aus der Runde las ein Bibelwort vor (oder besser zitierte es aus dem Gedächtnis) oder brachte ein Thema ein. Das konnte Jeder sein, der z.B. lesen konnte oder fähig und mutig genug war etwas vorzutragen, dafür waren keine speziell geschulte Mitglieder notwendig. Dieser brachte dies also ein und sagte ein paar Gedanken dazu. Dann übergab er/sie das Thema der Versammlung und nun war Jeder aufgefordert Kommentare sowie andere Schriftstellen dazu zu ergänzen.
So etwas gefällt mir. Ich mag es eigentlich, wenn Christen reif werden und nicht vorgedachte Lehren einfach nur schlucken. Das müsste man doch auch in den Hausgemeinden gut umsetzen können........... oder?
Wer die Überschrift gelesen hat, ahnt was jetzt kommt: Ich mache an vielen Plätzen die Erfahrung, dass man so mit Christen kaum arbeiten kann. Warum nicht? Weil sie in ihren Gedanken zu den vorgebrachten Themen keine Verbindung zu anderen Bibelstellen finden. Und warum finden sie diese nicht? Weil sie ihre Bibel nicht kennen, denn sie lesen sie nicht.
Bringe ich ein Thema vor und nenne dazu eine Bibelstelle und frage nun: „Was fällt euch dazu ein?“ folgt oft schlicht Schweigen. Oder ich frage: „da war doch noch eine Stelle, wo ähnliches gesagt wurde, wer weiß grad wo die sein könnte?“ folgt oft auch Schweigen oder ratloses Stirnrunzeln.
Mehr und mehr treffe ich auf langjährige Christen, denn man erst in ihrer Bibel zeigen muss, wo z.B. der Jakobusbrief zu finden ist. Das zeigt mir, dass sie ihr eigenes Buch / ihre eigene Bibel nicht lesen.
Wem will ich nun Vorwürfe machen? Ich will Niemanden etwas vorwerfen, ich möchte auf etwas aufmerksam machen.
Wir haben eine Jahrhunderte alte Tradition regelmäßig in einen Gottesdienst zu kommen und dort Lesungen und Predigten vorgetragen zu bekommen. Wir sind es gewohnt, dass wir nicht selber wissen müssen, wo was in der Bibel steht. Und Heutzutage ist es ja noch „besser“, denn Heute wird in vielen Gemeinden nicht mehr aufgefordert seine eigene Bibel aufzuschlagen und mitzulesen. Heute werden dort die Bibelverse per Beamer auf eine Leinwand projiziert. So bleibt es dem Gottesdienstbesucher noch nicht mal in seinem visuellen Gedächtnis verhaftet, wo in seiner Bibel dieser Vers zu finden ist. In so manchen Gemeinden ist es auch schon lange nicht mehr Sitte überhaupt eine eigene Bibel mit zum Gottesdienst zu bringen.
Des weiteren haben wir gelernt uns damit zu begnügen, dass es besonders begabte, geschulte und berufene Leute in unseren Gemeinden gibt, die quasi für uns die Bibel studieren und uns die Ergebnisse mundgerecht servieren. Ja selbst das kauen haben wir verlernt – wir schlucken nur noch.
Eigentlich müssten wir einen Streik ausrufen. Einen Streik Derer, von denen erwartet wird die Bibel zu kennen und ihre Studien häppchenweise zu servieren. Gerade in unseren Hausgemeinden sollten wir anfangen wieder jeden Einzelnen aufzufordern seine Bibel zu lesen und sich am Austausch zu beteiligen.
Hier am Ort gibt es eine kleine Versammlung von Christen, auf die andere Gemeinden in der Umgebung schon seit Jahren etwas arrogant herabschauen. Es gibt verschiedenste Vorbehalte dieser Versammlung gegenüber. Es ist auch eine besondere Versammlung. Denn dort kommen Christen zusammen, die woanders nicht so gerne gesehen werden – deren Leben nicht so strikt fromm geradeaus verläuft. Ich werde dorthin immer wieder zum predigen eingeladen und komme sehr gerne. Denn so konfus das Leben so mancher der Besucher dort auch sein mag, dort brauche ich nicht nach ergänzenden Bibelstellen fragen – sie werden einfach mitten in die Predigt eingeworfen. Halleluja! Diese Christen, deren Leben nicht so fromm-konform erscheinen lesen und kennen ihre Bibel. Immer haben wir angeregte interaktive Versammlungen – zumindest wie ich das beurteilen kann. Bei ihnen ist ein Hunger nach Gottes Wort und Weisung zu spüren, wie ich es in so vielen Gemeinden vermisse. Es mag sein, dass dies dadurch kommt, dass sie für ihre – nicht so gerade verlaufenden – Leben genau das brauchen.
