Montag, 23. Juli 2007
Hausgemeinde und "Mission"
Ich halte es für wichtig, dass Hausgemeinden sich auch weltmissionarisch betätigen. Mit Mission meine ich hier das Engagement in einem anderen Land, zur Verbreitung des Evangliums bzw. des Reiches Gottes (mit allem, was dazu gehört - da will ich jetzt nicht drauf eingehen.)
Es ist ja so, dass durch die Art, wie wir in der Hausgemeinde Gemeinde leben, enorm viel Geld gespart wird. Weder Sonderausgaben für Pastor oder großartiges Equipment, noch Ausgaben für angemietete oder gebaute Räumlichkeiten bzw. Häuser - und viele andere Ausgaben, die wegfallen. Dadurch wird eine Menge Geld für die Mission freigesetzt.
Es wäre schade, wenn wir das freigewordene Geld dann für uns behalten - nein wir sollten genauso prüfen und Gott fragen, wo sollen die freigewordenen Ressourcen investiert werden. Da gibt es genug Möglichkeiten.
In unseren Hausgemeinden hat Gott uns zwei Sachen anvertraut - einmal haben wir eine Missionarsfamilie, die aus unserer Mitte kommt und seit einigen Jahren im Ausland ist. Wir unterstüzen sie finanziell und auch durch viele andere Liebesbeweise.
Dann engagieren wir uns noch mit Hilfsgütern und Jüngerschaftstraining in einem anderen Land und fahren dort jedes Jahr hin. Da gibt es auch viel Möglichkeiten, sein Geld gut zu investieren. Hier sind wir auch offen, andere Geschwister aus entfernten Hausgemeinden mit einzuladen.
Wir wissen, dass in diesen zwei Projekten unser Geld gut aufgehoben ist, weil wir starke persönliche Beziehungen haben. Preis dem Herrn, dass er diese Beziehungen gestiftet hat, und wir nicht nur einfach etwas organisiert haben.

ric

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Ganz schöne Herausforderung!
Hört sich alles super an. Ist aber für ein paar Männeken in einer "einzigen" Hauskirche ein ganz schöner Berg an Herausforderung. Es verteilt sich ja nicht auf viele Schultern, wie in einer großen Gemeinde!
Aber grundsätzlich muß ich Dir recht geben. Andererseits ist wohl auch die Freude und Befriedigung an der Sache viel größer, weil man direkten Kontakt zum sogenannten "Missionsfeld" hat. Im Moment geben die Leute bei uns ihre Spenden nicht zielgerichtet dorthin, wo sie gerade denken, oder auch gar nicht, weil wir nicht mehr an den "Zehnten" glauben. Aber Du schreibst ja auch von "Ressourcen"! Das hört sich für mich viel besser an.
Ich habe mir die Freiheit genommen, Deinen Beitrag in meinem Blog zu veröffentlichen. (Natürlich mit dem Link hierher und Deinem Namen)
Ist auf jeden Fall bedenkenswert.
Gruß
donralfo

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Hallo Don Ralfo, freut mich, dass du hier einen Kommentar geschireben hast - ist nämlich meine Leidenschaft.
Vom 29.7.-7.8. bin ich wieder in Rumänien. Und die Tour für nächsten Frühjahr ist schon im Hinterkopf - ich lade ich ein mal mitzukommen.

ric

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Nicht mehr an den Zehnten zu "glauben" beinhaltet also das wir Gott berauben? Oder um es weniger provozierend zu sagen: das wir zu unseren Gunsten Finanzmittel dem Leib Christi vorenthalten?
Ganz ohne an den Zehnten zu "glauben" überweisen wir einen Teil unseres Zehnten auf ein spezielles Konto von uns. Mit dem was sich dort in erstaunlich kurzer Zeit ansammelt können wir gut zB missionarische Aktionen bezahlen - auch wenn diese bei uns nicht im Ausland stattfinden. Da so viele Christen Geld ins Ausland geben, füllen wir damit ein paar Lücken hier vor Ort ;-)

Evtl. sollte man sich von dem "Nichtglauben" an den Zehnten wieder verabschieden und einfach mal Gott fragen, wieviel Geld jeder für sich regelmäßig in Gottes Reich investieren sollte. Denn NT-Lehre ist das alles was wir besitzen Gott gehört und nicht nur dreimal zehn Prozent davon.

Es erscheint mir geradezu grotesk, das gerade die Christen in der Gemeindeform, die am wenigsten Finanzmittel für Häuser und Pastoren aufzubringen hat, am lautesten darüber klagt, kein Geld für das Reich Gottes übrig zu haben. Dich nicht?

Charly

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