Fast fühle ich mich versucht zu unserem Gott auszurufen: „Gott, mach die Wege der Gläubigen krummer und steiniger. Lass sie über Hürden und Hindernisse stolpern, damit sie wieder Hunger nach deinem Wort und deinen Weisungen bekommen!“
1.Kor.14,28 "Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache[nrede], hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung." (nach der Elberfelder Übers.)
Charly
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Mittwoch, 18. April 2007
Zum Thema Gemeindegründung in Europa
risced, 21:18h
Flori Bärtsch bei der letzten Schule für Gemeindegründer 2006 spricht über apostolische reformation 1 (mp3, 1,950 KB)
Wenn kein Player vorhanden, hier gibts die Möglichkeit =>
zum freien Download von Quicktime
Wenn kein Player vorhanden, hier gibts die Möglichkeit =>
zum freien Download von Quicktime
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Mittwoch, 18. April 2007
Merkmale der Hauskirchen oder Hausgemeinden
risced, 01:15h
1. Die Eigenständigkeit und das Losgelöstsein von herkömmlichen Gemeinden, Kirchen, Konfessionen und Denomnationen ist ein vorrangiges Kennzeichen von echten Hauskirchen.
2. Normalerweise gibt es keinen Pastor, Priester, Lehrer oder ähnliches in der Hauskirche. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Laien und Klerus, man versucht "allgemeines Priestertum" ganz praktisch umzusetzen. "Leiter" im weitesten Sinne sind vom Charakter wie Väter und Mütter. Von der Achtung ihnen gegenüber und der Autorität die ihnen eingeräumt wird, verhalten sie sich wie die Ältesten der Gemeinde.
3. Die einzelne Hausgemeinde wird als Familie bzw. Großfamilie verstanden. Ihre Strukturen und Beziehungen sind dieser ensprechend nachempfunden. Die Überschaubarkeit und das enge Beziehungsgeflecht wird sehr wichtig genommen - es wird als das pulsierende Leben im Leib Jesu angesehen.
4. Das charismatische Gemeindeleben einer Hauskirche soll 1.Kor.14,28 wiederspiegeln: "Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache[nrede], hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung." (nach der Elberfelder Übers.)Die Beteiligung aller mit ihren Gaben und Fähigkeiten am Gemeindeleben wird in der Hauskirche betont.
5. Besonders Ziel ist es intakte Beziehungen innerhalb der Hauskirche herzustellen. Einander lieben, einander annehmen, einander dienen, einander korrigieren, einander helfen, füreinander da sein und viele andere "Einanders", wie wir sie in der Bibel finden, stehen im Mittelpunkt der Gemeinschaft.
6. Die gegenseitige Vernetzung mit anderen Hauskirchen wird als Ideal für den Zusammenhalt vieler Hauskirchen in einem losen Verband angesehen. Dadurch soll auch eine Art Korrektur erfolgen und sicher gestellt werden, dass eine Hauskirche nicht in Isolation und Irrlehre abdriftet.
7. Mobile Dienste (Apostel, Propheten, Evanglisten, Lehrer) sollen idealerweise innerhalb der Netzwerke von Hauskirchen zirkulieren, um apostlische Lehre und prophetische Einsicht zu vermitteln und, wenn es nötig ist Korrektur und Ausrichtung zugeben.
8. Jüngerschaft soll in der Hausgemeinde groß geschrieben werden. Wichtiger als der Aufbau einer Gemeindeorganisation ist der Aufbau echter Jüngerschaftsbeziehungen, in denen erfahrene Gläubige durch ihr Vorbild "jüngere" Gläubige anleiten, ein Leben in Hingabe und Glaube an Christus zu führen.
9. Ohne Reproduktion keine echte Hauskirche, das ist die Devise der Hauskirchenbewegung. Durch schnelles Vervielfältigen der kleinen Hausgemeinden entsteht immer wieder eine neue "Frische". Der Heilige Geist kann immer wieder neu führen, die Gefahr der Tradition wird eingedämmt und das Wachstum der Gemeinde erfolgt weniger durch Addition, sondern mehr durch Multiplikation. Eine "Mutterhausgemeinde" kann in kürzester Zeit ein Kind (eine neue Hausgemeinde) zur Welt bringen.
ric
2. Normalerweise gibt es keinen Pastor, Priester, Lehrer oder ähnliches in der Hauskirche. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Laien und Klerus, man versucht "allgemeines Priestertum" ganz praktisch umzusetzen. "Leiter" im weitesten Sinne sind vom Charakter wie Väter und Mütter. Von der Achtung ihnen gegenüber und der Autorität die ihnen eingeräumt wird, verhalten sie sich wie die Ältesten der Gemeinde.
3. Die einzelne Hausgemeinde wird als Familie bzw. Großfamilie verstanden. Ihre Strukturen und Beziehungen sind dieser ensprechend nachempfunden. Die Überschaubarkeit und das enge Beziehungsgeflecht wird sehr wichtig genommen - es wird als das pulsierende Leben im Leib Jesu angesehen.
4. Das charismatische Gemeindeleben einer Hauskirche soll 1.Kor.14,28 wiederspiegeln: "Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache[nrede], hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung." (nach der Elberfelder Übers.)Die Beteiligung aller mit ihren Gaben und Fähigkeiten am Gemeindeleben wird in der Hauskirche betont.
5. Besonders Ziel ist es intakte Beziehungen innerhalb der Hauskirche herzustellen. Einander lieben, einander annehmen, einander dienen, einander korrigieren, einander helfen, füreinander da sein und viele andere "Einanders", wie wir sie in der Bibel finden, stehen im Mittelpunkt der Gemeinschaft.
6. Die gegenseitige Vernetzung mit anderen Hauskirchen wird als Ideal für den Zusammenhalt vieler Hauskirchen in einem losen Verband angesehen. Dadurch soll auch eine Art Korrektur erfolgen und sicher gestellt werden, dass eine Hauskirche nicht in Isolation und Irrlehre abdriftet.
7. Mobile Dienste (Apostel, Propheten, Evanglisten, Lehrer) sollen idealerweise innerhalb der Netzwerke von Hauskirchen zirkulieren, um apostlische Lehre und prophetische Einsicht zu vermitteln und, wenn es nötig ist Korrektur und Ausrichtung zugeben.
8. Jüngerschaft soll in der Hausgemeinde groß geschrieben werden. Wichtiger als der Aufbau einer Gemeindeorganisation ist der Aufbau echter Jüngerschaftsbeziehungen, in denen erfahrene Gläubige durch ihr Vorbild "jüngere" Gläubige anleiten, ein Leben in Hingabe und Glaube an Christus zu führen.
9. Ohne Reproduktion keine echte Hauskirche, das ist die Devise der Hauskirchenbewegung. Durch schnelles Vervielfältigen der kleinen Hausgemeinden entsteht immer wieder eine neue "Frische". Der Heilige Geist kann immer wieder neu führen, die Gefahr der Tradition wird eingedämmt und das Wachstum der Gemeinde erfolgt weniger durch Addition, sondern mehr durch Multiplikation. Eine "Mutterhausgemeinde" kann in kürzester Zeit ein Kind (eine neue Hausgemeinde) zur Welt bringen.
ric
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Sonntag, 15. April 2007
5. Hauskirchentag in Bochum mit Bruder Yun
risced, 01:00h
Dieser Hauskirchentag war anders als die bisherigen.
Doppelt oder dreifach so viele Teilnehmer wie sonst (ich schätze 150) und ein Sprecher nicht aus der westlichen Welt, sondern aus China.
Bruder Yun, der "Himmelbürger" (siehe Buch unten links), wie er überall genannt wird, lebt seit Ende der 90er mit seiner Familie in Deutschland, bei dem Hilfswerk AVC.
Durch seine Worte ermutigte er die Zuhörer sich bereit zu machen, das Evangelium unerschrocken überall zu verkündigen und in Hausgemeinden zu leben.
(Mehr in seinem Buch)
Trotz der Erwartung mancher sprach Yun relativ wenig über seine schrecklichen Erfahrungen in den chinesischen Gefängnissen, stattdessen versuchte er einzelne Schlüsselerlebnisse als Impulse für geistliches Wachstum weiterzugeben. ric
Doppelt oder dreifach so viele Teilnehmer wie sonst (ich schätze 150) und ein Sprecher nicht aus der westlichen Welt, sondern aus China.
Bruder Yun, der "Himmelbürger" (siehe Buch unten links), wie er überall genannt wird, lebt seit Ende der 90er mit seiner Familie in Deutschland, bei dem Hilfswerk AVC.
Trotz der Erwartung mancher sprach Yun relativ wenig über seine schrecklichen Erfahrungen in den chinesischen Gefängnissen, stattdessen versuchte er einzelne Schlüsselerlebnisse als Impulse für geistliches Wachstum weiterzugeben. ric
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